Bielefeld halbiert Haushaltsdefizit 2005

Es hat ein Gschmäckle, wenn der Bielefelder Stadtkämmerer Löseke den 2005er Haushalt vorlegt, feststellt, daß die „Gewerbeeinnahmen sich erfreulich besser entwickelt haben als geplant“ (… geht es den Unternehmen nicht ständig richtig schlecht und sie müssen Personal entlassen?) und fast im gleichen Atemzug ankündigt, man müsse sich „die Personalkosten und die Transferleistungen im Sozialdezernat angucken“.

Klar, das ist moderne Stadtkämmerei im Zeitalter der mehr und mehr gegen Null strebenden Leistungen der Gemeinden und des Staates. Was passiert eigentlich mit den immer noch munter sprudelnden Steuern, Abgaben, Knöllchengeldern? Ganz einfach. Man muß nur die Gehälter, Beamtenbesoldungen und die Pensionen addieren…….

Auf den Punkt gebracht: Wir Bürger finanzieren eine Verwaltung, die uns demnächst von der Kostenseite her auffrißt, immer weniger Leistungen erbringt und den Staat, die Städte und die Gemeinden stranguliert zu ungunsten wichtiger andere Aufgaben: Kitas, Schulen, Bildung.