Einmal gestern „Gas-Gerd“ gucken

Die NW Neue Westfälische widmet Gas-Gerd, wie Ex-Kanzler Schröder in diversen Internetforen nur noch tituliert wird, heute eine halbe Seite im Lokalteil. Sein gestriger Besuch in der Thalia-Buchhandlung zu Bielefeld zog doch wohl einige hundert Mitmenschen an, die geduldig Schlange standen, um eine Unterschrift zu bekommen oder einen seiner flotten Sprüche. Der Mann, dessen Name unauslöschlich mit dem größten unsozialen Umbau und Unaussprechlichkeiten wie Hartz IV verbunden ist, gab sich jovial, Brioni-gewandet und kumpelig wie bekannt.

Zitiert wird von NW-Redakteur Elmar Kramer ein 63-jähriger Rentner namens Rudolf Remy, der es auf den Punkt bringt: „Ist ganz amüsant, aber manchmal denke ich: Trag doch nicht so dick auf!“. 175.000 Bücher sollen bisher gekauft worden sein. Seine Parteigenossen ließen sich übrigens nicht bei Thalia sehen…. Gestört haben wird es ihn nicht wirklich. Basta!

Schröder

3 Gedanken zu „Einmal gestern „Gas-Gerd“ gucken

  1. Krawalli

    „Unser“ Gerd hat in Bielefeld auf dem zweiten Bildungsweg sein Abi gemacht und konnte bei seiner letzten Wahlkampfrede nicht einmal die August-Bebel-Straße richtig benennen (Okay, vielleicht war es auch nur ein Versprecher!). Mittlerweile lacht Gerd sich doch nur noch schlapp über seine Parteigenossen, weil er jetzt die besser bezahlten Jobs hat! Aber was hat der „SCHROEDER fire balloons Service“ aus Schweich eigentlich damit zu tun?

  2. Politessenschreck

    Gas-Gerd kam mit der Bundesbahn und ging zu Fuß zur Autogrammstunde. Dabei begegnete ihm ein Arbeitsloser. Der sagte „Guten Tach“ und Gas-Gerd sagte auch „Guten Tach“. Das war voll in Ordnung von Gas-Gerd und mehr kann man auch nicht erwarten.

  3. Krawalli

    Nee! Von dem kann man nun wirklich nicht mehr erwarten. Gas-Gerd hat bereits in seiner Amtszeit als Kanzler alle Erwartungen im Keim erstickt. Übrigens: Auf die Frage eines Bielefelders, was Gas-Gerd jungen Menschen in Deutschland raten würde, soll dieser sinngemäß gesagt haben: „Eine anständige Ausbildung machen und in eine Partei eintreten, – egal in welche! Nur nicht am rechten Rand!“ Wo eine anständige Ausbildung zu bekommen wäre und was „rechter Rand“ sei, hat er aber nicht gesagt!

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