Archiv für den Monat: April 2013

KEINE BETONWÜSTE – RETTET DIE KOKOPELLI-GÄRTEN AUF DEM NEUMARKT!

ART at WORK ist ein gemeinnütziger Verein zur Jugendhilfe und kulturellen Bildung sowie eine Künstlerinitiative. 2012 hat sie einen Kistengarten zur Probe auf dem Neumarkt gestartet, den sie gerne ausbauen und verschönern möchten. Die Politik möchte den Kistengarten samt seiner Ausstellung zu Globalisierungskritischen Themen, die kulturelle und politische Bildung aus dem Auge der Öffentlichkeit entfernen und ins Grabeland fernab allen Publikums verbannen.  ART at WORK ist kein Schrebergarten, sondern ein Bildungsprojekt, das Öffentlichkeit und ehrenamtliches Engagement braucht. 12 Bielefelder BürgerInnen mit Wurzeln in der Stadt und aus aller Welt betreiben den Garten ehrenamtlich. ART at WORK  möchte Bielefelder Kindern und Jugendlichen einen Ort bieten, wo sie alles über Obst und Gemüse und gesunde Ernährung lernen können und zwar in Theorie und Praxis. Der Kistengarten „Kokopelli-Gärten“ soll mitten in der Stadt stehen, die Betonwüste vom Neumarkt in einen fruchtbaren Ort des gemeinsamen Pflanzens, Erntens, der Information und des Geniessens verwandeln. Hier willART at WORK   Menschen aufklären über die Lebensmittelindustrie, Lebensmittelverschwendung, sog. Kinderlebensmittel u. v. m.. Hier können Kinder und Erwachsene lernen wie man in Kisten gärtnert, was es für leckere alte Sorten von Obst und Gemüse gibt, wie leicht es ist, sich gesund und nachhaltig aus der Region und saisonal zu ernähren.

Dazu gibt es eine Petition:

Gärtnern und kulturelle Bildung für Kinder mitten in der Stadt. Helfen Sie uns, die Kokopelli-Gärten auf dem Neumarkt zu retten. Wir wollen mit unserer Botschaft für ein gesünderes Leben nicht ins Abseits geschoben werden. Wir möchten mit dem blühenden Urban Garden, unserem Stadtgarten, mitten in der Stadt bleiben. Alle Alternativstandorte sind abgelehnt worden, wir sollen aufgeben, oder weit abseits einen Schrebergarten gründen. Unterzeichnen Sie: Für die KInder und Jugendlichen in Bielefeld, für Lebensqualität, für Buntes und Gesundes, für ein Recht auf Information, für ein nachhaltiges Miteinander! Für ein Gesamtkunstwerk. Unterzeichnen Sie unsere Petition, Sie können zusätzlich schreiben/anrufen: Oberbürgermeister Pit Clausen 05 21.51 33 05, Bezirksbürgermeister Hans-Jürgen Franz 0 52 41.2 41 55, oder https://www.facebook.com/stadtbielefeld. Das zuständige Gremium, die Bezirksvertretung Bielefeld-Mitte entscheidet schon am 25. April!!

gesehen auf:http://www.avaaz.org/de/petition/RETTET_DIE_KOKOPELLIGAeRTEN_AUF_DEM_NEUMARKT/?launch

Bald wird es laut

Da sich der Umsetzungszeitpunkt des neuen NiSchG NRW rasant nähert, freue ich mich auf die Vielfalt der Menschen, die sich demnächst auf den Straßen vor Ihrer Stadtteilkneipe amüsieren. Jetzt, wo es endlich wärmer wird, können die Raucher auch mehr als eine Zigarette vor der Tür der Gaststätte genießen und mit steigendem Alkoholpegel, wird sich auch die Lautstärke anheben.

Ob die Nachbarn in direkter Umgebung allerdings ebenso amüsiert sind, sei dahingestellt. So werden die Ordnungshüter sicherlich ein wenig mehr „um die Häuser“ ziehen müssen, um Nachbarn, die sich den Schlaf wünschen, mit Kneipenbesuchern, die innerhalb der Kneipe nicht mehr Rauchen dürfen, unter einen Hut zu bringen.

Die Wirte, die trotz des Gesetzes in seiner neuen Fassung überleben, werde sich auch dieser neuen Situation anpassen. So wie es die meisten nach dem ersten Gesetzesentwurf vom 20.12.2007 gemacht haben. Das Break-Even in der Heeper Straße hat zb unmengen investiert, um einen separaten Raucherbereich zu schaffen, so wie einige andere auch.

Alles für die Katz…

Wenn sich dann demnächst immer noch ein paar Gaststätten halten, sollte man sich vielleicht Gedanken über den Anteil der Leberzirrhose-Toten machen…

Ich freu mich drauf, wenn man ab Mai durch die Strassen spaziert und möglicherweise an jeder Eckkneipe von betrunkenen Rauchern angepöpelt wird…

Das provinzielle Bunker-Drama – jetzt online bei der ZEIT!

(…) Anderenorts wird viel Geld ausgegeben, um eine charismatische Stätte zu schaffen. Hier ist eine vorhanden, wird aber nicht verstanden. Und das gilt vermutlich nicht nur für Bielefeld, sondern für etliche Städte: Gewachsenes zählt wenig, vermeintlich Zukunftsträchtiges viel. Je spektakulärer, desto besser.Aber wie spektakulär ist der Bunker!

Hier gehts zum lesenswerten Artikel!