Auf einem Bielefelder Bahnsteig

Ruhe

Ruhe. Ich saß ganz am Ende des Bielefelder Bahnsteigs. In der Sonne. Montag morgen, auf dem Weg zur Arbeit. Der ICE hatte Verspätung. 20 Minuten. Die Welt war ruhig und freundlich. Und ich hab mein Brötchen geknurpst und eine Caprisonne getrunken.

Das war nett. Wirklich. Ich habe ja keine Zeit für sowas – sonst. Da aber gerade schon. Verlangsamung. Das fühlte sich da gerade herrlich an. Der Welt ein wenig beim Dasein zusehen. Wachwerden. Sonne tanken. Die Gedankenmaschine für den Tag anwerfen.

Siehste. Es gibt auch noch nette Worte zur kleinengroßenunbekannten Weltstadt am Rande des Teutoburger Waldes. Aus dem Blog „anmut und demut„.