Bonjour Tristesse

p5270448.jpg

Vor nicht langer Zeit hat man mich „Meckerpott“, „Miesepeter“, „Schlechtredner“, „Merkelgegner“, „Steinbrück-Verachter“ genannt, wenn ich von Bielefelder Stadttrips zurückkam, mit Kaufleuten in Bahnhofstraße, Obernstraße, Jahnplatz gesprochen habe und von immer noch nachlassenden Umsätzen, schlechter Käuferstimmung und eben „nicht ankommendem Aufschwung“ berichtete. Heute ist nun die aktuelle Prognose Konsumklima-Index der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) für Juni bekanntgegeben worden. Da heißt es:

Sowohl die Erwartungen über die weitere Entwicklung der Konjunktur und der eigenen Einkommen als auch die Anschaffungsneigung seien im Mai deutlich zurückgegangen, berichteten die Konsumforscher am Dienstag in Nürnberg über die Befragung von 2000 Verbrauchern. Der Indikator für die Konjunkturerwartung sank um knapp zehn Punkte und fiel mit 13,4 Punkten auf den niedrigsten Wert seit Dezember 2006.

Größere Käufe legen die Verbraucher deswegen erst einmal auf Eis. Die Anschaffungsneigung brach um 15,7 Zähler auf minus 20,4 Punkte ein. „Wenn aufgrund gestiegener Energie- und Lebensmittelpreise sowie der Furcht vor weiteren Preiserhöhungen mehr finanzielle Mittel gebunden werden, stehen sie für andere Anschaffungen nicht zur Verfügung“, erklärten die GfK-Forscher. Entscheidend für die weitere Entwicklung des Konsumklimas sei, ob die Inflation nachlasse. „Nur wenn die Haushalte davon ausgehen können, dass ihr Einkommen auch real in diesem Jahr steigen wird und zudem die Inflationsängste weichen, werden sie auch wieder verstärkt ihren Geldbeutel öffnen.“

Welche Geldbeutel sollen sich denn bitteschön noch öffnen, wenn nicht die, die in der Bielefelder Bahnhofstraße geöffnet werden? Die miese Politik einer miesen Großen Koalition gegen die Masse der Bürger ist an ihrem Ende angekommen.