Archiv für den Monat: Februar 2013

WERKraum Bielefeld

LENKWERK heißt die Schicki-Garage,
SINNWERK steht am Naturkosmetikladen,
EIGENWERK ist ein „Strickcafé“ und
DENKWERK nennt sich ein geplantes Dienstleistungszentrum des DRK.
Backwerk gibt’s zum Glück noch beim Bäcker um die Ecke, aber wir sind gespannt,
welcher Spezialbetrieb sich demnächst trendgerecht

FACHWERK nennen wird.

 

 

Wenn Verehrung zur Last wird

Zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten beehrt mich Independent Blogger mit einem Post auf Bielefeld-Blog. Es ist der Ehre genug, möchte ich sagen, aber ich befürchte, der Gute hat dermassen einen Narren an meinen Beiträgen in anderen Blogs gefressen, dass er nicht umhin kann, auch in Zukunft die geneigte Leserschaft hier, auf Beiträge von mir im Netz hinzuweisen, die ihr ansonsten entgangen wären.

Treue Fans wärmen das Herz eines jeden Autors, besonders in dieser grauen, kalten Jahreszeit. nun ist es allerdings auch so, dass Fans, blind vor Liebe und Verehrung, oftmals das Wesentliche übersehen, oder wie in diesem Fall übersehen wollen.

Independent Blogger zitiert zwei unflätige Sätze Thomas Aders, in denen von Schwachsinn und Unfug die Rede ist und lässt die Leser des Bielefeld-Blogs damit allein. Würde ich alle unflätigen, beleidigenden Beschimpfungen, derer ich im Netz habhaft werden kann, aneinanderreihen um daraus, so wie Independent Blogger einen Post zusammenzustricken, er würde dermassen lang, dass er die Geduld eines jeden Lesers überfordern würde.

Wenn Independent Blogger in seiner hündischen Unterwürfigkeit gegenüber allem was in den „Qualitätsmedien“ gschrieben oder gesprochen wird, beleidigendes Geschwurbel eines Mainstreamjournalisten in den Rang einer Nachricht erhebt, ist das seine Sache. Aber vielleicht sollte er damit nicht auch noch andere zu Tode langweilen.

Es ist mir gänzlich unmöglich zu erkennen, wie zwei Sendungen im Fernsehen, so wie behauptet, meine Feinde sein sollen?  Feinde sind immer Personen. Sachen, zu denen ja auch Fernsehsendungen zählen, sind zum „feindsein“ gänzlich ungeeignet. Ihnen fehlt das emotionale, das das innerste Wesen des „feindseins“ ist. Man muss schon die Logik eines Amokläufers haben, überhaupt in Betracht zu ziehen, so wie es Independet Blogger tut, Fernsehsendungen als Feinde zu bezeichnen. Denn genau diese Versatzsprünge im Gehirn bringen Menschen auf die Idee mit einer Pumpgun in ihre ehemalige Schule zu gehen und wild um sich zu schiessen.

Ich pflege mich an Fakten zu halten und mich mit diesen, zugegebener Massen, zuweilen sehr pointiert, auseinander zu setzen. Das habe ich übrigens auch Herrn Aders in einem offenen Brief versucht deutlich zu machen. In diesem Brief, der übrigens im meinem Blog nachzulesen ist, habe ich anhand von ARD-Videomaterial Herrn Armbruster massive Fälschungen nachgewiesen. Wo ist denn da der Link darauf? Vergessen?

Der fehlt im übrigen auch auf meinen von Independent Blogger thematisierten Beitrag in der Freitag: “ARD bereitet Krieg gegen Syrien medial vor”.  Auch hier setze ich mich ausschliesslich anhand von Fakten mit der Berichterstattung der ARD auseinander, in der übrigens auch der oben erwähnte Dr. Thomas Aders eine Rolle spielt. ein Schelm, der böses denkt.

Naja, sei’s drum. Fakten sind die Sache Independent Bloggers nicht. Er dlffamiert da lieber, zitiert unappetitliches und redet einem längst zum faden Einheitsbrei verkommenem Mainstreamjournalismus das Wort.

