Baby, es brennt….

Zu Ostern brennen im Ostwestfälischen traditionell viele Feuer. Nicht immer geht es dabei um die Brauchtumspflege. Häufig werden auf diese Weise Grünschnitt und Gartenabfälle entsorgt. Die Folge: erhebliche Luftverschmutzungen und gesundheitliche Beschwerden bei empfindlichen Menschen. Dies soll ab 2009 besser werden. Auf die neuen Regelungen der Osterfeuerverordnung weisen das Ordnungsamt und das Umweltamt hin.

Private Osterfeuer sind danach verboten. Erlaubt sind öffentliche, für jedermann frei zugängliche Veranstaltungen, die auf schriftlichen Antrag vom Ordnungsamt genehmigt werden. Um die negativen Folgen für die Luftqualität und den Gesundheitsschutz zu begrenzen, erhalten nur solche Veranstalter eine Erlaubnis, die auf eine langjährige Tradition verweisen können oder deren Vorhaben im öffentlichen Interesse liegt. Das Abbrennen der genehmigten Osterfeuer ist von Karsamstag bis Ostermontag jeweils in der Zeit von 16.00 Uhr bis 24.00 Uhr möglich. Anträge müssen spätestens am 13. März 2009 für die Stadtbezirke Mitte, Schildesche, Stieghorst, Dornberg und Gadderbaum beim Ordnungsamt und für die übrigen Bezirke beim jeweiligen Bezirksamt vorliegen. Notwendig sind genaue Angaben zum Ort, zum Zeitpunkt, zum Brennmaterial, zur verantwortlichen Person mit Name, Anschrift und Mobiltelefonnummer.

Sollte bereits Verbrennungsmaterial für ein nicht genehmigungsfähiges Osterfeuer zusammengetragen worden sein, gibt die Abfallberatung des Umweltbetriebes Informationen über Möglichkeiten einer ökologisch sinnvollen Verwertung (Telefon: 51-33 41).

Aus einer Pressemeldung der Metropole. Warum sind die eigentlich immer mit dem erhobenen Zeigefinger geschrieben und mit offenen Drohungen garniert?