Blitzmarathon mit Bürgerbeteiligung

Neuer Biltzmarathon der Polizei, Bürger dürfen vorschlagen wo und sogar dabei sein, wenn die Polizei dort auch tatsächlich blitzt – und die meisten finden’s laut NW-Umfrage gut. Also so habe ich mir den Schulterschluss zwischen Bürger und Polizei ja immer vorgestellt … Und vielleicht fallen uns noch weitere Bürgerhilfsdienstmöglichkeiten ein.

8 Gedanken zu „Blitzmarathon mit Bürgerbeteiligung

  1. herostratos

    Verbrechen mit Ansage für Masochisten: Sage der Polizei, was Du vorhast und wer Du bist – und begebe Dich freiwillig ins Gefängnis! 🙂

  2. bauschlau

    Ich find’s gut! Die meisten Bürger/ Anwohner wissen nämlich sehr genau wo und wann zu schnell gefahren wird und Anwohner sind nun einmal auch besonders betroffen durch Lärm und Gefährdung. Wenn die Polizei es nun also noch schafft, die wahrscheinlich umfängliche Vorschlagsliste abzuarbeiten statt die Aktion auf zwei Tage zu beschränken, dann sehe ich darin einen großen Gewinn!
    Bevor jetzt jemand aufheult: Einfach an die StVO bzw. die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten, im Zweifel einfach etwas langsamer und rücksichtsvoller fahren und alles ist gut.

  3. background

    BürgerInnenhilfsdienste?

    Ja, da fällt uns noch mehr ein!
    Jede/r von und kennt doch in der Nachbarschaft gefährliche Terroristen. Die erkennt man z.B. daran, dass sie imer so laut Musik hören, oder dass sie in ihren Vorgärten zur Tarnung häßliche Gartenzwerge aufstellen.
    Man könnte nun der Polizeit wertvolle Tipps geben, welche Häuser von den SEK-Kommandos gestürmt werden sollten.
    Aber jede/r weiß ja auch, wie lange die Scharfschützen und andere Spezialisten brauchen, bis sie vor Ort sind.
    Deshalb sollte mündige BürgerInnen die schwerbewaffnete Stürmung der Nachbarhäuser am besten selbst in die Hand nehmen! Das würde eine enorme Entlastung der Polizei bedeuten. Und wenn die NW eine Umfrage unter ihren LeserInnen zu dem Thema machte, fänden es bestimmt alle gut.

  4. Nightrider Artikelautor

    So kann es werden. Ist noch nicht (von einigen notorischen selbsternannten Hilfspolizisten mal abegeshen; die wird’s eh immer geben) – und muss auch nicht. Weshalb wir gleich wieder ‚auf den Teppich‘ kommen. Nicht alle Punkte, an denen Raserei vorkommt, muss der Behörde bekannt sein; wird es, entwicheln sie sich zum (a) Unfallschwerpunkt mit (b) häufiger Unfallursache Raserei (’nur‘ Gefährdung reicht für die Statistik nicht); also Bürger einzuladen, sie zu nennen, finde ich OK. Einladen, sich die Kontrolle anzusehen, muss man deshalb NICHT.
    Raserei ist häufige Ursache schwerer Unfälle, und Raserei finde ich schneller zu fahren als die Situation es her gibt. Mein schwerster Fall verantwortungsloser Raserei hätte keine Radarfalle interessiert. Mein Fehler war, erster an der Ampel auch un_bedingt Erster an der Engstelle sein zu wollen, so waren satt 50 viel zu viel, die Situation erlaubte höchstens 30. Dabei wäre ich an einem Unfall kaum Schuld gewesen, ein anderer hätte einen Fehler machen müssen. Nur: ich hätte den nicht mehr ausbügeln können. Seitdem fahre ich, wenn ich am Steuer sitze. Nur ein kleiner Unfall, schon lässt sich kein Termin mehr halten; von Krankenhaus und Friedhof noch ganz abgesehen.

  5. rainman

    „Einladen, sich die Kontrolle anzusehen, muss man deshalb NICHT.“
    Warum nicht, Nightrider?
    Ich finde, dass mündige Bürgerinnen und Bürger sich das nicht nur ansehen sollten, sondern dass immer ein stets wechselndes Grüppchen Bürgerinnen und Bürger hier der Polizei, dem Ordnungsamt und in schweren Fällen der stets überlasteten Justiz Arbeit abnehmen könnte.
    Das Grüppchen würde dann abstimmen, wie hoch die Geldstrafe ausfällt, oder wie lange der Raser ins Gefängnis geht. Standrechtliche Erschießungen sollten natürlich die Ausnahme bleiben.

  6. sparros

    Klar. Z.B. beim Aushebeln der Verfassung durch Angela M., Wolfg. Schäuble und ähnliche Konsorten, indem sie Beschlüsse des Verfassungsgerichtes belächelt…..

  7. Julia aus Osnabrück

    Sehr, sehr gute Idee.

    Als Mutter einer kleinen Tochter ärger ich mich auch immer wieder, dass vor allem an Stellen geblitzt wird, da gar keine Gefahr für Kinder bzw. Personen darstellt. Im Gegensatz dazu stehen an Stellen wie Spielplätzen oder Sportplätzen viel zu selten Blitzer.

    Die Leute, die hier erwischt werden, sind definitiv die Richtigen, da sie die Gesundheit anderer gefährden.

    Endlich mal ein guter Vorschlag der Polizei!

    Liebe Grüße
    Julia

  8. DasBrain

    Es geht aufwärts. Endlich darf man wieder Mitbürger denunzieren

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