Archiv für den Monat: Mai 2012

Stell dir vor,

es ist Blockupy und die Medien berichten nicht drüber.

 

Stell dir vor, es gibt eine Menge Polizisten und sie werden gar nicht benötigt.

 

Stell dir vor, es gibt Grund- und Menschenrechte und den Leuten, die sich um sie sorgen sollten, sind sie egal.

 

 

Karlspreis …

Also eines muss man den Aachenern ja lassen: sie haben ein Händchen für Realsatire. Da nominierten sie auserechnet jenen gegelten von und zu Guttenberg noch für den Orden wider den tierischen Ernst – und der zog es dann vor, zur Berleihung nicht zu erscheinen; wäre auch ein bisschen peinlich gewesen, stellte sich doch gerade heraus, dass er nicht nur seine Doktorarbeit zusammenkopiert hatte, sondern dies auch noch so dämlich, dass ihm die Kopien leicht nachzuweisen waren (aber, OK: wer nicht in der Lage ist, Vorlagen sinnentsprechend in eigenen Worten widerzugeben – oder wenigstens einen fähigen ghostwriter damit zu beauftragen …).

Tja, und nun dieser Schäuble (so geschickt und klug, dass er es schaffte, sich mit einem Geldkoffer erwischen zu lassen, den er gerade spazieren trug … aber gut: wem Gesetze egal sind, darf immer noch Minister werden, damals ging’s schließlich um die Interessen der Partei; ob korrupt oder nur korrumpiert, ist dann egal. ‚Eliten‘ gelten halt mehr als blödes gemeines Volk, das diese wählen darf. Und Möchtegern-Eliten sonnen sich halt gern im Schein der angeblich ‚Großen‘, fällt doch von deren Glanz noch für sie ab.

So guckten sie sich diesen Schäble für den Karlspreis aus. Der ehren soll, wer sich für Europa einsetzt.

Da durfte dann dieser Schäuble unter bravem Beifall jene Ideale verkünden, , dessen Gegenteil er mit seiner Politik bewirkt. Sein ‚Parteigreund‘ las ihm mit schmeichelnden Worten die Leviten – und das Publikum klatschte ebenfalls.  (http://www.nachdenkseiten.de/?p=13275)Ja, so sind unsere ‚Eliten‘: sie hören, aber nicht hin – und kapieren nix.

Dabei sind Schäuble, Merkel & Co eben dabei, in ihrer ideologischen Borniertheit Europa vor die Wand zu fahren – brav sekundiert von der SPD, von FDP und Grünen mit getragen; wenn auch zuweilen mit Theaterdonner: ‚man‘ nuss sich ja profilieren. – Gut: Griechenland alleine mag man fallen lassen; wen interessiert schon, wenn dort die Rentner keine Rente kriegen; sie müssen halt sparen – den überzogenen Kauf deutscher U-Boote selbstverständlich ausgenommen. Und wieso soll Europa ein Land mit einer Wirtschaftskraft, die in etwa Baden-Würtemberg vergleichbar ist, beonders interessieren – wo Europa doch deren ‚kreative Buchführung‘ seinerzeit nicht nur schluckte, sondern noch verschönerte?! – Tatsächlich: Griechenland fallen zu lassen wird zwar teuer, ist aber noch verkraftbar. Nur folgen dann Iralien, Spanien, Prortugal, vielleicht noch andere Länder – die an deutschem Unwesen immer kränker wurden. Wird dieser Strudek losgetreten – kriegen die Banken Muffe .. (http://www.nachdenkseiten.de/?p=13286#h01).

Für eines hat die Bundesregierung zuverlässig gesorgt; was auch immer geschieht: es wird immer teurer.

