Neues Futter für paranoide Politiker

Die britische Regierung plant einem Bericht der BBC zufolge, die Erfassung von Kommunikationsdaten im Rahmen der Vorrats –
datenspeicherung auch auf Chats und Social Networks auszudehnen. Analog zur flächendeckenden Überwachung und Archivierung des E-Mail-Verkehrs sei man dabei aber nicht an Inhalten interessiert, wie ein Sprecher des Innenministeriums klar machte, sondern nur daran, wer da mit wem kommuniziere.

Großbritanniens Innenminister Vernon Coaker: Will jeden denkbaren Kommunikationsweg überwachen Gerechtfertigt wird der Plan wie üblich mit dem Killerargument der Prävention gegen Kriminalität und Terrorismus. Kriminelle Banden und Terroristen könnten, so vermutet das britische Innenministerium offenbar, Plattformen wie MySpace oder Facebook für ihre Kommunikation nutzen. In der britischen Netzöffentlichkeit sorgt diese theoretisch denkbare Möglichkeit eher für Lacher: Die Kommunikation über Social Networks gilt als unheimlich wenig heimlich – öffentlicher geht es nicht

Ich gehe jetzt einfach mal die Wette ein, daß die politischen Halbamateure nicht einmal wissen, wo man einen Rechner überhaupt einschaltet. Beim Internet lassen sie sich soufflieren. Aktuell hat Keksröschen von der Leyen (eigentlich müßte sie sich: Laien schreiben) für weitere feuchte Träume bei Chefparanoiker Wolfgang S. gesorgt mit dem halbgaren Gesetz, das „Kinderpornografische Seiten verhindern soll“. Ach ja…… Nicht atmen schützt auch vor Lungenkrebs.

Ein Gedanke zu „Neues Futter für paranoide Politiker

Kommentare sind geschlossen.