Archiv für den Monat: März 2014

Happy Birthday, süßer Dougan!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wann, wenn nicht heute, an deinem Geburtstag soll ich es dir sagen, wie wichtig, wie blogtragend du bist.
Was wäre der Bielefeld-Blog ohne deine vielen, vielen Beiträge und Kommentare. Alle geistreich, humorvoll, wohl formuliert und treffend; ja, ich kann nicht umhin zu sagen: jeder Satz ein Bonmot. Das kulturelle Bielefeld wäre um so vieles ärmer, wenn es dich nicht gäbe.
Bitte weiter so. Auch im neuen Lebensjahr. Und in den hoffentlich noch zahlreichen Lebensjahren, die Gott dir schenken möge.
Bleib so, wie du bist, du entzückender Dougan. Bielefeld braucht dich.

Freie Sicht bis Heepen (fast)

Jeden Tag, wenn ich am ersten der Stauteiche vorbei radle, den das Grünflächenamt von allen Büschen und Sträuchern „befreit“ hat, muss ich an den obigen Spruch denken.

Freie Sicht bis Heepen…das hatte wahrscheinlich ein kreativer Sponti Anfang der 80er Jahre auf die Mauern des OSK gesprüht, wenn ich mich richtig erinnere.

Der Spruch bezog sich auf die Machenschaften des damaligen berüchtigten Baudezernenten Jürgen Hotzan, (die Älteren unter uns erinnern sich bestimmt, der OWD lässt grüßen)

Herr Hotzan, der von den 60ern bis in die 80er in Bielefeld Baudezernent war ist z. T durch massive BürgerInnenproteste an der Ausführung seiner radikalen Abrißpolitik gehindert worden. Ich erinnere mich an einen Vortrag von ihm in der Uni. Er hatte den Stadtplan mit einem Overheadprojektor an die Wand geworfen und erläuterte seine Vorhaben nicht etwa mit einem Zeigestock auf dem Stadtplan (Laserpointer gabs noch nicht) sondern mit der blanken Faust….beeindruckend…Und freie Sicht vom Oberstufenkolleg bis nach Heeper wäre bestimmt nach seinem Geschmack gewesen.

Karneval ist vorbei, doch der Zirkus geht weiter

Wer sich über den größten Callcenter-Dienstleister der Glitzermetropole noch nicht ausgekotzt hat, der kann das hier gerne tun. Immerhin scheint es nun eine betriebliche Altervorsorge und Mitarbeiterbeteiligung zu geben!

http://www.kununu.com/de/nrw/bielefeld/pr/friends1/a/QUdvU1g%3D

Ganz okay, besser als bei den meisten anderen Unternehmen mit den gleichen Aufgaben.

Neu

 Vorgesetztenverhalten
Wenn man einen guten Job macht aber keine Erfolge erziehlt, also nichts verkauft bzw. keine Punkte macht, wird man normalerweise gecoacht. Da allerdings in der Abteilung nur ein coach vorhanden war, musste man sogar selbst hingehen und hinterher laufen das man mal etwas bekommt um sich verbessern zu können. Ansonsten ist man ziemlich allein gestellt. Wenn die keine Verbesserung sehen, wobei man denen schon hinterher läuft und trotzdem wird einem nicht geholfen , wird man einfach rausgeschmissen.

 Kollegenzusammenhalt
Kollegen sind alle nett und man kann sich super unterhalten. Erklären alles und helfen einem sehr gut!

 Interessante Aufgaben
Woche für Woche immer die gleichen Aufgaben und immer das gleiche erzählen.

 Arbeitsatmosphäre
Es werden Meetings abgehalten die die Motivation fördern sollen und über alles wichtige man sprechen kann. Ist ganz nett, aber man erhofft sich eigentlich ein bischen mehr zusammenhalt bzw. hilfe.

 Kommunikation
In Meetings wird alles besprochen, allerdings Unterlagen bekommt man immer viel verspätet wieder, wenn man nachfragt wegen bestimmten Unterlagen um sich zu verbessern, passiert da nichts. Man wartet lange auf Hilfe vom Coach.

 Arbeitsbedingungen (Räume, …)
Toiletten sind ziehmlich stickig und muffig, trotz abzugshaube. Es gibt aber kein Fenster und man muss die Türen geschlossen halten. Arbeitsplätze sind ausreichend gross, aber es wird sehr schnell laut und man kann sich nicht gut konzentrieren. Essen darf man nur in der kleinen Kantine die immer nach Rauch wegen des Raucherraums stinkt. Einige hinterlassen in der Kantine so Ihren Schmutz liegen.

 Work-Life-Balance
Auf Mütter mit Kindern wird Rücksicht genommen. Urlaub muss man weit im Vorraus planen, und der wird meistens auch genemigt. Arbeitszeiten sind ansich völlig okay, nur die Spätschicht ist nicht so toll weil man erst spät Abends die Arbeit verlässt. Parkplätze muss man bezahlen um sie nutzen zu dürfen.

 Karriere- /Weiterbildung
Meistens nur monotone Arbeit. Weiterbildungen bzw. Aufstiegschancen haben nur bestimmte Leute die ausgewählt werden, sonst eher keine. Man kann sich bewerben, aber man wird meistens nicht genommen.

 Gehalt und Benefits
Sozialversichert. Durch Erfolge bekommt man Geld extra, allerdings muss man Erfolge erziehlen um dort zu bleiben. Mindestgehalt wird bezahlt, für Teilzeitarbeit ist es okay. Vollzeitarbeit etwas wenig für die Leistung die man erbringt.

 Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltonnen/ -eimer gibt es genug. Allerdings keine Mülltrennung. Eher kein Umweltbewusstsein.

 Image
Unternehmen hat Auszeichnungen für Top Job des Jahres etc, allerdings merkt man davon nicht viel. Trotzdem besser als in anderen Unternehmen mit den gleichen Aufgaben. Man wird angelernt und bekommt am Anfang Hilfe, auch von den Kollegen.

 Pro:
Nette Kollegen und Chefs, relativ leichte Arbeit.

Contra:
Nur sitzen bei der Arbeit, keine sportliche Abwechslung.
Hilfe um sich zu verbessern bekommt man selten.
Man hat das Gefühl permanent kontrolliert zu werden.

Wir danken dem Autor dieses Beitrags für diesen auf kununu.de eingereichten Beitrag.