Suche Leerstand

Hallo liebe Bielefelder,

Ich studiere Fotografie hier in Bielefeld und arbeite im Moment an einem Projekt, welches sich mit leerständen von kleinen Geschäften befasst.
Hierfür suche ich kleinere Geschäfte , die einmal Familien Unternehmen waren.  Ich bin schon seit eineigen Wochen auf der Suche, werde jedoch oft verprellt.
Ich suche hier also Leute, die mir eventuell mit einem persönlichen Kontakt weiter helfen können oder gar selbst betroffen sind.
Auf Antworten würde ich mich sehr freuen!
lg max

Eineitspresse

„Mögliches Comeback von Lafontaine spaltet die Linke“ titelte heute die NW (http://www.nw-news.de/news/nachrichten/6719197_Parteien_Linke.html) und verwies dabei auf die Berliner Zeitung. Nu, das wollte ich mir mal im Original ansehen und finde – wortgleich denselben Artikel (http://www.berliner-zeitung.de/politik/moegliches-comeback-von-lafontaine-spaltet-die-linke,10808018,15243884.html). Neugierig geworden googelte ich mal – und siehe da, TAZ (http://www.taz.de/Moegliches-Comeback-von-Lafontaine/!93418/) und Focus online (http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/die-linke-ist-uneins-moegliches-comeback-von-lafontaine-spaltet-die-partei_aid_752867.html) bringen denselben Text; nur die TAZ nennt eine Quelle, nämlich dpa. Weiter schaut ich nicht mehr; wird aber wohl noch weitere geben. So also sieht Journalismus aus: einer gibt vor, die anderen schmieren ab: da schalten die Medien sich gleich selber gleich; vor 70 Jahren gab’s dazu noch ein Ministerium. Wer eigentlich hat diesen Text lanciert, den nun alle bringen?

Ein Text, der Merkmale gezielter Propaganda zeigt.

Zur Vorgeschichte: Oskar Lafontaine hatte seine Bereitschaft erklärt, für die Doppelsüitze der Partei zu kandidieren, unter der Voraussetzung, „wenn die Partei mich wirklich will und wenn das personelle Umfeld stimmt [alle folgenden Zitate NW]; eine zurückhaltende Aussage; und dass das ‚Umfeld stimmen‘ müsse, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit für jeden Kandiaten, wie sonst soll Arbeit möglich sein!? – Dann trafen sich heute Bundesvorstand und Landesspitze Der Linken, um über das weitere Vorgehen zu beraten – wobei Parteiführung sicher auch Thema war, doch eines von mehreren.

Nun also die ‚Botschaft‘, gleich im Titel: „spaltet die Linke“. – Eine Lieblingslinie, einst – Ältere erinnern sich – auch gegen die Grünen gern verfolgt. Dort waren es ‚Realos‘ und ‚Fundis‘; inzwischen Geschichte, längst sind sie integriert, die Partei der besserkriegenden (ob ‚verdient‘, ist eine zweite Frage), Öko-Schicki-Micki mit dem Anti-Atom-Tick, aber Hartz IV und Krieg trugen sie brav mit; weit weg von den Idealen ihrer Anfangsjahre. Im Osten ist Die Linke nicht wegzudiskutieren, tut aber nicht so weh, wenn sie dort bleibt. Also muss dieselbe Schiene her, Ost und West dürfen sich nicht verstehen – und im Osten seien ja die Vernünftigen, im Westen die Chaoten – so das Prinzip, das in Variationen auftaucht. Eine zerstrittene Partei kommt schlechter an, also nuss Die Linke „… nach Lösungsmöglichkeiten im Streit über die künftige Führung suchen“ – wo es tatsächlich wohl hauptsächlich um zukünftige Strategien ging [Hervorhebungen je von mir].

Der Berliner Parteivorsitzende Klaus Lederer wird zitiert mit „Es gehe nicht an, dass Lafontaine >Bedingungen stellt und Gefolgschaft erwartet<, … >solche Erpressungsmanöver gehen nicht<„. – Bedingungen? Welche denn? Dazu ist  nichts gesagt – auß45, dfass die Partei ihn wolle und dann – eine Selbstverständlichkeit – das Umfeld stimmen müsse. Der Zusamenhang der Äußerung ist auch nicht berichtet – Antwort auf eine suggestive Frage vielleicht? Möglich auch, er bezog sich schlicht auf die Meldung der SZ, die von Osjars Kandidaturbereitschaft schrieb.  Dann allerdings hätte er einiges missverstanden und nebenbei ein Problem so mancher Funktionsträger Der Linken aufgezeigt: menche wissen halt nicht, wann sie die Schnauze halten müssen, wie sie formulieren – und wie Medien sie manuipulieren wollen. – „>Mit einer Heilsbringerfigur an der Spitze bekommt die Linkspartei nichts geregelt<“ folgt dann noch: sachlich völlig korrekt – nur dass dann Oskar Lafontaine als ‚Heilsbringerfigur‘ abgestempelt werden soll … Also da hätte ich schon gerne das Original-Interview im vollständigen Wortlaut.

