Gefährlich friedlich da draußen

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Es ist ruhig und friedlich da draußen im Speckgürtel um die Metropole. Ab und zu ein „Muh“ oder ein wiehern. Mehr nicht. Aber die Ruhe ist trügerisch.

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Knapp 20 Cent bekommen die Milchbauern für den Liter Milch, den ihre Kühe spenden. Da lohnt nicht einmal der Weg in den Stall zurück.

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Die Pferdezüchter, deren es hier bei uns reichhaltig gibt, locken mit Mini-CHIO-Aachen-Aufbauten reitwillige Kids und Jugendliche auf ihr Areal. Das Pferde“kapital“ schüttelt sich derweil noch ein wenig die Hufe aus.

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So friedlich hier. So sanft. So archaisch. Bis wir dann doch noch in einem Getreidefeld eine Tafel entdecken: Sygenta. Dazu heißt es auf Wikipedia:

Kritiker werfen dem Unternehmen sein Engagement auf dem Gebiet der Gentechnik vor. Zudem wird Syngenta vorgeworfen, durch den Verkauf des Herbizids Paraquat Vergiftungs- und Todesfälle von Landarbeitern in Kauf zu nehmen. Dieses Produkt soll beispielsweise in Entwicklungsländern auf Palmöl-Plantagen, entgegen den Anwendungsvorschriften des Herstellers, ohne die notwendige Schutzkleidung eingesetzt werden. Im Rahmen von Protestaktionen gegen das Unternehmen kam es zu Erstürmungen von Syngenta-Anlagen durch die Bauernbewegung Via Campesina, im Oktober 2006 im Süden Brasiliens und im Dezember 2007 im Nordosten in der Nähe von Cajazeiras; dabei wurden Teile der Firmeneinrichtung zerstört, zwei Menschenleben waren zu beklagen. Um den Konflikt zu beenden übergab Syngenta im Oktober 2008 die Forschungsfarm an die brasilianische Regionalverwaltung. Diese hat mitgeteilt künftig Saatgut von Regionalsorten auf dieser Farm zu produzieren.

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Tja, die Saatgut – und Gen-Mafia ist eben überall. Auch im Speckgürtel um die Metropole. So friedlich ist es eben nicht.

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