Zensurfans denken sich neue Tricks aus

Fefe“ läßt nicht locker, die Machenschaften der politischen Zensurfans anzuprangern:

Im Deutschlandfunk haben sie offenbar gerade erzählt, dass die Innenministerkonferenz beschlossen habe, den Zugriff auf Kinderpornographie unter Strafe zu stellen. Ist noch nirgendwo online, sonst würde ich drauf linken. Es soll wohl kein Verbrechen werden (Mindeststrafe 1 Jahr), somit müßte der Versuch separat unter Strafe gestellt werden, und davon haben die nichts gesagt. Aber schlimm genug. Das heißt: IP auf einem Kinderporno-Server gefunden — Handschellen klicken.

Und das heißt dann eben auch, dass ein versteckter Iframe mit einem Link zu einer Kinderpornosite reicht, um jemanden in den Knast zu bringen. Cross Site Scripting wird dadurch zu einer ernstzunehmenden Sicherheitslücke. Und ich kann nur fordern, was ich schon längst hätte fordern sollen: zieht die Innenministerkonferenz endlich aus dem Verkehr, bevor sie noch mehr Schaden anrichten!

Update: Falls jemandem die Implikation nicht klar ist: dann kann auch der CCC nicht mehr legal die geleakte Zensurliste prüfen, um zu gucken, ob da wirklich Kinderpornographie drauf ist.

Update: Waren die Justiz- und nicht die Innenminister. Noch schlimmer. Aber nicht dass jetzt jemand denkt, die Innenministerkonferenz müsse nicht trotzdem aus dem Verkehr gezogen werden! (Danke, Jan)

So ist das eben, wenn man Politiker ist und gehörig einen an der Waffel hat. Man sollte sie wegsperren.