Sprechen Bielefelder richtiges Deutsch?

„Miteinander reden, miteinander Leben. Sprachförderung. Gut für Bielefeld“

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration fördert ein gleichnamiges Projekt für Kinder mit defizitären Sprachkenntnissen mit 628.887 Euro! Da freut sich nicht nur OB David, sondern auch Wilfried…

Wilfried

„Wie drängend dieses Problem ist, zeigt ein Blick auf die Bevölkerungsstruktur Bielefelds, die mit vielen Großstädten vergleichbar ist: Jeder Vierte der 330.000 Einwohner der Stadt hat heute einen Migrationshintergrund.“ (Zitat! Quelle: www.bielefeld.de)

In Bielefelder Schulen lernen die Kinder ja bereits seit einiger Zeit ab der ersten Klasse eine Fremdsprache: DEUTSCH. In der dritten Klasse kommt ENGLISCH als Schulfach hinzu! (Für jedes 4. Kind ist das dann bereits die 3. Fremdsprache!) Ich frage mich: Woher kommen denn die Defizite? Bevor die Kinder zukünftig eingeschult werden, sollen sie einen „zweijährigen Sprachunterricht“ (Zitat!) erhalten. Sprechen denn die Eltern gar nicht mehr mit ihren Kindern?

„(…) Um am Bildungssystem überhaupt teilnehmen zu können, sind gute Sprachkenntnisse eine unabdingbare Voraussetzung. Gerade Jugendliche mit Migrationshintergrund sind in diesem Bereich oft benachteiligt. Förderung erfahren aber auch zunehmend deutsche Kinder, die Sprachdefizite bei ihrer Muttersprache aufweisen“, begründet Oberbürgermeister Eberhard David das städtische Engagement in dieser Sache. (Quelle: www.bielefeld.de)

Liebe Mütter, liebe Väter!
Sollten Sie in diesem Augenblick den Bielefeld-Blog lesen, während Ihre Kinder allein vor dem TV im Kinderzimmer sitzen, dann denken Sie an „Emsdetten“ und sprechen Sie bitte (!) mit ihren Kindern.
Viele Grüße vom staatlich geprüften Erzieher!