Keine Landeskohle für „StadtParkLandschaft“

Lange Gesichter bei den Planer der Metropole, „StadtParkLandschaft“ ist an den NRW-Fördertöpfen vorbeigerauscht. Dazu die Pressemeldung der Stadt Bielefeld:

Auf der Seite www.wirtschaft.nrw.de sind jetzt im Internet die Projekte zu finden, die auf europäische- und Landesförderung aus den Themengebieten Naturerlebnisse und Tourismus setzen können. Das Bielefelder Projekt StadtParkLandschaft, eingereicht vom Umweltamt in Zusammenarbeit mit der Bielefeld Marketing GmbH, ist leider nicht dabei.

Für insgesamt 1,8 Millionen Euro sollten am Johannisberg ein Informationszentrum entstehen, die Parkplätze neu gestaltet, die Sparrenburg besser in Szene gesetzt und zu allem ein Marketingkonzept erarbeitet werden.

Das Umweltamt wie auch Umweltdezernentin Anja Ritschel zeigen sich enttäuscht, blicken aber schon wieder nach vorn. „Das Gesamtkonzept StadtParkLandschaft ist nach wie vor richtig, gut und sinnvoll“, so Ritschel. Auch deshalb habe das Projekt inzwischen schon viele Unterstützer und Unterstützerinnen gefunden. Die Idee, das Stadtgrün als wertvolle Ressource herauszustellen, es zu schützen und gleichzeitig für das Stadtimage und für die Freizeitgestaltung der Bielefelderinnen und Bielefelder qualitätvoll zu nutzen, sei nach wie vor ein wichtiges und richtiges Ziel.

Mit dem Kletterpark am Johannisberg hat es angefangen. Die Planungen für die Wiederbelebung der historischen Parkanlagen am Johannisberg werden im Sommer öffentlich vorgestellt. Im Juni beginnt zudem mit dem Sparrenmobil eine Probezeit für eine verkehrliche Verknüpfung von Sparrenburg, Altstadt und Johannisberg. Von Stillstand oder Resignation kann also keine Rede sein. Zusammen mit der Lenkungsgruppe aus Politik, Verwaltung, Pro Bielefeld e.V. und Bielefeld Marketing GmbH werden nun die weiteren Schritte beraten. Umweltdezernentin und Umweltamt setzen nun verstärkt darauf, durch neue Förderanträge, Sponsorensuche und Maßnahmen, die auch mit kleinem Geldbeutel Verbesserungen bringen, das Projekt StadtParkLandschaft fortzuführen. Anja Ritschel: „Wir sind sehr optimistisch, dass dies gelingt.“

Besonders freuen wir uns auf das „Sparrenmobil“ mit Nissan-Motor.