502 Befragte … Auftraggeber BamS….56% angeblich gegen H4-Erhöhung

Eine Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze stößt in der Bevölkerung auf Skepsis: Nach einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag der Zeitung „Bild am Sonntag“ (BamS) lehnen 56 Prozent der Bundesbürger jede Erhöhung der Regelsätze ab, bei den Unions-Anhängern sind 61 Prozent dagegen. 14 Prozent der Befragten sind sogar der Meinung, die Sätze für Hartz-IV-Empfänger sollten gekürzt werden. Nur 36 Prozent sprachen sich für eine Erhöhung aus. Emnid befragte am vergangenen Donnerstag insgesamt 502 Personen. Das geht grad über die Pressedienste. Meine Herrn, wie das genau passt zur Sonntagsrunde der derzeitigen Minderheitsregierung.

Da draußen in Stieghorst, wo seit Jahrzehnten die Einflüsterer der offiziellen – momentan sehr CDU/FDP-nahen – Meinung sitzen, müßten eigentlich jetzt die Ohren glühen ob solch einer grandiosen Meinungsmache. Aber wer bezahlt, dem wird die „offizielle Meinung“ schon passend zurechtgefragt. Mein Gott, Schöppi, glaubste selbst, was Deine Butze da von sich spukt?

6 Gedanken zu „502 Befragte … Auftraggeber BamS….56% angeblich gegen H4-Erhöhung

  1. Korrektikus

    Gleichgeschaltet wie einst im Honeckerstaat: Die Presse.
    Danke, Angela. (Die ja schon mal die Chefredakteure einbestellte …)

  2. blitzmerker

    Die öffentliche und veröffentlichte Meinung sind nicht das Maß aller Dinge, sonst gälte z.B. längst „Rübe ab für Kinderschänder“. Wichtiger ist die Verfassungsmäßigkeit von Gesetzen und Verordnungen, und noch viel wichtiger die Achtung von Menschenrechten und Menschenwürde.

  3. Dougan

    502 Personen, welche die Meinung eines 83-Millonenvolkes darstellen, immer wieder der gleiche Humbug. Die Bild ist sowieso CDU-nah. Würde das Volk wirklich befragt werden und/oder hätte direkte Einflußmöglichkeiten, wäre die Welt nicht so wie sie ist. Euro, Praxisgebühr, Staatshilfen, Hartz IV – all das gäbe es dann nicht.

    Und nun gibt es eine Erhöhung von 5 €. Die Linke spricht vom Verfassungsbruch, die Grünen wollen wieder nach Karlsruhe und die SPD spricht von Erpressung und sogar der paritätische Wohlfahrtsverband redet von „Politik gegen die Armen“.

    Deutlicher geht es wohl kaum.

    http://www.tagesschau.de/inland/hartz184.html

  4. primula vulgaris

    Früher ™ wurden wenigstens 1000+1 Personen befragt. Ach, Gefälligkeitsumfragen werden auch immer billiger.

  5. michi

    Schade, dass man das Volk nicht fragt, wenn es die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge, Erhöhung von Diäten oder die Rentenansprüche von abgeschobenen Politikern auf staatliche Vorstandsposten geht.

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