Eine Geschichte vom Herrn Stopka

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Fährt man die Detmolder Strasse stadtauswärts liegt linkerhand das Autogeschäft vom Herrn Stopka. Senior Ottfried und Junior Alexander. Das vertritt so bedeutende und vom Marktanteil her „wichtige“ Marken wie Alfa Romeo, Jaguar und Maserati. Ab Januar hat sich ein gewisser Herr Nagel 51% der Firma unter denselbigen gerissen übernommen. Womit sein Autoimperium auf 13 Häuser in der ganzen Republik angewachsen ist.

Da der Schreiber dieser Zeilen mal vor langer Zeit einen nicht ganz billigen Alfa-Sportwagen bei den Stopkas gekauft hat, hier eine kleine Geschichte. Als der Rabatt für das kohlrabenschwarze Fahrzeug ausgehandelt, alles unterschrieben und ein von einer hiesigen Großbank bestätigter Scheck auf dem Tisch lag, kam Stopka senior in den Raum. Griff sich den Scheck und meinte zum Entsetzen seines damaligen Verkaufsleiters: „Bevor Sie die Schlüssel übergeben, muß ich mal nachfragen, ob der Scheck auch gut ist“. Er war nicht nur gut sondern summa cum laude. Der zuständige Bankdirektor dann später: „Hat der Alte Probleme oder was sollte das?“. Die Services und Inspektionen am Rabenschwarzen, der eines Tages – wie so viele Alfa – mit gebrochener Schaltgabel am Kamener Kreuz liegenblieb und alsbald abgeschoben wurde, erledigte ein anderer Betrieb.

3 Gedanken zu „Eine Geschichte vom Herrn Stopka

  1. ariel.prospero

    „ob der Scheck auch gut ist?“…

    Da schloss wohl jemand von seinem eigenen zweifelhaften Geschäftsgebahren auf andere…

  2. Betrachter

    Bei Stopka kauft man keine Automobile.
    Man ist ja nicht halbseiden.

  3. textexter Artikelautor

    „Man“ vielleicht nicht. Aber „Mann“? Aber ein Alfa ist ja nicht halbseiden….

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