Archiv für den Monat: Juni 2013

Bielefeld: Arm ja, aber sexy? …

Wie die NW vermeldet, ist Bielefeld mal wieder richtig klamm:

„Der Haushalt weist Einnahmen von 957 Millionen Euro und Ausgaben von 1,05 Milliarden Euro aus. Das Defizit wird mit Krediten gedeckt. Die Gewerbesteuer war 2012 um 30 Millionen Euro eingebrochen, statt geplanten 220 Millionen flossen nur 190 Millionen Euro in die Stadtkasse.“

Ergo: Haushaltssperre auf Forderung der Bezirksregierung.

Da trift es sich doch gut, dass die Stadt grade beschließt, 50 Millionen neue Schulden zu machen, um für den 185 Millionen teuren  Bau einer neuen Straßenbahn mit zusätzlichem Niederflursystem von Sennestadt nach Heepen einen Zuschuss von Bund und Land zu kriegen!

Dass der ganze Spaß am Ende viel teurer wird scheint vorprogrammiert, denn viele Folgekosten (inklusive der ungeklärte Umbau des Jahnplatzes für die oberirdische Straßenbahn) sind da gar nicht erst kalkuliert worden. Es regt sich auch Unmut unter den Bezirksvertretern Heepens.

Viele Bürger im Heeper Überschwemmungsgebiet haben momentan allerdings ganz andere Sorgen.

Studie/NRW: Aus Bielefeld kommen die schlechtesten Autofahrer

Der Sender 1LIVE hatte eine Studie in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wo in NRW die schlechtesten Autofahrer beheimatet sind.

Diese Studie ergab, das die Bielefelder Autofahrer am schlechtesten abschneiden. Sie müssen am häufigsten die Fahrerlaubnis zeitweise oder ganz abgeben. In Bielefeld waren die Bußgelder doppelt so hoch wie im NRW-Durchschnitt.

Sieger wurde der Rhein-Kreis Neuss. Dieser beheimatet die vorbildlichsten Autofahrer. Hier gibt es auch die wenigsten Blitzer.

„Mein See für Bielefeld“

Logo und Schriftzug des Bürgerprojektes "Mein See für Bielefeld"

 

Das Bürgerprojekt mein See für Bielefeld möchte sich gerne kurz vorstellen.

Die Tage werden länger und das Wetter immer wärmer. Da käme eine kurze Abkühlung doch sehr gelegen. Im Freibad ist es meist überfüllt. Wo kann ich in Bielefeld also die Sonne genießen und mich zwischendurch abkühlen?

Diese Frage stellten sich Bürgerinnen und Bürger aus Bielefeld und Umgebung. Gemeinsam wollen sie sich für einen naturnahen Freizeit- und Badesee in Bielefeld einsetzen.
Als ersten Konzeptentwurf präsentierten sie den „Auepark Johannissee“.
In der Johannisbachaue in Schildesche soll eine 48 Hektar große Wasserfläche entstehen. Das entspricht ungefähr der Größe von 62 Fußballfeldern. Der See soll vielseitig genutzt werden. Vor allem der geplante 600 Meter lange naturnahe Badestrand soll zum Sonne tanken und Verweilen einladen. Die Wasserfläche selbst soll zum Schwimmen, Tauchen, Bootfahren oder im Winter zum Eistauchen genutzt werden.

So könnte ein Freizeit- und Badesee in der Johannisbachaue aussehen

So könnte ein Freizeit- und Badesee in der Johannisbachaue aussehen.

„Mein See für Bielefeld“
Das Bürgerprojekt „Mein See für Bielefeld“ ist aus dem Verein Pro Untersee e.V. hervorgegangen.
Der engagierte Bürger Axel Schubert ist Leiter des Arbeitskreises. Zusammen mit allen Bürgerinnen und Bürgern Bielefelds und Umgebung möchte sich Schubert aktiv für einen Freizeit- und Badesee in Bielefeld einsetzen. Um die Arbeit im Arbeitskreis möglichst effektiv zu gestalten, wurden fünf Arbeitsgruppen gebildet. Ökologie, Öffentlichkeitsarbeit, Planung, Freizeitangebote und Finanzierung.
Jeder Bürger, der Interesse hat das Seeprojekt in Bielefeld voranzutreiben ist herzlich dazu eingeladen, sich „Mein See für Bielefeld“ anzuschließen. Das Projekt trifft sich jeden ersten Donnerstag im Monat im Clubhaus des Marine-Regatta-Vereins Bielefeld auf dem Halhof, Talbrückenstraße 142a.

Kontakt
„Mein See für Bielefeld“
Axel Schubert
Tel.: 0521-98911371
Mail: info@mein-see-fuer-bielefeld.de
www.mein-see-fuer-bielefeld.de
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