Der nächste Riesenhumbug rollt an

Ende Februar startet Nordrhein-Westfalen mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Kliniken werden dann mit neuen Kartenterminals und angepassten Verwaltungssystemen ausgestattet. Allein in der Region Nordrhein werden nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung mehr als 22.000 Kartenterminals ausgeliefert. Dies ist ein wichtiger Meilenstein des Zukunftsprojekts, mit dem Deutschland international technologische Trends im Gesundheitswesen setzen will. Im Zuge der Einführung muss jedoch sichergestellt werden, dass die Betriebsabläufe bei den Leistungserbringern nicht beeinträchtigt werden. Ein zentrales Rollout-Management ermöglicht eine bessere Koordinierung sowie eine neutrale Beratung und hilft damit, anfängliche Schwierigkeiten bei der Einführung zu vermeiden. Das sind die Erfahrungen von Steria Mummert Consulting als Projektverantwortlicher in der Testregion Rheinland-Pfalz/Trier.

„Die elektronische Gesundheitskarte ist ein sehr ehrgeiziges Projekt, bei dem es sich um eines der großen Zukunftsthemen handelt. Schwierigkeiten bei der Umsetzung lassen sich durch ein gutes Rollout-Management beheben, dem neben der Klärung der Finanzierungsfrage besondere Beachtung geschenkt werden sollte“, so Horst Martin Dreyer, verantwortlich für den Bereich Health Care bei Steria Mummert Consulting. „Der nächste große Meilenstein, der Start des Online-Rollouts, schafft die Voraussetzung für zahlreiche Anwendungen mit hohem Mehrwert wie beispielsweise den elektronischen Arztbrief oder die elektronische Patientenakte“.

Man beachte bitte die feine, geschliffene Sprache dieser Pressemitteilung zu einem der größten Humbugs der an Humbugen reichen Geschichte der Gesundheitsreform. So ist das, wenn nasalierende Stümper ministrieren und gemeinsame Sache mit den abzockenden Lobbyistebn machen.

Ein Gedanke zu „Der nächste Riesenhumbug rollt an

  1. madamef

    Horst Martin braucht selber mal ein kräftiges rollout!
    Da hat Bertelsmann den gesetzlich Versicherten mal wieder ein Überraschungsei gelegt.

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