Die braune Gedankenwelt der U. v.d.L.

Am 15. Januar 1976 wurde Ernst Albrecht als Oppositionskandidat überraschend zum Ministerpräsidenten gewählt. Eigentlich sollte der damalige Finanzminister Helmut Kasimier (SPD) als Nachfolger des aus Altersgründen zurückgetretenen Minister-
präsidenten Alfred Kubel (SPD) gewählt werden. Doch einige Landtagsabgeordnete aus der Koalition von SPD und FDP verweigerten Kasimier die Stimme. Am Abend traf sich dann die Führung der CDU im Central-Hotel in Hannover, um gemeinsam mit dem langjährigen NPD-Vorsitzenden Adolf von Thadden Albrechts Wahl zu feiern.

1979 setzte die niedersächsische CDU zur ersten Europawahl auf ihren Kandidaten Hans Edgar Jahn. Dieser hatte sich durch ein 1943 erschienenes europapolitisches Buch für diesen Posten qualifiziert, mit dem Titel „Der Steppensturm – Der jüdisch-bolschewistische Imperialismus“. Darin prophezeit er die endgültige Zerschlagung des Judentums und die Sammlung der „germanischen Völker“ um einen Herd. „Noch nach Jahrtausenden aber wird die Menschheit und vor allem die Jugend mit Achtung und Ehrfurcht einen Namen nennen: Adolf Hitler.“

1976 machte Albrecht ein ähnliches Kaliber gar zum Justizminister: Hans Puvogel. Dieser trat in seiner Amtszeit vor allem gegen den Gedanken eines liberaleren Strafvollzugs und die Idee der Resozialisierung auf. In seiner Doktorarbeit von 1935/36 hatte Puvogel die Gründe für seine Haltung dargelegt. Er schrieb von „Vererbung krimineller Neigungen“, von „anlagebedingten Verbrechern“ und von „minderwertigen Menschen“, die „aus der Gemeinschaft ausgeschieden werden müssten“. „Nur ein rassisch wertvoller Mensch“ habe „innerhalb der Volksgemeinschaft eine Daseinsberechtigung“.

Wo immer sie konnte hofierte die Landesregierung unter Ernst Albrecht Alt-Nazis. Wilfried Hasselmann (CDU), stellvertretender Ministerpräsident, bescheinigte 1978 der „Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger“, einer Vereinigung von alten Wehrmachtsoffizieren und SS-Männern, in einem Grußwort, dass sie „Mut gezeigt und anderen ein Vorbild gegeben“ haben. Hasselmann sei „tief beeindruckt vom Zusammenhalt ihrer Ordensgemeinschaft. Sie haben in vorbildlicher Weise als Soldaten ihre Pflicht erfüllt. Das bleibt gültig für eine nachwachsende Generation.“

Da ist es nicht verwunderlich, dass die niedersächsische CDU unter Albrecht regelmäßig gegen die nach dem Zweiten Weltkrieg festgelegte Oder-Neiße-Grenze zwischen der DDR und Polen polemisierte. […]

Ihr christliches Menschenbild hat die Bundesfamilienministerin auch in ihrem „Bündnis für Erziehung“ demonstriert, das sie Ende April 2006 ausrief. Gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Kirche wolle sie „Werte in der Kindererziehung“ neu definieren. Muslimische, jüdische Verbände oder gar Wohlfahrtsverbände und kommunale Träger von Kindergärten, Schulen und Jugendzentren waren bei der ersten Sitzung des Bündnisses nicht geladen.

Blogger „Duckhome“ listet heute auf, was es mit der Gedankenwelt der zensierwütigen Ursula von der Leyen auf sich hat und in welchem Elternhaus sie aufwuchs. Ganz schön dunkelbrauner Keks……