Die „MuKu“ auf dem „Siggi“

Wenn die Schüler der „MuKu“ oder „Muku“ (Die Schreibweise ist selbst für die schreibende Zunft nicht ohne Tücke!) schlau genug sind, uns die Evolution zu erklären, dann dürfte es ihnen auch nicht schwerfallen, ihr Institut mit vollem Namen zu bezeichnen.

Mit der „Kita“ fing es wohl an. Mittlerweile verbreitet sich dümmliches Kindsprech immer mehr. Kindtümelnde Museums-Pädagogen („MuPä“?) schrumpften schon das Naturkundemuseum zum lallfähigen „Namu“ … ob es demnächst auch ein „HiMu“ (Historisches Museum) und ein „MuWä“ (Museum Wäschefabrik) geben wird? Die Menschen müssen schließlich vor schwierigen Worten geschützt werden!

Anstrengungslose Zeiten könnte man auch im „BoGa“ (Botanischer Garten) verbringen und die enorme Einsparung von Buchstaben freut bestimmt auch Angestellte in der „Buha“ (Buchhaltung).

Möglichkeiten für weitere Verballhornungen:

LaGe (Landgericht)

KaKi (Katholische Kirche)

TeuWa (Teutoburger Wald)

Pobu (Pommesbude)

sparen Hirnschmalz, Spucke, Tinte und Druckerschwärze …

 

2 Gedanken zu „Die „MuKu“ auf dem „Siggi“

  1. textexter

    Kea, kea, wat seid Ihr pöse 🙂 Müllermilch, Müllermilch, ja die schmeckt! Lasst uns pöbeln vor der Kuha.

  2. kath

    Bei denen hat der Korrekturleser schon seit einigen Wochen Urlaub. Täglich mind. 2 Artikel mit irgendwelchen Verstößen gegen die Rechtschreibung.
    Allein schon der Satz:
    „Der Bielefelder Stadtentwicklungsausschuss geht davon aus, dass dass Gütersloh mit dem Vorhaben weit übers Ziel hinausschieße und außerdem die Eckwerte des Regionalen Einzelhandelskonzepts sowie des von Gütersloh selbst in Auftrag gegebenen Gutachtens eklatant überschreite.“

    Oh, sogar drei Fehler – in einem Satz.

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