Nerven. Nahrung.

Neulich schruben wir hier über den Fall eines Bekannten. Dem mittelständischen Unternehmer spielt die Sparkasse Bielefeld recht bös und unfair mit. Er schrieb einen langen Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Bielefeld, Hans-Georg Vogt. Gestern kam Antwort. Nein, nicht vom ewig freundlich (oder eingefroren) lächelnden OpaVorstandsvorsitzer sondern von der immer schon zuständigen. völlig überforderten und ohne Entscheidungskompetenzen agierenden Sachbearbeiterin. Der hatte er das Schreiben einfach zurückgegeben ohne auch nur mit einer Silbe auf offensichtliches Mißmanagement einer Filiale einzugehen.

Aber wahrscheinlich sind von der Sparkasse mit Sparergeldern gesponserte Seifenkistenrennnen wichtiger als der Fortbestand mittelständischer Unternehmen, denn unser Bekannter ist leider kein Einzelfall. Er hat sich jetzt aber per Wirtschaftsanwalt an den zuständigen Aufsichtsrat und die Beschwerdestelle des Bundesaufsichtsamtes für Finanzen gewandt. Recht so. Auch in Zeiten von Basel II hat ein Vorstandsvorsitzender die verdammte Pflicht, mal nachzugucken, was seine Untergebenen so treiben. Wir werden das Ganze aufmerksam verfolgen und raten ihm zu mehr Nervennahrung:

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