„Seehofer ist unser Obama“

Seine Anhänger halten Schilder hoch: „Seehofer ist unser Obama“ und „Yes we can – mit Horst“. Als der CSU-Chef durch die Reihen der Passauer Dreiländerhalle schreitet, bemühen sich seine Parteifreunde beim politischen Aschermittwoch um positive Botschaften. Aber auch aggressivere Sprüche gegen den politischen Gegner sind zu lesen: „Sozis raus aus Berlin“ heißt es auf einem Plakat.

Nun besteht ja auf den 500sten Blick eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Obama und Fremdgänger/Kindermacher Seehofer. Und ich, der ich in nicht allzu ferner Zeit in den tiefen alten tumben Süden der Republik muß, frage mich, ob es schon Visumspflicht an der boarischen Staatsgrenze gibt.

6 Gedanken zu „„Seehofer ist unser Obama“

  1. xaverl

    Visumpflicht noch nicht – aber Gesichtskontrolle. Ihr Preissn habts aber schon Probleme ???

  2. blitzmerker

    Fremdgänger/Kindermacher: Mag sein, tut aber absolut nix zur Sache.
    Den „Kaiser Franz“ stößt ja wegen so was auch keiner vom Vereinsthron, gell?

  3. textexter Artikelautor

    Ich kenne einige die grad destewegen das Vereinsbuch zurückgegeben haben. Außerdem hat Bauernbecker absolute Narrenfreiheit. Egal, was er macht.

    Schon mal bewußt längere Zeit in Bayern gelebt? Schon mal die Bigotterie dortens erlebt? Ich schon. Ein paar Jahre. Die Ingolstädter Provinz ist berüchtigt dafür. Wer von der Kanzel Wahlempfehlungen für die Staatspartei abgibt und das Leben vorschreibt, der hat es auch verdient, daß man diese Dinge mit einbezieht. Wie kommt es sonst, daß die Bayern so einen Kerl „Er is a Hundling“ nennen?

    Aber nix für ungut. Es soll ja Bewunderer einer solchen Lebensweise geben.

  4. blitzmerker

    Die Bewunderer gibt es in BY offenbar zur Genüge – durch sein veröffentlichtes Privatleben hat Horsti dem Vernehmen nach einen ordentlichen Popularitätsschub erfahren.

    Das ist das eigentlich Erstaunliche daran, dass die „Alpha-Männchen“-Karte offenbar so gut zieht. Den spießigen Stotter-Edi und seine Muschi haben sie dafür in die Wüste gejagt.

    Trotzdem sollte man auch in politischen Fragen idealerweise nicht „ad hominem“ argumentieren, das ist unredlich und erinnert mich an den Koksrichter von Hamburg und seine Tiraden gegen v.Beust.

  5. textexter Artikelautor

    Dann fordere ich im Gegenschluß, daß die Politik sich auch nicht in unser „Privatleben“ einmischt. Was sie aber gewaltig und demnächst noch gewaltiger tut. Siehe Chefparanoiker Wolfgang „Rolli“ Schäuble. Unredlich ist es, Bankstern, Gangstern und Gauner scheinbar legal das Fortschaffen von Steuergeldern mittels gigantischer Boni zu ermöglichen. Wer sich derart zum Fenster rauslehnt, muß damit rechnen, mit dem Fernglas der Blogs beobachtet zu werden. Es scheint aber so zu sein, daß solche abgebrühten Menschen einen besonderen Hang zum „Zeigen“ haben. Sonst hätten Käseblätter wie zB. die BUNTE keine Klientel mehr.

Kommentare sind geschlossen.