BILD immer bekloppter: Laienberichte aus dem Gericht

Jetzt geht die BILD sogar noch einen Schritt weiter und beginnt, Journalisten gänzlich überflüssig zu machen. Denn Gerichts-Berichterstattung soll künftig von Hobby-Gerichtsreportern erledigt werden. Im Springer-Blatt Berliner Morgenpost sucht das Blatt heute per Anzeige noch Hobby-Gerichtsreportern. Sie sollen öffentliche Verhandlungen verfolgen und protokollieren und die Ergebnisse dann in die Redaktion schicken. Wie fähig die Leute vor Ort sind, scheint Springer dabei egal zu sein: “Juristische Grundkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend notwendig”, heißt es in der Anzeige, die einen nicht unerheblichen Teil der Morgenpost-Zeitungsseite einnimmt. Quelle hier

Ach ja. Lieber Kai Diekmann. Wozu eine journalistische Ausbildung. Schreiben mit lediglich 500 Buchstaben wie BILD kann schließlich jeder. Wenn jetzt die Heerscharen in den Gerichtssälen sitzen und wichtigtuerische ein paar Zeilchen absondern, was ist das dann? Richtig. Man nannte solche Typen mal Blockwart oder IM in der DDR. Passt aber nahtlos zu Euren täglichen dummen Geschmiere und der Denke von Ex-Kindermädchen und Zahnarzthelferin.

Ein Gedanke zu „BILD immer bekloppter: Laienberichte aus dem Gericht

  1. xaverl

    Vielleicht macht der normale Bürger wirklich eine bessere Zeitung. Auch in der Politik werden Leute an Positionen gesetzt ohne jegliche fachliche Ausbildung.

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