Geldverschleuderer Staat hält alle unter Generalverdacht

„Nur wenigen Steuerzahlern ist bewusst, wie lückenlos vernetzt die Ämter bereits mit anderen Behörden sind“, sagt Steuerberater Günter Hagemann aus Lüneburg, der selbst früher als Finanzbeamter gearbeitet hat. Bekannt ist gewöhnlich, dass sich die Finanzämter mit Kirchen, Gemeinden, Lebensversicherungen oder Bausparkassen rege austauschen. Auch Banken müssen mittlerweile umfangreich Kontodaten mitteilen; seit vergangener Woche ist das Bankgeheimnis kaum noch existent. Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte die Schwelle gesenkt, ab der Betriebsprüfer von Banken sogenannte Kontrollmitteilungen an die Finanzämter der Anleger schicken dürfen. Künftig muss nun kein konkreter Verdacht mehr auf eine Straftat vorliegen. Quelle: Financial Times Deutschland.

Taj, da erhebt sich doch die Frage, wer eigentlich von Seiten der Beschnüffelten, Bespitzelten, Überwachten die Chance hat, mal zB. das Bielefelder Finanzamt Innenstadt zu prüfen? ZB. auf „Verwendung der Steuergelder“. Da hörft man nur den ebenso bescheuerten wie dümmlichen Begrfiff „Systemimmanent“. Wer es glaubt, wird heilig gesprochen.