Sollte mich nicht sonderlich wundern, wenn nicht, zumindetst gelegentlich, der Bursche für ein paar Silberlinge die hiesigen Printmedien bedient. Denn quält sich Independent Blogger hier einmal Eigenes aus der Tastatur, dann sind das durchgängig uninspirierte, langweilige Texte im Stil öffentlicher Bekanntmachungen. Im Duktus erinnernd an den Bericht über die Jahreshauptversammlung eines SPD-Ortsvereins mit Mitgliederehrung. Kein Witz, kein Esprit. Da empfiehlt es sich doch schon lieber gleich die NW zu lesen. Die hat wenigstens noch ein paar bunte Bilder zu den flachen Texten zu bieten. Independent Blogger: Ein erschütterndes Bild massloser Selbstüberschätzung.

Der Autor des Räuber Hotzenplotz verläßt uns

Seine Geschichten begeisterten Millionen von Lesern, gleich welchen Alters, auch heute noch., Nun starb der Schriftsteller und Kinderbuchautor Ottfried Preußler im Alter von 89 Jahren in Prien am Chiemsee. Zahlreiche seiner Werke wie etwa „Krabat“, „Der Räuber Hotzenplotz“ oder „Die kleine Hexe“ zählen zu den beliebtesten und bekanntesten Kinderbüchern. Preußlers 32 Bücher wurden in 55 Sprachen übersetzt, vielfach preisgekrönt und weltweit mehr als 50 Millionen Mal verkauft. Preußler wurde im Jahr 1923 im böhmischen Reichenberg geboren. Schon mit zwölf Jahren schrieb er seine ersten Geschichten.

Sehr schade und überraschend, aber nicht unerwartet. Vergessen wird er nie ob seiner Geschichten.

Für den Erhalt der Kultur

Dem dank seiner legendären Jazzkonzerte international bekannten Club für Jazz-, Pop- und Jugendkultur „Bunker Ulmenwall“ in Bielefeld droht Ende 2013 die Schließung. Da die Stadt Bielefeld sparen muß, soll ab dem nächsten Jahr die jährliche Unterstützung in Höhe von 96.000 Euro wegfallen.

Doch es regt sich Protest gegen die Schließung: „Bunker muss bleiben“ steht auf einem Transparent über dem Eingang und an der Kasse können Gäste eine Petition für den Erhalt des Bunkers zeichnen. Ebenfalls wurde eine Online-Petition gestartet. 3.200 Unterschriften wurden bis zum gestrigen Montagabend gesammelt.

Von den 96.000 € Zuschuss erhält die Stadt Bielefeld circa 9.000 € als Miete direkt zurück. Das Programm des Bunkers wird ausschließlich aus Konzerteinnahmen und Eigenmitteln finanziert. Von der Stadt müßte nur der hauptamtliche Leiter, sowie Sach- und Mietkosten übernommen werden.  Im Interesse der weiterhin geleisteten kulturellen Vielfalt muß, ob man Jazz nun mag oder nicht, der Verein erhalten bleiben, es bedarf einer Mobilisierung aller kulturell interessierten und engagierten Kräfte daß die Stadt überzeugt wird weiter zu zahlen. Rein ausgegeben werden ja nur 87.000 € da der Rest als Miete zurückgeht.

Die Alternative wäre eine massive Spendenkampagne. 96.000 € durch zwölf wären 8.000 € im Monat. Durchaus Summen, die man durch Extra-Benefiz-Konzerte, Tombolas und Spendensammlerei in der Innenstadt aufbringen kann. Es geht jedenfalls um den Erhalt Bielefelder Kulturgeschichte und daß vornehmlich Jugendliche aus der alltäglichen systembedingten Gammelei gezogen und beschäftigt werden, einhergehend mit einer Perspektive.

Urteil des BVG

Beschränkungen für Homosexuelle bei der sogenannten „Sukzessivadoption“ hat das Bundesverfassungsgericht heute für verfassungswidrig erklärt. Bisher durften homosexuelle Lebenspartner, deren Partner bereits ein Kind adoptiert hatte, das Kind nicht ebenfalls adoptieren.

Geklagt hatten drei betroffene homosexuelle Paare, bei denen die jeweiligen Lebenspartner die Kinder als Adoptivmutter oder -vater annehmen wollten. Dies wurde ihnen jedoch korrekterweise verwehrt. Bei heterosexuellen Paaren ist solch eine Adoption relativ problemlos möglich.

