1 Paprika. Rot. 87 Cent

87 Cent für eine Paprika. Das Kilo 4,99. Bei real in Bielefeld. Schweriner Straße. Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich und dem Experten kommen die Tränen. Wer´s schon mal gesehen hat, weiß es: Paprika wachsen in Spanien unter riesigen Plastikdächern, zu Millionen Stück. Daß die Erntehelfer neuerdings Rekordlöhne bekommen sollen, ist unbekannt. Vielleicht hängt da die Paprikamafia zwischen?

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Die Ansage gilt übrigens auch für Eisbergsalat. Das zierliche Köpfchen wurde für 1,99 Euro angedient……

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Jetzt machen Sie mal einen schönen Salat für sagen wir, eine vierköpfige Familie, die gesund leben soll, weil sie ja zu Europas Gewichtigsten gehört. Wie unsere eilfertige Regierung sagt und die EU vorplappert….. Mal abgesehen von dem Gigantostau im real-Markt an der „Schnellkasse“……

2 Gedanken zu „1 Paprika. Rot. 87 Cent

  1. Bargeldfan

    Die Schnellkassenlüge:

    Da nach wenigen Produkten, die ja blitzschnell gescannt sind, jedes Mal der unglaubliche Bezahlvorgang einsetzt, mit Geldbörsenherausfriemelei, Kleingeldsuche oder Plastikkartenbuchungsvorgangswartepause, mit Punktesammeln und anschließender Wechselgeld- bzw. Kartenverstauung, kann die Schnellkasse prinzipiell keine Schnellkasse sein und ist daher eine glatte Lüge.

  2. Helga

    Da Spanien auch von Bielefeld ein ganz schönes Stück entfernt liegt, wird jede Menge Sprit verfahren, um die Paprikaschoten und den Salat zu transportieren. Außer den Erntehelfern sind noch Sortierer, Packer und viele andere daran beteiligt, dass irgendwann und irgendwo diese Sachen in unseren Supermärkten landen. Und ob dieser Salat dann wirklich noch so gesund ist, wie uns suggeriert wird, wage ich zu bezweifeln. Dieser massenhafte Anbau birgt gerade die Gefahr, dass sich Schädlinge oder Krankheiten ausbreiten. Also wird kräftig vorbeugend gespritzt. Außerdem muss alles schnell wachsen, damit es was einbringt. Also wird kräftig gedüngt.

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