Archiv für den Monat: September 2013

Nun ist auch er weg.

Nach dem am 29.04.2011, siehe Link, seine Frau verstarb, ist nun am heutigen Mittwoch Marcel Reich-Raniki selbst gestorben. Er starb im Alter von 93 Jahren in Frankfurt/Main. Das twitterte der Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Frank Schirrmacher. Noch vor 2 Stunden habe er ihn besucht. Reich-Ranicki, der aus einer deutsch-polnischen Familie stammte und als Jude in Berlin aufwuchs, hatte das Warschauer Ghetto überlebt. 1958 kehrte er nach Deutschland zurück. Im März 2013 hatte Reich-Ranicki, der in Frankfurt lebte, seine Krebserkrankung öffentlich gemacht.

und nochmal was Neues von der Firma mit ….

…dem Klammeraffen im Firmenschild…
Der neueste Trend gegen besonders sperrige Mitarbeiter: so geannte „Motivationsseminare“ – ein Vormittag mit der hochwohllöblichen Fir Frau E. höchstderoselbst. Da fallen dann schon mal so wundervolle Sätze wie dieser:
„Eigentlich ist ja nur DER Mensch vollkommen unabhängig, der bedürfnislos ist.“ Nachtigall ick hör dir trappsen…:-D
Mir fällt dazu ein Zitat aus Heinrich Heines „Wintermärchen“ ein. Da berichtet er von seiner Einreise nach Deutschland und von einem kleinen Harfenmädchen, das dort an der Grenze sitzt und singt:
„Sie sang das uralte Entsagungslied – das Eiapopeia vom Himmel,
womit man einlullt, wenn es greint, das Volk, den großen Lümmel…
Ich kenne die Weise, ich kenne den Text, ich kenn auch die Herren Verfasser.
Ich weiß, sie tranken heimlich Wein und predigten öffentlich Wasser…“
DEM ist glaube ich nichts hinzuzufügen…