„Lachnummer“ Bielefeld

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Bielefeld arbeitet weiter an seinem Image als Lachnummer“, sagt Bürgermeister Horst Grube (SPD) und geißelt damit die unsägliche Diskussion in der Stadt des (Noch)Fußballerstligisten Arm. Bielefeld in Hinblick auf „Public viewing“ zur Fußball EM in der Schweiz und Österreich. Rats – und Bezirkspolitiker fetzen sich, wie so gut wie immer, wenn es um etwas breitere Themen in der schlafmützigen Metropole geht. Hier Ravensberger Park, da Droop & Rein-Brachfläche, da Boulevard am Hauptbahnhof. Die Stadtverwaltung „prüft“. Was sie seit Jahrzehnten tut und so gut wie nicht weiterkommt. Jetzt kommt aus heiterem Himmel – wer wußte hier schon, das Bielefeld ein großes Fußballstadion hat? – die Schüco-Arena, also Alm, ins Gespräch. Donnawetter, möchte man da ausrufen: Gemerkt? Was in anderen Städten absolut kein Problem verursacht, ist in Bielefeld ein Politikum unter „Politikern“, die diesen Namen wohl kaum verdient haben, geht es doch nur um eigene Interessen, Pfründe und Pöstchen. Das versteht kein Bürger mehr und wendet sich mit Grausen von der Laienspielerschar im Rathaussaal ab. Wenn man allerdings einen OB hat, der lieber auf Tauchstation geht, anstatt mal dazwischen zu schlagen, ist das auch nicht weiter verwunderlich. Wenn man sich dann noch vorstellt, das die CDU einen „glänzenden Verwaltungsfachmann“ als OB-Kandidaten für 2009 aufstellt, ist das Grausen komplett.