Kein Mon Cheri für Rathausinsassen

Auch wenn es Sie noch so drängt, den/die SachbearbeiterIn Ihres Vertrauens jetzt in der Vorweihnachtszeit mit Apfel, Nuß und Mandelkern, Mon Cheri (nur echt mit der Gadderbaum-Kirsche) oder Mandarinen aus Timbuktu als Dank für die gute Betreuung das Jahr über zu füttern, tun Sie es nicht! Sie bringen die Pullunderträger nur in Bedrängnis. Und das ist der Grund (Aus einer Pressemitteilung der Stadt Bielefeld):

Wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit macht die Stadt Bielefeld darauf aufmerksam, dass die Beschäftigten der Stadtverwaltung generell keine Geschenke annehmen dürfen. Die Stadt bittet deshalb ausdrücklich darum, von der Übergabe von Präsenten gänzlich abzusehen, da diese andernfalls regelmäßig aufwändig zurückgeschickt werden müssten.
Das generelle Verbot der Annahme von Belohnungen und Geschenken geht auf das Antikorruptionskonzept der Stadt Bielefeld zurück, das bereits im Jahre 1999 vom Rat der Stadt beschlossen worden ist. Es dient dem Schutz des Ansehens der öffentlichen Verwaltung und dem Schutz der städtischen Bediensteten.

Das Überreichen von Aufmerksamkeiten an Geschäftsfreunde, Kunden, Auftraggeber und weitere Partner ist im Geschäftsleben eine Gepflogenheit, die insbesondere in der Weihnachtszeit verbreitet ist. Wenn jedoch Dienststellen und Einrichtungen der Stadtverwaltung oder sogar einzelne Bedienstete begünstigt werden sollen, erscheint jegliche Übergabe von Geschenken in einem kritischen Licht. Die Stadt Bielefeld hofft deshalb auf Verständnis für die dringende Bitte, von jeder beabsichtigten Geschenkübergabe Abstand zu nehmen.

Und wir wollten der Stadt eigentlich den Neuen Markt zum beliebten Blitzabriß schenken. Na dann bleibt er, wo er ist.