Archiv für den Monat: September 2012

Telekom

Da freut sich der Kunde doch über den tollen Service der Telekom… über eine 0800 Nummer kann man sich gerne, nach langem durchhangeln durch die atuomatisierten Menüs, mit einm Kundeberater unterhalten, die Störung, einen durch die Firma Charmier und Maut verursachten Leitungsabriss im Bereich der Wilhelm-Raabe Straße durch einen unvorsichtigen Baggerfahrer, melden… so geschehen am 27.09.2012 um 15:20. Davon sind leider auch mehr Anschlüsse betroffen, von denen manche auch selbständig tätig sind.

Da das aber scheinbar weder den Verursacher noch die Telekom zu interessieren scheint, wird ein Techniker erst für den 01.10.2012 rausgeschickt… ist ja nicht so wichtig… es brennt ja nichts und Wasser läuft auch nirgends raus… Wozu sollte man sich denn auch beeilen?

Es ist schon eine ärgerliche Sache, vor allem wenn in solchen Fällen das Beheben des Fehlers innerhalb von 24 Stunden versprochen wurde.

Es grüßt eine frustrierte Telekom Kundin…

Merkwürdig

Ein 60-Jähriger Mann aus Enger muß sich vor dem Bielefelder Landgericht u.a. wegen versuchten Banküberfalls verantworten. Nach Angaben der Polizei wollte er für seine herzkranke Enkelin auf diese Weise die Kosten für eine notwendige Therapie aufbringen.

Der nicht vorbestrafte hatte im März dieses Jahres eine kleine Bankfiliale in Hiddenhausen überfallen – trotz des möglicherweise ehrenwerten Motivs steht der Mann jetzt vor Gericht.

Mit Mütze, Sonnenbrille und falschem Bart getarnt, hatte der Mann von der einzigen anwesenden Angestellten 50.000 Euro verlangt. Als die sich weigerte, zückte er eine Pistole und reduzierte seine Forderung auf 10.000 Euro. Am Ende wurde ihm die Sache wohl zu heiß. Mit den Worten: „Jetzt rufen Sie bestimmt die Polizei“ verabschiedete er sich von der  Kassiererin und machte sich aus dem Staub. Drei Tage später stellte er sich.

Den Ermittlern sagte der 60-Jährige, seine herzkranke Enkelin brauche eine Therapie in Osteuropa. Die koste aber mehrere tausend Euro – und die Krankenkasse wolle nichts zahlen.

So kann`s gehen…

Ein Mann ist in Bielefeld an einer Haltestelle zweimal von Straßenbahnen überrollt und getötet worden. Erst der Fahrer einer dritten Bahn entdeckte den leblosen Körper auf den Gleisen. Er konnte aber nicht verhindern, daß auch er über den Toten fuhr.

Nach Angaben der Polizei gesch das Unglück am Donnerstagabend in Bielefeld an einem Hochbahnsteig. Dort sei der 66-Jährige vermutlich zwischen Zug und Anhänger geraten, dann mitgeschleift und von den nachfolgenden Wagen überfahren worden. Auch eine zweite Bahn fuhr über den Mann. Offenbar hatten die Zugführer nichts bemerkt. Erst der Fahrer einer dritten Bahn leitete eine Notbremsung ein, die aber auch nichts mehr nützte.

„Der gesamte Hergang ist auch für uns nur schwer nachvollziehbar“, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. Zur Unfallzeit hätten womöglich bis zu 20 Menschen an der Haltestelle, die nicht videoüberwacht ist, gestanden. Die Bahnen verkehren dort im 15-Minuten-Takt. Der Tote lag demnach etwa eine halbe Stunde auf den Gleisen – im abendlichen Dunkel anscheinend unbemerkt. Die Ermittlungen konzentrieren sich jetzt auf Zeugen.

Satz mit X – war wohl nix.

Nach tage- und wochenlangem hochjubelndem Jauchzen der lokalen Presse im Hinblick auf das Drittliga-Match Preußen Münster – Arminia Bielefeld sind sämtliche Erwartungen übertroffen worden. Niemand hätte gedacht, daß in zwölf Minuten drei Tore fallen würden. Niemand dachte, daß die Tabelle so aussieht, wie sie nun ist. Wer glaubte, daß das Spiel ohne einen Elfmeter (57./Kühne nach Foul von Hübener an Taylor), fiel wie die Natonalelf der Glitzermetropole vom selbigen ab.

Der preußischen Offensive konnten auch die nach dem 0:4 eingewechselten Agyemang, Hornig und Rahn (letzterer machte seinem Namensvetter keine Ehre) nichts entgegensetzen. Vor 14.512 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Preußenstadion gab es eine Schow, welche in dieser noch jungen Saison ihresgleichen sucht. Immerhin steht Bielefeld immer noch auf dem dritten und hat noch viele Möglichkeiten, den direkten Aufstieg zu schaffen. Doch hat man nur bis zum Winter Zeit, die „Schmach von Münster“ zu verarbeiten.

Nur gut daß heute Sonntag ist. Und die zwei größten Zeitungen nach der Bild haben sich massiv geirrt.

Ausstellungseröffnung: fragile, Papierarbeiten von Jessica Koppe

Die galerie 61 zeigt Arbeiten von Jessica Koppe: „Meine Erzählformen sind vielfältig. Ich mache Trickfilme, Malerei, Zeichnung, Objekt, Installation oder Bühnenbild. Für jede Geschichte suche ich die richtige Form. – Erlaubt ist, was funktioniert. Meine Zeichnungen wirken dabei eher fragmentarisch wie Gedanken, meine Animationen und Installationen wiederum erzählen kleine, seltsame Geschichten.

