Baudezernent Moss: „Es boomt“

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Der städtische Baudezernent Gregror Moss muß einen ganz besonderen Kaffee haben, aus dessen Satz er wie in einer Kristallkugel wunderbare Dinge liest. So verstieg er sich jetzt zu der Aussage, das „Bielefeld boomt“. Nachdenklich zieht man sich diesen nahezu seherischen Satz rein und zählt – wie es die NW heute getan hat – die Brachflächen, Baustellen, Maroditäten der Metropole auf. Unabsehbar lang ist die Liste, deren Absurditäten wie Nichtbau des Sennesees, Theater um den Untersee, Kesselbrinkeleien und schleppende Planungen sozusagen das Sahnehäuptchen städtischen Planens bilden. Es mag aber sein, das der Herr Stadtplaner bereits da einen „Boom“ sieht, wo vergleichbare Städte allenfalls Bauvoranträge aus früheren Jahrhunderten mild belächeln. Offensichtlich alles eine Frage des Blickwinkels . Aus dem Rathaus am Niederwall guckt man offensichtlich um die Ecke und sieht, was die Bielefelder nicht sehen: „Boom“.