Jäger kritisiert mangelnden Berufsethos von Polizeibeamten

Gestern wurde durch die Staatsanwaltschaft Dusiburg bekannt, dass zwei Dusiburger Polizeibeamten einen Überfall auf sich selber nur vorgetäuscht hatten. Daraufhin meint NRW Innenminister Ralf Jäger dazu:

Es seien zunehmend Respektlosigkeit, fehlende Anerkennung staatlicher Institutionen sowie eine niedrige Hemmschwelle bei der Gewaltanwendung von Beamten festzustellen.

Leider ist das nur ein Märchen und Innenminister Jäger hat diese Äußerungen so ähnlich in der WAZ nach Bekanntwerden der angeblichen Attacke auf die beiden Polizeibeamten getätigt. Entsprechend markige Äußerungen gibt es zum jetzigen Situation nicht. Und auch die Polizeiverbände die damals höhere Strafen gefordert hatten, äußern sich jetzt nicht dementsprechend.

Das merkwürdige ist, dass der eine Polizeibeamte wegen eines Schädel-Hirn Traumas behandelt wurde. Inzwischen wird das von der WAZ anders dargestellt:

Beide Beamte kamen ins Krankenhaus. Damals hieß es, dass sie erhebliche Verletzungen erlitten hätten; einer von ihnen lag sogar kurzzeitig auf der Intensivstation.
Inzwischen ist unklar, ob die Beamten überhaupt Verletzungen erlitten haben. Staatsanwalt Nowotsch: „Wenn man mit angeblichen Schmerzen ins Krankenhaus kommt, wird man auf jeden Fall genau untersucht, um die Ursache zu finden.

Das wirft auf jedenfall ein neues Bild auf die angebliche Zunahme der Verletzungen von Polizeibeamten. Der Spruch „Never trust a cop“ beweist seine universelle Gültigkeit immer wieder.

2 Gedanken zu „Jäger kritisiert mangelnden Berufsethos von Polizeibeamten

  1. textexter

    Ein Jäger, der vieler Polizeihasen Tod ist und sich selbst überfährt. Darauf einen Dujardin während der Fahrt.

  2. autonome gruppen

    Das ist nur die Spitze des Eisberges. Die Bullen müssen ja geglaubt haben, dass sie nicht erwischt werden. Trotz ihrer Dreistigkeit. D.h. vermutlich gehen nach jeder größeren Demo etliche Bullen ins Krankenhaus und lassen sich erstmal behandeln und krankschreiben.

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