Satz mit X – war wohl nix.

Nach tage- und wochenlangem hochjubelndem Jauchzen der lokalen Presse im Hinblick auf das Drittliga-Match Preußen Münster – Arminia Bielefeld sind sämtliche Erwartungen übertroffen worden. Niemand hätte gedacht, daß in zwölf Minuten drei Tore fallen würden. Niemand dachte, daß die Tabelle so aussieht, wie sie nun ist. Wer glaubte, daß das Spiel ohne einen Elfmeter (57./Kühne nach Foul von Hübener an Taylor), fiel wie die Natonalelf der Glitzermetropole vom selbigen ab.

Der preußischen Offensive konnten auch die nach dem 0:4 eingewechselten Agyemang, Hornig und Rahn (letzterer machte seinem Namensvetter keine Ehre) nichts entgegensetzen. Vor 14.512 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Preußenstadion gab es eine Schow, welche in dieser noch jungen Saison ihresgleichen sucht. Immerhin steht Bielefeld immer noch auf dem dritten und hat noch viele Möglichkeiten, den direkten Aufstieg zu schaffen. Doch hat man nur bis zum Winter Zeit, die „Schmach von Münster“ zu verarbeiten.

Nur gut daß heute Sonntag ist. Und die zwei größten Zeitungen nach der Bild haben sich massiv geirrt.