Windiger Windhorst macht lustig weiter

Wir schruben ja schon häufig hier über einen im ostwestfälischen Raum allseits bestens bekannten gewissen Lars Windhorst. Jenes Bübchen, das einst – da war er 17 – zu Helmut Kohls Vorzeige-Jungunternehmern (Kohl: „An dem muß sich Deutschlands Jugend ein Beispiel nehmen“) gehörte, dann aber nur noch mit Millionenpleiten, Betrug, Anklagen etc. zu brillieren wußte. 60 Gläubiger wurden um 78 Mio. gebracht, drei Firmen in die Pleite getrieben und eine Privatinsolvenz hingelegt. Die konnte der heute wieder in der Berliner Friedrichstraße Residierende nach nur 3 Jahren (Normal: 6 Jahre) und mit einem Mickymaus-Vergleich von 1,6 Mio. schnell abschließen, um sodann erneut sein einziges beherschtes Handwerk auszuüben: Tricksen, belügen, betrügen. Niemand legt ihm das Handwerk, niemand bringt ihn hinter Gitter, obwohl er jede Menge Verfahren und die Staatsanwaltschaft mit sich herumschleppt. Hier der vollständige Link zur Story eines Menschen, der exakt den Spiegel dessen darstellt, was heutzutage in Deutschland als „Erfolgreicher Manager“ von den Wenigen angeprangert wird, die noch Moral, Gewissen, Zuverlässigkeit als wichtige Werte ansehen. Der Masse scheints egal zu sein.

Ein Gedanke zu „Windiger Windhorst macht lustig weiter

  1. wurm

    wind(horst)ige geschäfte … welcher depp fällt auf diesen halunken noch rein ?

    ob der nun ein paar firmen ruiniert hat, mag man fast sagen – eh egal – das china-outsourcing ist doch in vollem gange, bald gibt es keine industrie mehr in deutschland, bald wird die arbeitslosigkeit noch weiter ansteigen, bald lässt die kaufkraft der deutschen extrem nach, bald will keiner mehr china-produkte kaufen, bald ist die wirtschaftskrise eh da – dank massiv fallendem dollarkurs. jeder cent den der dollar weniger wert ist kostet tausende arbeitsplätze – siehe airbus.

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