Oder dies: „… der Sprecher der Landesgruppe Sachsen der Linken im Bundestag, Michael Leutert, sagte, er glaube nicht, >dass man die Partei mit altem Personal und alten Rezepten wieder auf volle Höhe bekommt<. Lafontaine stehe nicht für Kompromisse, sondern für Kampfansagen.“ – Zwei Allgemeinplätzchen,eigentlich unverbunden nebeneinander – und deshalb suggerieren sollen ‚altes Personal und alte Rezepte‘ = ‚Oskar  Lafontaine und Kampfansage‘ – neu (und ‚gut‘  sind folglich Kompromisse, gemeint natürlich: Akzeptanz, Unterordnung in den neoliberalen Mainstream – der mit seiner ideologischen Borniertheit eben dabei ist, die Wirtschaft an die Wand zu fahren; zwar werden die Reichen dann ein paar Federn lassen, die ihnen nicht weh tun – doch sie gehen reicher daraus hervor.

Weitere Beispiele für ‚Qualitäts’journalismus gefällig?

Auch in NRW war die FDP schon abgeschrieben. Was WAZ-Eigner & Konsorten so gar nicht passte, also wurde sie hochgeschmiert- Also nicht so sehr die Partei, sondern dieser Lindner – der in Berlin auch ‚hingeschmissen‘ hatte, doch das war nicht Thema, auch anderes Versagen nicht: zur Lichtgestalt hoch geschrieben.

Die Piraten?- OK, keine etablierte Partei, mögen sie (Protest-)Stimmen kosten. Aber mit ihrem Internet-Tick mögen sie beschäftigt sein; frischer Wind stört so lange nicht, wie er nur frische und nicht andere Luft bringt. Programmatisch zeigen sie viele weiße Seiten, diese lassen sich beschreiben, auch durch Mediendruck: so das Kalkül. Eine Opposition sind sie (noch) nicht.

Join the Busverkehr – see the City!

 

Bielefeld 21: Das ganz große Abenteuer!

Immer wieder veränderte Bus-Routen erschließen der mobiel-Kundschaft neue Perspektiven auf ihre Stadt.
Dank Bielefeld 21 können sich die Fahrgäste täglich überraschen lassen, wohin sie die Abenteuerfahrt führt.
Selbst enge Gassen und neuralgische Nadelöhre wie die Körnerstraße werden nun vom Busverkehr erschlossen.
Und der neue Linksabbieger
aus Richtung Niederwall mitten auf dem Jahnplatz kann mit Fug und Recht
als innovativer Durchbruch gefeiert werden.

 

 


Samstag am Pommeswagen .. Deutsche und Verkehr

Da war mir wieder mal nach Pommes, belgischen Pommes, mit passenden Soßen (muss ja nicht immer Ketchup/Majo sein). Man wartet, redet – und kommt auf Verkehr. Der Mann ist Belgier – und, so sagte er, versteht nicht, wie man sich in Sachen ‚Reissverschluss‘ so dämlich anstellen kann wie die Deutschen; die kapiern’s einfach nicht. Was ich bestätigen kann – also Messe in Köln, Leverkusener Kreuz, von der A1 (z.B. von Dortmund) auf die A3 (Richtung Frankfurt/M): Rückstau auf der A1, weil im Kreuz immer wieder wer ‚rumsteht, weil er/sie ja unbedingt sofort und gleich auf die andere Fahrspur will – statt weiter und versetzt zu fahren, damit jeder problemlos einscheren kann.

