4 Gedanken zu „Saftlos

  1. textexter

    Und jetzt versuchen es Middendorp, Saftig und TvH bei Nürnberg im Trio :-))))) Schreibe mir seit Jahren die Hände wund, das Safti der Untergang der Arminia sein wird…..

  2. lutz

    Das geht nicht nur bei Arminia so. Meine Erfahrung in der Wirtschaft deckt sich mit der Arminischen Vorgehensweise. Eine Frage der…wie soll ich sagen…“sich verändernden Moral“.
    Da gibt es nicht nur keine Leistung, sondern andere erkennen diese bei anderen auch nicht mehr. Was zählt ist Inszenierungskompetenz anstatt Fachwissen.

  3. textexter

    Wenn man ganz unvoreingenommen und abseits des Hypes, den die Medien veranstalten, die Leistung von Reinhard Saftig analysiert, kommt man zu dem Schluß, das die Zielplanung der 1. Mannschaft – also 1. Liga – nicht stimmen kann. Da aber Thomas von Heesen – in winzigen Ansätzen Geideck – und sehr viel mehr Ernst Middendorp die Zusammensetzung des Kaders beeinflußt haben, muß man feststellen, das Saftig nicht allein schuld sein kann, was die Spielerpersönlichkeiten und -typen betrifft. Schuld entsteht erst, wenn er alles, was die Trainer vorschlugen, widerstandslos abgenickt haben sollte. Dem scheint so zu sein. Was aber nicht heißen kann, das der Gesamtvorstand nun seinen Mohren gefunden hat und alles wird gut.

    Aber ich gebe Ihnen recht: Die Entwicklung in der Wirtschaft – und Politik – sieht nicht anders aus.

  4. lutz

    Vergleiche ich einen Trainer im Fußball (oder in einer anderen Sportart) mit einer Führungskraft, hat er genau die Spieler vor sich, die er verdient hat. ER ist verantwortlich für die Leistung seiner Mannschaft. Und wenn diese faul und lahm auf dem Platz rumhängen, dann ist es SEINE Aufgabe, durch entsprechende „Maßnahmen“ (z.B. den ein oder anderen aussortiren, am Spielfeldrand anbrüllen;-) eine Verhaltensänderung herbeizuführen. Das ist sein Job, dafür wird er bezahlt, dafür muss ER den Kopf hinhalten. Zunächst einmal.

    Natürlich kann ich aus einem Esel kein Rennpferd machen, so greift ein Rad ins nächste, das ist sicherlich richtig. Und wenn der sportliche Geschäftsführer nicht in der Lage ist, seinen Job gut zu machen (nämlich für die entsprechend fähigen Mitarbeiter/Spieler zu sorgen), dann hat ihn sein „nächst höherer Vorgesetzter“ dafür abzuwatschen. Das ist dann unser Präsi. Was heute geschehen ist.

    Warum allerdings – um an den Anfang der Prozesskette zu gelangen – keiner die berufliche Eignung von Herrn Saftig vor der Verpflichtung durchleuchtet hat, bleibt wohl im unklaren. Wahrscheinlich ist er aus Dortmund weggelobt worden…oder aufgrund von Unfähgigkeit nach oben entsorgt worden. Das wäre der Zirkelschluss zu Personalentscheidungen in Unternehmen.

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