Oh, gibt es jetzt im Dschungel Mohnkuchen?


Allzu blauäugig sollte man den RTL-Krampf und den Konzern nicht sehen….

Würde man die zu Escada-Zeiten und auch heute noch unschuldig weiß gekleidete Dame an der Spitze des irgendwie immer mit „Gerüchlein“ behafteten B-Konzerns mit dem großen Stolz auf seine Prekariatssenderschiene RTL und insbesondere die arg lächerliche „Dschungel-Show“ mit dritt- bis viertklassigen Akteuren ansprechen, sie würde entrüstet die perfekt manikürten Hände heben und sich Kritik an einem ebenso menschenverachtenden wie verlogenen Format verbitten. Selbst würde sie sich niemals in diese Gesellschaft begeben. Natürlich nicht. Schließlich ist ja nicht sie „gescheitert“. Allerdings wissen nicht nur die Eingeweihten drüben im Straßendorf mit Namen G. schon ziemlich genau, um wen es sich da handelt. Plötzlich schließt sich der Kreis wieder und alles passt wunderbar zusammen. Idiotenfernsehen, eine gemein nützige Stiftung, akademische Mietmäuler, Politiker, und, und, und.

Es wächst eben nicht nur geistig zusammen, was zusammen gehört. Mehr kann man in diversen Büchern zum Thema lesen und in den Pressetickern:

Schlagabtausch zwischen Ex-Dschungelcamp-Bewohner Rainer Langhans und RTL: Der Alt-68er ist vom Zusammenschnitt der populären RTL-Show enttäuscht. „Ich habe jetzt mal in die ersten Sendungen reingeguckt, das ist natürlich abstrus, was sie (RTL) draus machen in meinen Augen“, sagte Langhans dem hessischen Radiosender FFH. Er war am Dienstag aus dem Dschungelcamp gewählt worden. RTL zeige nicht, was die Gruppe dort tatsächlich erlebt habe. Vielmehr zeige der Privatsender eine „billige Zoff-, Läster- und ich-weiß-nicht-was-Krawall-Show“.

Ob Rainer da reingegangen war, um hernach mal „auszupacken“? Oder brauchte er die 50.000 Euro dringend? Kann nicht sein. Denn statt Spülmaschine leckt er ja sein Geschirr sauber 🙂