Dann gestern, Gespräch mit einem Sprinter-Fahrer, der viel ‚rumkommt in Europa: nirgends wird so rechthaberisch gefahren wie in Deutschland; nur Grundkenntnisse der StVO bleiben außen vor.

Parken in Wohnstraßen; an solch ‚Kunstwerken‘ komme ich nachts oft vorbei. Kann ‚man‘ ja nicht wissen, dass Parken dann verboten ist – auch ohne Schild! – wenn kein Platz mehr für einen LKW mehr bleibt. Aber OK: muss man auch nicht wissen, kann man ja sehen – und denken; letzteres offenbar zu viel verlangt; mindestens ‚zieht‘ §§ 1 StVO. Da wird dann so links und rechts geparkt, dass ein PKW langsamer fahren muss, ein RTW kommt vielleicht noch durch, die Feuerwehr nicht mehr .. Is wohl nicht so schlimm – Herzinfarkt, ein Küchenbrand .. Hauptsache, die kleinen grauen Zellen ruhen bequem.

Übrigens: belgische Pommes (und mehr Leckeres) gibt’s  an der Jöllenbecker Straße zwischen Edeka an der Langen Straße und dem Getränkemarkt.

(Ab-)Wählen gehen!

Morgen sind Landtagswahlen in NRW. Wer mit der bisherigen Politik von SPD, Grüne, CDU und FDP, die alle Regierungspartei waren oder sind, in Land und Bund zufrieden ist, der gehe bitte wählen – je seine‘ Partei.

Wer aber nicht zufrieden ist – der wählt, bitteschön, erst recht, und zwar wählt er ab. Und das geht nun mal nur durch die Wahl einer anderen Partei, möglichst einer solchen, die Chancen hat, in den Landtag zu gelangen. Denn nur das Wirkt, hält von den Fleischtrögen fern, an die sie so gern kommen wollen. Ob eine Wahlbeteiligung von 100 oder 10 Prozent, ob gültige abgegebene Stimmen von 80 oder 8 Prozent: nur abgegebene Stimmen können was bewirken. Auf die nämlich bezieht sich die Prozentzahl, die Partei xyz erreicht: mögen ihre meinetwegen 30 % von 30 oder 3 Prozent der Wähler stammen, es bleiben 30%.

Ob schwarz, gelb, rosa (neuerdings auch orange oder violett) oder grün: sie alle haben dieses so genannten ‚Reformen‘ verbrochen und sind auch noch stolz darauf, die mit Hartz IV, Leiharbeit und Minijobs die Wirtschaft lähmen; haben die Bremsen gelöst, damit die Banken fleißig spekulieren und alle die Kosten als Staatsschulden tragen dürfen, wenn es schief geht.

Röttgen und Westerwelle beweisen derweil ein eigenartiges Demokratieverständnis – der eine will dem Volk sagen, was es gefälligst zu wählen hat – der andere fordert die Zustimmung des Parlaments, weil die Regierungschefs bereits entschieden hätten: ja, wo sind wie denn!?

Und welche ‚Opposition‘ die SPD noch mag, beweist si in den Landtagen, in denen sie lieber als ‚Junior’partner deCDU unter die Röcke kroch statt mit Der Linken die Regierung zu stellen. Die Neuwahlen wurden uns beschert, weil die SPD in Sachen Haushalt mit der FDP zu kungeln begann – bei der Pokerrunde dann verrannten sie sich – nun ja, wer die Gesetze des eigenen Landes nicht kennt …

Die FDP nun, eigentlich schon abgeschrieben, was Geldgebern und Verlegern nicht in den Kram passt. Also wird sie hoch geschmiert – so sehr, dass sie nun gute Chancen hat, doch wieder in den Landtag zu gelangen. Was auch die NW schreibt – Wahlhilfe vielleicht? – Ja, so ist sie, die Kampagnenpresse – und mobbt zugleich Die Linke. Die wollen einen andere Politik – und ohne die gäb’s Studiengebühren in NRW immer noch.

Die Piraten – schwer zu sagen, was sie wollen; mir gibt zu denken, dass sie (noch?) eine relativ gute Presse haben.

