Manches Zeitungspapier könnte man einsparen

Papiertiger: Steigende Papierpreise bringen Zeitungsverlage zunehmend in Bedrängnis. War eine Tonne Zeitungspapier im vergangenen Jahr noch für 415 Euro zu haben, müssen die Druckereien in diesem Sommer bis zu 530 Euro pro Tonne auf den Tisch legen, berichtet die „FAZ“ unter Berufung auf den Branchendienst Risi. In der Folge haben die meisten Verlage inzwischen vom herkömmlichen Standardpapier mit einem Flächengewicht von 45 Gramm je Quadratmeter auf dünneres Papier umgestellt, das nur noch 42,5 Gramm je Quadratmeter wiegt. Großverlage wie Springer schauen sich bereits nach Alternativen um. Quelle: turi2.

Sie jammern, sie rechnen, sie versuchen, die Gehälter der Macher zu drücken. Verleger gehören seit jeher zu einer Spezies, die immer am untersten Ende des Hungertuches nagen müssen, stets schon den Strick für den finalen Sprung ins Wasser um den Hals tragen und überhaupt nur aus lauter Menschenfreundlichkeit Papier bedrucken und sehr teuren Anzeigenraum verkaufen lassen. Da braucht man absolut kein Mitleid zu haben. Lasst ein paar unnötige Seiten im Jahr weg. Tut dem Wald gut, spart Wasser bei der Papierherstellung und belastet die Altpapiersammlungen weniger.

2 Gedanken zu „Manches Zeitungspapier könnte man einsparen

  1. klaus

    Gute Idee… also die Seiten mit den Anzeigen weglassen und die Zeitung noch teurer machen… /facepalm

  2. Adrian

    Die Alternative für die genutzen Papiers bleiben beleuchtete Displays und elektronische Lesegeräte. D.h. chemische Giftstoffe aus Batterien, Stromverbrauch wärend derm lesen und Elektronikschrott weil alles immer sofort veraltet.

    Nach der verschutzung der Welt und Elektronikschrottberge in Afrika wirds fürs umdenken zu spät sein.

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