„Ramma damma“. Wie Ariane die Sprache neu erschafft

Immer wenn NW-Autorin Ariane Mönikes eines ihrer gewaltigen Wortwerke in bester Tucholksky-Tradition („Gripsholm ist eigentlich Tatenhausen“) fertiggestellt und im Blatt veröffentlicht hat, ist die deutsche Sprache wieder ein Stück weiter gerutscht. Noch blumiger. Noch fülliger. Noch zarter im Abgang. Ach, es ist einfach wie schaumig-luftiger Baiser auf recycletem Altpapier. Bunt bedruckt. Allein schon der modern „Teaser“ (früher Anreißer genannte) Appetithappen auf dem Titel der größten Gazette der Metropole lacht in wenigen Zeilen wie ein Honigkuchenpferd auf Urlaub an der Porta Westfalica:

„In den Diskotheken geht es zur Sache, genau wie im Tierpark Olderdissen. Die Gefühle spielen verrückt…..“. Ach Arianchen. Ist Dir klar, was da im Tierpark draußen grad abgeht? „Ramma damma“ sagen die Bayern.

3 Gedanken zu „„Ramma damma“. Wie Ariane die Sprache neu erschafft

  1. primula vulgaris

    Was für ein peinliches Geschreibsel. Die NW verBLÖDet immer mehr.

  2. Reno Vegan

    ABER auch: „Auf das Paarungsverhalten der Bielefelder wirken sich die Sonnenstrahlen allerdings nicht aus.“ Mögen die Vöglein zwitschern, gevögelt wird nicht.
    So sind sie eben, die Bielefelder: Ostwestfälisch lustfeindlich. Auf Straßen und Plätzen und in den Discotheken könnt ihr sie sehen.

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