Wenn Leidensgucke zum Druck wird

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Ein gewisser sanfter Druck durch beharrlich rehäugiges Leidensgucken (Gucken Rehe eigentlich hellblau?) seitens der schöneren und besseren Hälfte steht schon dahinter, diese Utensilien nicht nur anzuschauen sondern auch anzuwenden. Die Bäume und Sträucher freuen sich, sperriges Gut los zu werden, die weiße Mauer an der Terasse, deren Putz den strengen Minusgraden des Winters zum Opfer fiel, wird auch gerichtet.

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Da kann ein Blick auf das gesammelte Fahrradgut nur hinderlich wirken. „Du willst doch wohl nicht?“ mißbilligt die Dame des Hauses allein schon den Blick Richtung Räder. Nein, ich will nicht. Geht auch nicht mit immer noch nicht perfektem linkem Knie. (Ob der knochenheilendende Sponsor der Arminia im Klinikum Mitte hätte aufgesucht werden sollen?) Egal, ob die ostwestfälische Sonne den hektisch ihr Auto enthauptenden Cabrioleten noch länger Lust schenkt. Es steht ein Termin im Raum, an dem der Teil hinterm Haus zumindest herrschaftlich präsentabel sein muß: Wenn der schöneren und besseren Hälfte Damenclique aus dem Norden der Republik einfällt zur alljährlichen Plünderung der Modeetablissements der hiesigen Region.

Die Baumärkte der Region dürfen sich noch auf einige Käufe freuen. Das Projekt ist da, jetzt muß es nur umgesetzt werden. Machen wir unser Ding.