Neues aus Forsas Kaffeesatz

Dem deutschen Einzelhandel steht mit einem Umsatzplus von rund 1,4 Mrd. Euro das beste Weihnachtsgeschäft seit dem Jahr 2006 bevor. Das ergibt sich aus dem Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa (Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH) im Auftrag der Messe Frankfurt. Sie wurde zum Start der Konsumgütermesse Tendence (27. bis 31. August 2010) in Frankfurt am Main vorgestellt.

Laut Forsa gaben zwölf Prozent der Deutschen an, Weihnachten 2010 mehr Geld ausgeben zu wollen. Im Durchschnitt planen sie rund 15 Prozent höhere Ausgaben ein. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung bedeutet dies, dass sich der Handel aus heutiger Sicht auf ein Umsatzplus von rund zwei Prozent vorbereiten kann. Auf Basis des Vorjahresvolumen des Weihnachtsgeschäftes, das laut bisherigen Berechnungen des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE) bei 73 Milliarden Euro lag, ergibt sich ein Umsatzanstieg von 1,43 Milliarden Euro. Das würde für den Einzelhandel das beste Weihnachtsgeschäft seit dem Jahr 2006 bedeuten. Die Neuheiten und Trends für die Themen Wohnen und Schenken, nach denen die Konsumenten im Weihnachtsgeschäft fragen, ordert der Handel auf der Tendence in Frankfurt. Die Konsumgütermesse ist in der zweiten Hälfte des Jahres die Messe mit dem internationalsten Angebot. Sie gliedert sich in die beiden Fachmessen Giving und Living. Während Giving die ganze Welt der kreativen Geschenkideen abbildet, ist Living die Plattform für Wohnen und Design. Die Tendence zeigt die neuesten Trends für die kommende Herbst-/Wintersaison und gibt einen ersten Ausblick auf die Frühjahrs- und Sommerneuheiten des nächsten Jahres.

Toll, toll, Was Forsa so umfragt. Ein in der Branche Wohnen und Design ziemlich bekanntes Unternehmen aus dem hisigen Raum sagte dazu aktuell: „Gezielter Regierungsamtlicher Bullshit. Wenn Du Forsa genug Geld gibts, den angeblichen Aufschwung herbeizufragen, dann tun die das auch“. Eben. Aber nicht nur Forsa tut das.