Die Richter stellen fest, daß dies gegen die Gleichbehandlung verstößt. Bei Bedenken, die Kinder könnten Schaden nehmen, gehen sie davon aus, „dass die behüteten Verhältnisse einer eingetragenen Lebenspartnerschaft das Aufwachsen von Kindern ebenso fördern können wie in einer Ehe“.

Schritt für Schritt also geht man den Weg der Legalisierung und Liberalisierung.

Es ist wie mit der Prostitution. Legalisieren und dulden statt zu überwachen und zu kriminalisieren kann das schlimmste verhindern. Allerdings besteht die Gefahr daß Kinder, wenn sie mit solch einer Duldung aufwachsen zu Sonderlingen werden im Erwachsenenalter obwohl sie eigentlich nützliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft sein könnten. Durch Legalisierung und somit freiem Zugang zu Verhütungsmitteln kann man bei diesen mit naturellen Fehlstellungen des Gehirns betroffenen Leuten die Gefahr von Aids und anderen Geschlechtskrankheiten minimieren. Am besten erklärt man bereits im Kindergarten daß nur Mann und Frau zusammengehören und nicht anders. Dadurch wird dieses Sexualgesocks langfristig aussterben. Sollte es jedoch so sein daß diese unaussprechlich-unausstehlichen unter Genfehlern leiden, ein Mann mit zu viel Frau-Genen und daher auf Männer stehend und eine Frau mit Mann-Genen auf Frauen stehend oder beides, hilft nur eine Gen-Manipulation. Eine DNA-Behandlung. Die Wissenschaft wird dieses Problem schon lösen.

In Österreich ist man auf dem richtigen Weg:
Österreichs Blutspendedienste haben Homosexuelle dauerhaft und pauschal ausgeschlossen, da das Risiko einer HIV-Infektion bei ihnen zu hoch sei.

Schwulenverbände wenden sich zwar nun gegen diese Diskriminierung und argumentieren: „Mehr als 70 Prozent aller homo- beziehungsweise bisexuellen Männer mit wechselnden Geschlechtspartnern haben ausschließlich Safer Sex mit Kondom, sind von einem Infektionsrisiko praktisch ausgeschlossen.“, doch die Blutspendedienste sagen richtig, es handele sich nicht um eine Diskriminierung, sondern eine medizinische Einschätzung der Gefahren.

Meinungszensur bei Ostwestfalens Starteam

Die Fußballer von Arminia Bielefeld durften nach dem Spiel gegen den Karlsruher SC (0:0) keine Interviews geben. Grund dafür ist ein Bericht im Westfalenblatt über einen möglichen Wechsel des Spielers Fabian Klos zum SC Paderborn.  Laut Geschäftsführer Marcus Uhlig war „der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts über einen möglichen Wechsel unseres Stürmers Fabian Klos zum SC Paderborn sehr unglücklich.“ Dies habe dem Verein geschadet und verärgert. Deshalb sollten sich die Spieler „bedeckt halten“.

Das Westfalenblatt hatte am Freitag darüber berichtet, daß der Zweitligist SC Paderborn Interesse am derzeit erfolgreichsten Torschützen der 3. Liga habe. So ein Bericht bringe laut Arminia Trainer Krämer Unruhe in die Mannschaft und sei, speziell bei Klos, nicht leistungsfördernd. Nun, wäre an den Gerüchten tatsächlich etwas dran, wäre dieses Interviewverbot nachvollziehbar. Da es aber keinen ersichtlichen Grund für einen Wechsel gibt sind solche Dinge irrelevant. Die Spieler sollten mental und fit genug sein um so etwas wegzustecken. Wichtiger wäre eine Vertragsverlängerung zu relativ guten Konditionen mit und für Herrn Klos zu prüfen. Was nützt es übrigens wenn er in die 2. Liga hochwechselt und Bielefeld zieht hinterher? Mehr Geld bekommt er auf lange Sicht so oder so und die Karriere wird durch einen Verbleib bei Arminia auch nicht ernsthaft beeinträchtigt. Im Falle eines Wechsels könnte Fabian Klos sogar zum Buhmann werden, was eine größere Belastung seiner Fußballerseele nach sich zieht als irgend welche Transfergerüchte.

Ein Interviewverbot der Mannschaft, ein kollektiver Maulkorb wegen einem einzelnen ist jedenfalls falsch und wird sich möglicherweise in den nächsten Ergebnissen der dritten Liga wiederspiegeln.