Aber egal: wichtig ist; (ab-)wählen gehen!

Morgen soll`s schön werden!

Ausstellungseröffnung am Freitag, 18.05.12 um 20:00 Uhr.

Laufzeit: 18.05. – 23.06.12

Öffnungszeiten: Freitag von 16 – 19:00 Uhr und Samstag von 12 – 16:00 Uhr

galerie 61, Neustädter Str. 10, 33602 Bielefeld

Die Bilder von Jörg Kutschke wirken wie aus den unterschiedlichsten Comics, Spielzeugläden, Konsumententräumen und starkfarbigen Werbebildern entsprungen, bevölkern doch eine Vielzahl einzelner Szenen und Figuren seine Bilder. Auf der Leinwand finden sie ihre Arena, eine klar definierte Fläche für Auseinandersetzung, lautem Miteinander oder wechselseitiger Nicht-Wahrnehmung. Als hätten Bilder untereinander ein Sozialleben, wohnen sie auf der Fläche der Leinwand nebeneinander und betonen mit dieser unräumlichen Präsenz ihre Diesseitigkeit und Jetztzeit. Kutschke ist kein Freund von Reuezügen: seine Malerei muss sitzen, an der richtigen Stelle der Leinwand, mit einer  Geste, die selbstbewusst klar macht, wie Malerei wörtlich ins Bild gesetzt wird. Diese Sicherheit fordert einen zweiten Blick geradezu heraus. Ihm offenbart sich ein sensibel ausgewogenes Gefüge, in dem kleinere Details oder Textfragmente entscheidend mitspielen und eine variabel gehandhabte Malerei manches zunächst laut Erscheinende behutsam zum Mitspieler einer sorgfältigen Orchestrierung gemacht hat.

Auszug aus dem Katalogtext „Sphären“ von Dr. Johannes Stahl zur Ausstellung im Rahmen des Jahres der Astronomie, Jenaer Kunstverein, Januar 2009

Schröder empfiehlt Steinbrück

Ich habe ja lange nichts mehr von diesem Schröder gehört, also diesem Ex-Kanzler, der sich seine Kanzlerschaft von diesem Marschmeyer sponsern ließ und sich mit der Riester-Rente brav bedankte, ihm eine „Ölquelle“ (O-Zon Marschmeyer) schenkte, und „sie ist angebohrt, sie ist riesig groß und sie wird sprudeln“! (http://www.nachdenkseiten.de/?p=8338) – Der sich seine Kanzlerpension mit dem Russengas vergolden ließ, für das er sich in seiner Regierungszeit so sehr stark machte. Und der sich in Davos rühmte, mit der Agenda und Hartz IV den größten Niedriglohnsektor geschaffen zu haben. – Schade eigentlich, dass der nicht im Wahlkampf in NRW auftrat: hätte er doch erinnert, wofür diese Partei inzwischen steht … (die in Sachen Haushalt mit der FDP kungeln wollte; dummerweise ging dies schief, weil diesen komischen Strategen Gesetzesregelungen offenbar böhmische Dörfer sind – hätten sie lesen können, hätten sie vielleicht mal ‚reingeschaut).

Also dieser Schröder empfiehlt nun diesen Steinbrück als ‚Kanzler’kandidaten … Auch weil, so die NW, er „stets zur Reform-Agenda 2010 bekannt habe“. Dessen Wirkungen allerdings bemerkenswert sind: stagnierende Löhne sorgen für einendahindümpelnden Binnenmarkt; es gibt Hartz-IV-Armut per Gesetz  und Arbeit für solche Hungerlöhne, dass sie aufgestockt wertden müssen (eine Subvention für Unternehmen . aus Steuergeldern) – dafür werden deutsche Produkte konkurrenzlos billig, konkurrieren griechische, spanische, italieneische un andere Unternehmen an die Wand – und dann müssen die Leute in diesen Ländern eben den Gürtel enger schnallen – weshalb sie diese Länder dann auch weniger (aus Deutschland) importieren, , wobei dann endlkich auch die deutsche Eyportindustrie zusammen bricht, wo der Binnenmarkt ohnehin schon ruiniert ist, Für die Bankster, natürlich, lohnt es sich; die dürfen munter weiter zocken, bachdem unter Schröder sämtliche Bremsen gelockert waren.

