Beilagenkrieg der Möbler?

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Zurbrüggen, Porta, Heinrich und draußen im Paderborner Outback lauert der Fußball-Finke. Die Möbler der Region überschlagen sich mit ihren Beilagen in den Gazetten. Noch größer, noch schöner, noch gigantischer. Die Superlative sind immer noch einmal topbar.

Wer soll den ganzen Kram eigentlich kaufen?

14 Gedanken zu „Beilagenkrieg der Möbler?

  1. Dougan

    Mein lieber Textexter,

    wie bei Werbekampagnen ueblich, wird erwartet, das zwar nicht alle Leser auf die Werbung reagieren, doch aber ein guter Prozentsatz. Und vergiss nicht, das gerade durch Werbung der Preis fuer die Gazetten so niedrieg gehalten wird. Durch die hohe Auflage der Zeitungen und Zeitschriften sind diese ja gerade in der Position, entsprechende Preise verlangen yu koennen.

    Bleibt nur zu Hoffen fuer die inserierenden Firmen, das es sich wenigstens lohnt. Steuerlich absetzbar sind solche Ausgaben ja nicht…

  2. blitzmerker

    Es handelt sich um einen „Nachfragermarkt“, man kann auch sagen: ruinöser Verdrängungswettbewerb.
    Niedrige Preise sind das oberflächlich angenehme Ergebnis für den Käufer, diese werden aber mit geringer Produktqualität und noch geringerem Lebensstandard der (ausländischen) Erzeuger, bzw. Arbeitsplatzverlust mit nachfolgenden Sozialleistungen für die verbleibenden hiesigen erkauft.

  3. kath

    Mein/Unser Geld wird weiterhin in Zurbrüggen angelegt. Qualität und Service haben halt ihren Preis. Schade, dass man Freundlichkeit mitbezahlen muss. Bei porta! ist selbst das nämlich nicht möglich. Aber vielleicht haben sie ja nicht nur räumlich sondern auch persönlich etwas auf- und umgeräumt. Zu wünschen wäre es ihnen.

  4. herostratos

    Ähem…. wenn der Umfang der Beilagen den Umfang der beilagentragenden Tageszeitung deutlich übersteigt (man beachte die kläglich dünne NW von heute!), so sollte das schon Grund zum Nachdenken geben – ein niedriger Bezugspreis kann doch nicht einziger Maßstab für die Bewertung des Stellenwertes von Werbung sein…???!! Niedrige Bezugspreise sind übrigens auch dadurch möglich, dass man die Schreiber des Blattes lausig bezahlt und zunehmend auf rechtlose „Freie“ setzt, die sich nur schlecht gegen Willkür wehren können. Zeilengeld von 10 (!) Cent und Fotohonare von 8 Euro sind in dieser Branche übrigens keine Seltenheit – dagegen wirken die Reinigungsunternehmen mit ihren Mindestlohndebatten geradezu großzügig….!

  5. Dougan

    @Blitzmerker

    Den Normalo von da draussen juckt das ziemlich wenig. Es zaehlt nur der Moment. Wer nicht gerade in der Moebelindustrie o.a. arbeitet, sieht nur den Preis selbst. Du sprichst von ruinoesem Verdraengungswettbewerb. So schnell kann man aber auch damit keine Monopolstellung erzielen, denn schliesslich werden solche Methoden seit Jahrzehnten angewandt und es gibt immer noch Konkurenzkampf.

    @kath

    Werden sie aber nicht tun, so lange es einen festen Kundenstamm gibt. Warum in „gute„ Mitarbeiter investieren wenn es auch so klappt. Aufrauemen im Sinne von Ladenflaeche ansprechend gestalten geschieht auch nur, wenn so Sachen wie Kundenumfragen oder Stimmungsschwankungen des Managements dafuer sprechen.

    PS: Du schreibst gar nicht ueber Ikea. 🙂

  6. Dougan

    Fuer die Zeitungsfritzen zaehlt in erster Linie nur der Absatz und der damit verbundene Erloes. Wuerde gar keine Werbung beigelegt wuerde zwangslauefig auch der Preis hochgehen, die Kunden wuerden weniger an „Infos konsumieren„ und wir hatten ohne Scheiss ein paar Arbeitslose mehr. Was jedoch den Lohn der Voluntaere und anderer Reporter betrifft, so lade ich Dich gerne zum „Friends-Blog„ ein.

  7. kath

    @Dougan: Mit IKEA habe ich nicht sonderlich viel am Hut, außer es geht um Singoalla Kekse und Hotdogs.

    Zurbrüggen und kath kennen sich nun seit guten 10 Jahren (quasi seit der Zeit in welcher man eigene Geschmäcker mit einbringen durfte) und seitdem ist das Möbelhaus für mich konkurrenzlos geblieben.

    Mein Highlight bei IKEA war in der Schwangerschaft. Ich im 8. Monat mit sichtbarer Kugel, frage einen Mitarbeiter ob er mir das Regal nur auf den Wagen legen kann, ins Auto krieg ichs selbst. Kommt von ihm: „Ja, klar, kostet 20€, ist unser Einkaufsservice.“
    Äh, nein.

  8. textexter Artikelautor

    Dougan, schärfe Deine Augen. Das ist eine Cherry-Tastatur in Windows-Layout/deutsch. Nix amerikanisch.

  9. Dougan

    @textexter:

    Habe Linux von `ner CD gestartet aus dem Magazin „Com“, dann funktioniert meine Tastatur etwas merkwürdig…

  10. rainman

    @ Happydigger
    da empfehle ich dir einen Dumm-Und-Dämlich-Spar-Leasingvertrag über 75 Jahre Laufzeit. Da die Liefer- und Abholzeiten der Schrankwände zwischen 6 Wochen und 6 Monaten liegen hast du immer eine nette Anzahl dieser formschönen teile im Haus.

  11. herostratos

    @rainman – meinst sicher „formalinschöne“ Teile…???!

  12. herostratos

    @rainman again: sorry, bin schon ganz verwirrt von den Ausdünstungen meiner Schrankwände und irrtümlich in der Pathologie gelandet…meinte natürlich „formaldehydschöne Teile“

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