Eröffnung: Fr., 05.10.12 um 20h.

Laufzeit: 05.10. – 17.11.2012

galerie 61

Neustädter Str. 10

33602 Bielefeld

WDR-Wandertag

Die Altherrenriege präsentiert EXKLUSIV:

Bilder von der (fälschlicherweise als „Studiofest“ angekündigten) Veranstaltung:

 

Während zahlreiche GEZ-Zahler vor dem Studio eine Schlange bilden …

… machen sich die Teilnehmer des WDR-Wandertages
in der Lortzingstraße auf den langen Marsch:

Bei schönem Wetter …

… genießt man die Landschaft …

… und erfreut sich an den Baudenkmälern auf der Strecke:

Vorbei an einem vereinzelten Stützpunkt des Veranstalters …

… geht es nun steil hinauf in den Teuto …

Endlich! Die Wanderer erreichen das Ziel …

… und erholen sich auf dem WDR-Wandertags-Festplatz …

… oder in der kleinen Budengasse eines benachbarten Ausflugslokals:

Wer noch nicht genug hat, der wandert weiter und erreicht kurz darauf am höchsten Punkt
(jedoch nicht „Höhepunkt“) der Wandertagsstrecke, die drei Buden der Kinderbelustigungs-Zone des WDR:

Fazit: Viel frische Luft für die ambitionierten Wanderer auf einer
landschaftlich reizvollen, aber durchaus anspruchsvollen Strecke.

 

 

Kita-Ausbau vs. Denkmalschutz

Spannend, diese Diskussionen im Rathaus. So wollen die Anwohner den Bau einer Kindertagesstätte auf der Grünfläche ‚Bielstein Nord‘ verhindern, da sie optisch nicht zu der denkmalgeschützten Diesterwegschule passen würden. Weiterhin wurde die Parksituation scharf kritisert, ein Verkehrschaos prognostiziert usw.

 

Was wäre demnach die einzige Lösung, um die Anwohner zufrieden zu stellen? Das Parken in der gesamten unteren Bielsteinstraße verbieten, da besonders die ‚Neuwagen‘ nach 1890 das Straßenbild in Bezug auf das denkmalgeschützte Gebäude stark verschandeln. Das löst dann auch direkt das prognostizierte Verkehrschaos und die damit verbundenen Parkprobleme.

 

Ansonsten gab es nicht viel Aufschlussreiches, lediglich die altbekannte Laier: „Kiten sind wichtig, aber bloß nicht vor unserer Tür.“

Lässt sich beliebig erweitern auf: „Sanierung ist gut, nur nicht in meiner Wohnung.“, „Baustellen sind wichtig, aber nicht vor meinem Haus.“ „ÖPNV-Ausbau und Haltestelle sind längst überfällig, aber bitte eine Straße weiter.“

Weiß jemand was da los war?

Der Inder Pradeep Manukonda, gegen den der Kopf von Facebook vor Monaten eine einstweilige Verfügung erwirkte, behauptete nun, daß Zuckerberg versucht hätte, ihn umbringen zu lassen.

Der 31-jährige Manukonda erklärte in der Klage, die an einem indischen Gerichtshof eingereicht wurde, Zuckerberg und ein lokaler Politiker wären verantwortlich für mehrere Attacken auf ihn, bei denen er unter anderem eine Stichverletztung im Rücken erlitten habe.

Außerdem soll der Facebook-Chef hinter einer gefälschten Profilseite in dem sozialen Netzwerk stehen, auf der Manukonda als Teil von Al-Qaeda dargestellt wird.

Das soziale Netzwerk Facebook wurde häufig wegen mangelnder Privatsphäre kritisiert, da sah sich auch der Gründer Mark Zuckerberg in seiner persönlichen Sicherheit bedroht. Weil Pradeep Manukonda mehrmals versuchte, Kontakt mit dem 26-jährigen Milliardär aufzunehmen, häufiger in den Facebook-Büros in Palo Alto auftauchte und sogar vor Zuckerbergs Haus stand, gewährte ein Gericht nun eine einstweilige Verfügung. Bis auf weiteres ist es Pradeep Manukonda untersagt, Mark Zuckerberg, seiner Freundin und seiner Schwester näher als circa 270 Meter zu kommen.

Wie die Seite „PopEater“ berichtet, hatte Pradeep Manukonda den Facebook-Gründer um Geld für seine Familie gebeten. „Bitte hilf mir, dann werde ich bereit sein, für dich zu sterben. Bitte verstehe meinen Schmerz“, soll der 31-Jährige in einer Nachricht geschrieben haben. Blumen und Briefe soll Zuckerberg ebenfalls erhalten haben. Auch eine mündliche Verwarnung der Polizei soll Pradeep Manukonda nicht von Mark Zuckerberg abgebracht haben. Nun muß er sich von dem Facebook-Milliardär fern halten.

Vorsicht! Leergutdiebe streichen herum.

In der Nacht von Montag auf den gestrigen Dienstag suchten Diebe Freilager des Löschdepots an der Jöllenbecker Straße heim.  Hier entwendeten die Unbekannten mehr als 300 einzelne Flaschen und vier volle Kästen mit Leergut.

Laut Polizei erbeuteten sie 308 PET-Flaschen zu je 0,5 l und 4 Kisten „Bad Pyrmonter“ zu je zwölf 0,7-l-Flaschen.

Da sag ich nur eins: http://www.pfandgeben.de/