Wie sich Frankfurts und Bielefelds Brachenverwalter ähneln….

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Um das hier und den gewissen Zusammenhang von Frankfurt und Bielefeld im Sektor „Brachflächen“ noch besser zu verstehen, lese man diesen Ausschnitt im Blog der Frankfurter Journalistin „Andreaffm“ unter „rosa rosen für die creative class“:

Man deutet in Richtung Brache und malt großartige Dinge aus, so eine Brache hat ja Potential, gerade an dieser Stelle, und wenn da erst einmal die innovativen und auch sehr nachhaltigen Glasbauten stehen, innovativ und nachhaltig muß es heute ja mindestens sein, dann wird alles ganz großartig. Ein neuer Stadtteil. Nur wohnen wird da niemand, da soll die Creative Class, die die Welt über ihre Laptops hinweg wahrnimmt, sich einmal von hier nach sonstwohin verschicken lassen und an ihren Netzwerken für Innovation herumwerkeln.

Sie schreibt in ihrem Eintrag über eine Frankfurter Brachfläche, die zur „Approaching nature“ werden soll und bei der sich wieder einige Fonds, Spinner, Großkopferte oder ganz schlicht Verantwortungslose verheben werden. Erinnert an die Kapitale der Brachflächen, Bielefeld. Die Lokalzeitung NW schreibt heute unter Herbeizeigung einer gar lieblichen fotografischen Abbildung des hiesigen Baudezernten Gregor Moss, das „..der Vorrat an Gewerbeflächen knapp werde“. Aha. Der gemeine Bielefelder weiß, was jetzt kommt. Die Aufzählung von über 40 ha Brachfläche mitten in der Stadt.

Gings nach mir und einer ganzen großen Menge Bielefelder Bürgern, würde dem Gregor Moss vor dem Traum von „zu entwickelnden Flächen“ erstmal politisch aufgegeben, die Brachflächen in der Innenstadt und peripher zu füllen. Danach könnte er dann weiterträumen.