Generation dööfer sprayt dann mal so

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„Ker Ker, Ker“ meinten die beiden beigen Windjacken vorm Aldi in Quelle gestern, „dat hätten wa mal mit zwölf machen solln“ und meinten damit die Leerung einer Pfefferspraydose („Gegen Hundeattacken“) durch einen Zwölfjährigen in der Gesamtschule Brackwede, die wo in Quelle liegt. Was wiederum einen gigantischen Großalarm des Großbielefelder Rettungsdienstes auslöste. Nun ja, Generation dööfer hat das nicht so gemeint. Was sollen denn all die Chantal-Heidis und Kevin-Ronnies auch sonst tun? Mama Doof karrt sie fest eingepackt in Wetterresistente Watte im Wir-zeigen-es-dem-Reihenaus-Nachbarn im 2,5-Tonner zur Schule, gibt 2 Euro für Marsriegelspeisung und holt die lieben Kleinen Mittags wieder ab, um sie vor dem Flachbildner oder dem Notebook zu plazieren. Da degeneriert schon mal das Hirn. Generation Doof hatte halt wenig zu vererben.

Nein, nein, früher war „nicht alles besser“. Aber es gab Dinge, die machte man eben einfach nicht. Zum Beispiel in Schulen mit Pfeffer sprayen. Wie sagte einer der beiden Queller Windjacken gestern vorm Aldi? „Wird Zeit dat da wieder mal´ Chriech kommt. Bein Adolf hätten se die anne Hammelbeine gechriecht“. Jawoll. Und wer nicht schnell wie ein Windhund, zähl wie Leder oder hart wie Kruppstahl war, wurde halt aus Versehen standrechtlich erschossen. Auch ne Lösung für soziale Probleme.

3 Gedanken zu „Generation dööfer sprayt dann mal so

  1. witheboard

    Mein lieber Scholli,

    du lebst deine gesammelten Vorurteile ja wirklich
    komplett aus, was?

    Gruß witheboard

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