Die letzte Tabakbastion

Nachdem die Freiräume der AbhängigenRaucher vom wahnsinnig vorsorglichen Vater Staat immer mehr eingeengt werden, gibt es ein paar letzte Bastionen, die trotzen. Hier an der Arthur-Ladebeck-Straße gegenüber dem Marktkauf Nr.1 treffen sich heimlich kurz vor Geschäftsschluß die Tabakjunkies und kaufen ihren Vorrat, den sie neutral verpackt in der MoBielbahn nach Hause karren. Demnächst aber, so hört man, werden Tabaksheriffs in braunen Overalls eingesetzt. die das Treiben eindämmen sollen. Dann heißt es: „Tabaksteuer dürfen Sie natürlich bezahlen, die Ware bleibt aber hier. Tabak tötet Leben“. Komisch, aus dem grünen Warenhaus gegenüber werden ganze Schnapsberge herausgefahren. Ja, es soll sogar Jugendliche geben, die sich damit die Kante geben. Tötet Allohol in Mengen nicht auch?

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Ein Gedanke zu „Die letzte Tabakbastion

  1. EisFrei

    Na sowas aber!
    In dem Gebäude ist schon _lange_ kein Tabakladen mehr, sondern eine Schneiderei, die mit der Bild-Font im Schaufenster für sich wirbt. Waschechte Tabakläden hingegen gibt es noch in der Altstadt.
    Als der Marktkauf noch auf der anderen Straßenseite war, gab es hier allerdings wirklich häufiger Alkjunkieansammlungen. Rebenschoppen im Tetrapack zum Frühstück… *schauder*

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