Also dieser Steinbrück .. In NRW vergeigte er die Wahl, ausgerechnet gegen diese Null von einem Rüttgers. Dafür durfte er dann in die Bundespolitik. Wahrlich der geeignete Chefsteigbpgelhalter für die Union, ‚Kanzlerkandidat‘ genannt (OK: die anderen beiden erreichen locker uch sein Niveau auf tiefster Kellerebene).

Wa spricht nich für ihn? – Ach ja: „Peer Steinbrücks Schwäche liegt in seiner häufig missverstandenen Ironie, die manchmal als Arroganz daherkommt“. – Ironie? Die verlangt Geistesschärfe. Markige Sprüche haben nur Unterhaltungswert.

Aber ehrlich, liebe SPD: lasst den Schröder mehr auftreten: das häjt die Erinnerung wach, wohin du verkommen bist.

Praktikantenwoche in der NW

Nicht nur bei der NW auf facebook, sondern auch in den online News der NW gibt es jetzt wieder spannende Texte mit noch spannenderen Korrekturen von noch fleißigeren Praktikanten zu lesen. Sie dürfen anscheinend in jeden einzelnen Bereich einmal reinschnuppern und genießen vollstes Vertrauen. Soviel, dass sie noch nicht einmal kontrolliert werden.

Aber auch aus Fehlern lernen sie schnell, siehe hier:

 

Und die Social Media Experten:

Sondierungsgespräche in Griechenland

„Linke feuert Breitseite gegen Europa ab“ titelt die NW – und tatsächlich platscht der Chef der Radikalen Linken, Alexis Tsipras, kräftig in die Sahne. BILD fragt ja auch schon „Wird dieser Linksradikale neuer Griechen-Chef?“ und faselt von Chaostagen; gibt sicher wieder schön Gelegenheit zur Hetze. Wie schön, dass der brave Bürger keine Ahnung hat und so jeden Blödsinn schluckt. Aber wieso sollte ein griechischer Politiker weiter ’sparen‘ wollen, den Kurs verfolgen, der – inzwischen ist’s ja offen sichtlich (abgesehen von Öko-Ideologen mit Professorentitel, unter deren Würde es weit ist, die Realität auch nur anzuschauen, da sie ja wissen in ihrer erbärmlichen Ahnungslosigkeit) – das Problem verschärfte und nicht mal den Ansatz einer Lösung zeigt? Noch mehr Armut für die eh schon Armen? Die reichen Griechen wird’s nicht stören, deren Geld ist längst in Sicherheit. Und mit dem erzwungenen Sparkurs stürzt das Land nur tiefer in die Rezession. Diesen Schwachsinn nicht mehr mitzumachen ist eigentlich nur vernünftig.

OK: Griechenland ist ein besonderer Problemfall, in gewisser Weise, hatte mehr als andere EU-Staaten innere Probleme, z.B. was Steuerzahlungen anbelangt. Die sich mit sanftem Druck seitens der EU inzwischen sicher hätten lösen lassen; zumindest wäre ein Anfang da. Und was die hohen Kreditzinsen anbelangt: eine Bürgschaftserklärung der EU hätte die niedrig gehalten; aber da musste die Merkel ja Öl ins Feuer gießen, damit die ‚Anleger‘ umso kräftiger absahnen.

Mit den Maastricht-Verträgen war ein Inflationsziel von 2% vereinbart. Deutschland machte sich klammheimlich auf, dieses zu unterlaufen. Brachte zwar mit Lohndumping und Massenarbeitslosigkeit den Binnenmarkt zur Stagnation, sonnte sich aber in Exporterfolgen. Na klar: steigende Produktivität, gepaart mit Dumpinglöhnen macht die eigenen Produkte konlurrenzlos billig, konkurriert alle anderen quasi ‚an die Wand‘ – besonders in einer Währungsunion, die eine Angleichung durch Wechselkurse verbietet. Und wer kaputt konkurriert ist, kann nicht seinerseits exportieren, weil, da ist nichts mehr.  Der Preis der (deutschen) Exportüberschüsse ist motwendig Verschuldung – der Exportweltmeister wird zum Gläubigerweltmeister gleich mit. Eine Entwicklung, die in der EU durchaus bekannt war; getan ward nichts, man wollte die deutschen Export’erfolge‘ ja nicht gefährden. Dummerweise kriegten auch die so genannten Märkte nebst der Lobby- – äh, wollte sagen: Rating- Agenturen die Sache mit und witterten Profit ..

