Stelenbau auf der Detmolder

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Das in der Mitte auf diesem dramatischen Handyfoto, das ist eine der vielen grauen Stelen, die die „neue“ Detmolder Straße zieren. Dazu sagt uns Wikipedia:

Als Stele (griech. στήλη „Grabstein, Grabsäule“) wird seit der griechischen Antike primär ein hoher, freistehender Pfeiler bezeichnet. Sie diente oft als Grabmal oder auch als Inschriften- oder Grenzstein. Stelen sind meist viereckig und verjüngen sich leicht nach oben (siehe auch Obelisk). Wenn sie ein Grabmal markieren, tragen sie auf der Vorderseite den Namen des/der Toten und häufig ein Relief, auf dem auch die Familie oder Szenen aus dem Leben des Verstorbenen dargestellt sein können. Die größte Sammlung solcher Stelen befindet sich im Nationalmuseum Athen.

Unsere Bielefelder Stelen, die mal die Oberleitung der Straba tragen werden, sollen ganz bösen Zungen zufolge von Gunsthallenchef Dr. Kellein entworfen worden sein, als er im aufreibenden Stress mit dem borstigen Kunsthallen-Cafébetreiber etwas Kraftvolles, nach oben Strebendes schaffen wollte. Sozusagen den Kellein-Stelenwald an der Detmolder. Das hat Zukunft. Das wird bleiben. Sieht zwar ein wenig dämlich aus, aber es macht die Puddingmetropole zu einem Ereignis. Sozusagen was Hartes, dynamisch Erhöhendes im ansonsten weichen Keks.

Ein dreifach donnernd „Hi Bielefeld allwege“.

3 Gedanken zu „Stelenbau auf der Detmolder

  1. madamef

    Herrn Kellein mit einer Stele in Verbindung zu bringen, ist doch wohl zu viel der Ehre für diesen ränkevollen Schubiak, der in seiner Arbeitszeit – auf Steuerzahlerkosten – kleinlichste Intrigen schmiedet.

  2. textexter Artikelautor

    🙂 Wie wärs mit „Moma Deppendorf“? Den Eröffnungskurator für die „Exposition vom frischen Pickert“ könnt ich schon benennen.

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