„Freistaat Ostwestfalen“

Mischa Verollet vom Bielefelder „Sparrenblog“ ist nicht nur ein flitziges Kerlchen, er hat auch bahnbrechende Ideen. So rief der von ihm betriebene Blog am 6. Dezember den „Freistaat Ostwestfalen“ aus und stieß damit eine Diskussion beim so überaus erfolgreichen Ostwestfalen-Marketing an. So charmant die Idee auch sein mag, sie hätte keinen Bestand in der Wirklichkeit. So wenig wie die Stadt Bielefeld eine winzigkleine Imagekampagne auf die Rampe bekommt, so wenig wird es jemals einen „Freistaat Ostwestfalen“ geben. Und so werden wir weiter mit Verbundschwester „-Lippe“ leben (müssen), die bestimmte Eigenschaften in das Gebilde „Ostwestfalen-Lippe“ eingebracht hat, deren Wirkung ziemlich bremsend sind: Lippische GeizigkeitSparsamkeit, Bezirksregierungssitz Detmold, usw. An der „Lippe“ leben, heißt eben auch „an der Scholle kleben“. Manchmal bringts einen Ex-Kanzler wie Gazgerd hervor, der es allerdings in 7 Jahren Regentschaft nicht schaffte, diese lippischen Wurzeln abzustreifen, seine eigenen aber tunlichst vergaß. Wahlspruch: „Anderen Alles zumuten. Mir selbst aber nur das Angenehme, Nützliche, Gute“. Darüber kann man dann schon mal den klaren Blick für die lupenreine Demokratieverbundenheit russischer Zaren Präsidenten verlieren.

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2 Gedanken zu „„Freistaat Ostwestfalen“

  1. rosmarin

    oh mein gott…. und ich dachte es wäre ein gut gemachter augenzwinker. aber das, was ich für den gut gemachten augenzwinker hielt, wird nun ernsthaft diskutiert? nun gut…. das ende der welt naht…

  2. textexter Artikelautor

    Ach was. Es ist schon längst da. Lief nicht im weihnachtlichen TV „Armageddon“?

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