Auch die NW merkt was

Nun ist Gertrud Höhler, Deutschlands wohl umstrittenste Professorin und selbsternannte Heilsverkünderin, auch in der NW Neuen Westfälischen Zeitung, so richtig angekommen. Die Frau, der Paderborns Soziologe John Martina in einem Interview ebenfalls auf Seite 3 der NW nachsagt, sie „fühle sich dem Block alter politisch konservativer bis reaktionärer Eliten zugehörig“ und „…ein aufklärungsresistenter Sozialdarwinismus finde sich in ihren Textbau-steinen“. Sei es, wie es sei. Aber wer von Hessens ehemaligem Hartleiber, CDU-Dregger, Anfang der 80er Jahre zur potentiellen Wissenschaftsministerin Hessens proklamiert wurde, der hat sein Zelt wohl arg am rechten Rand aufgeschlagen. Wie das mit der Pose als „Herrenmensch“ im „blütenweißen Hosenanzug“ mit Samtgesakkotemkaschmirunterlegtem Sohnemann Abel in der online-Ausgabe des Manager-Magazins zusammenpasst, da mag sich jeder selbst einen Reim drauf machen. Der Schreiber dieser Zeilen hat die eilflinke Professorin vor vielen Jahren einmal in Frankfurt kennen gelernt. Der damalige Eindruck wird von der heutigen Gegenwart bestätigt.

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2 Gedanken zu „Auch die NW merkt was

  1. rosmarin

    grins…. sehr interessant…
    und als schilde-bankfurt-pendlerin frage ich mich so langsam – also nach dem mehrfachen aufblitzen – welche verbindung der texter eigentlich ins mainhatten hat.
    gruss ro

  2. textexter Artikelautor

    🙂 er zierte da mal – denglishdeutsch – die payroll einiger bekannter werbe – bzw. pr-agenturen.

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