Die Obamaisierung der CDU

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Da hab ich mich doch kürzlich noch vorlaut geäußert, die CDU hätte ihre Website nicht aktualisiert. Jetzt wissen wir, warum und reiben uns die Augen. Dr. Murkel, Po falla und Chefhetzer Kauder sind jetzt auf „You tube“, dem bisher recht lustigen Videoportal. Damit ist es jetzt vorbei. Locker flockig läßt der seltsame Herr Po falla über den Koalitionspartner hetzen, beansprucht „Die Mitte“ Deutschlands für sich und treibt allerlei Schabernack mit ganz vielen Videofilmchen über mehr oder weniger inhaltslose Botschaften der CDU-Granden. Gesehen hat man das alles schon im Wahlkampf von Amerikas neuem Heilsbringer, Mr. Obama, der sich ziemlich eiertanzend durch die Politik windet.

Verlinken tue ich den orangefarbenen Erguß allerdings nicht.

Gut, daß es sehr leicht ist, „Die Mitte“ wegzuclicken. Politik als Gaudi und Videospaß, Veitstanz und Luftverkauf passt allerdings zu der Truppe von Clowns und Gauklern, Lügnern und Tricksern. Es hat aber auch seine gute Seite: Man kann jetzt noch mal zurückspulen und sich mehrmals anhören, wie die unenendlichen Plattitüden formuliert sind.

Wer sich jemals die Podcasts von Trudchen Murkel aus Templin gegeben hat, wer Torsten Schäfer-Dingensens Twitterei (und das schlechteste Wahlergebnis in Hessen) erlebt hat weiß: sich „modern“ anbiedernde Politiker sind unglaubwürdiger denn je. Es genügt nicht, das Internet für seine schwammigen Ziele zu mißbrauchen, wenn die realen Taten meilenweit von dem entfernt sind, was da an Lügen abgesondert wird. Oder sollen wir uns an Münteferings berühmten Satz halten, wonach er nicht an seinen Aussagen vor der Wahl gemessen werden will?

3 Gedanken zu „Die Obamaisierung der CDU

  1. Onkel Otto

    Und überhaupt: Seit wann ist die CDU eigentlich orange, wie das ZDF?
    Und man beachte Frau Merkel: Stets staatsratsvorsitzend wirkend vor Honeckerblau (siehe Erichs offizielle Amtsstubenbilder ) …

  2. textexter Artikelautor

    Wie meinte doch der Intelligenzbolzen und designiertes Schoßhündchen zu seiner Chefin in seiner unnachahmlich nasalen Art:“ Chefin, Sie sind der weibliche Dalai-Lama. Das müssen wir in apfelsinengelb feiern“. Gesagt getan. Jut Po falla.

    „Wir machen durch bis morjen früh und singen Po falla ra. Pon falla ra bis Morgen früh“.

    Die Chefin fand datt jut. In der DDR war apfelsinengelber Stoff immer Mangelware. Als linientreues Pastoren – töchterlein konnte sie es aber im Bonzenlager Wandlitz ein – kaufen. Gab ein paar FDJ-Punkte mehr.

    Auferstanden aus Rosinen.

  3. Ausgebürgter

    Der Pofalla wirkt doch immer wie gestört. Widerlich auch, wie der um das Merkel rumschwänzelt. Ob der läufig ist?

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