Die Situation hatte sich ja auch verschärft: die Banken hatten sich verzockt. mussten ‚gerettet‘ werden – in der Weise natüröich, dass sie munter weiter zocken dürfen, damit die unfähigen Versager weiter fett kassieren. Wäre ja OK gewesen, diese Buden zu übernehmen – Firmenkredite und Spareinlagen zu garantieren (hätte auch gekostet), rausschmeißen, was nicht zum Kerngeschäft (Einsammeln von Sparbeiträgen und Kredite an die Wirtschaft) gehört und den Rest in die Insolvenz schicken; Aktionäre mögen krakelen; ihr ‚Objekt‘ isz pleite, sie kriegen nischt. Aber nee: ‚Staat‘ musste sich ja verschulden, bürdete Dividenden und Boni den Steuerzahlern auf; gegen Partei’spenden‘, versteht sich. – Sowas also schimpft sich ‚Elite‘ ..

Im Grunde kann Griechenland sich zurück lehnen und zu deutschen – äh, pardon, ich meine natürlich: EU – Forderungen freundlich grinsend ‚leck mich ..‘ verkünden; Euro Schulden – da pleite – werden nicht bedient. Zurück zur Drachme: das wird teuer, für die EU!

Einen Ausweg gibt es. In Form einer EU- – und mindestens Euro- weiten gemeinsamen Wirtschaftspolitik, die nationale Verschiedenheiten (im Rahmen) sehr wohl noch erlauben darf. In dieser muss in Deutschland das Lohnniveau stärker steigen als die Produktivität – so lange, bis gegenüber den EU-Partnern ein Gleichstand erreicht ist; was die Exporte und Exportüberschüsse mindert – den Binnenmarkt aber fördert; den Unternehmen kann’s egal sein, wo sie ihren Gewinn erzielen.

Im Übrigen werden wirtschaftlich stärkere für schwächere Regionen zahlen müssen: der Preis für ein geeintes, kulturell buntes vielfältiges Europa.

Der Kandidat der nur Frauen beschenkt.

Vor ein paar Tagen wurde die Altherrenriege Zeuge einer kurzen, aber aufschlussreichen Szene im lokalen Wahlkampf:

SPD-Kandidat Garbrecht versuchte weibliche Wählerinnen mit geschenkten roten Rosen zu gewinnen.

Die Frage eines Passanten, ob er denn auch ein für männliche Wähler passendes Wahlkampfgeschenk habe, musste der Kandidat verneinen und verwies ersatzweise auf ein Propagandablättchen.

Dabei wäre doch alles so einfach:

Ein hübsche Schraubenzieher zum Beispiel böte sich an!

Geschlechtergerechtigkeit wäre wieder hergestellt und Herr Garbrecht könnte auch bei den Männern noch punkten.

Tja, so wird das nix.

 

 

Mohammed Karikaturen dürfen gezeigt werden

Mohammed Karikaturen dürfen gezeigt werden, widersprach das Gericht dem Verbot des Ministers. Was OK ist: Meinungsfreiheit und Freiheit der Kunst sind hohe Güter; selbst dann noch zu schützen, wenn sie von Einzelnen missbraucht werden. Was noch in den 1950er Jahren Gerichte den Staatsanwaltschaften erklärten – wenn diese ermittelten, weil sie mit Karikaturen und dergleichen so genannte ‚christliche Werte‘ in den Dreck gezogen sahen. Heute sehen wir das anders; beziehen Karikaturen etc., die sich christlicher Symbole bedienen, schlicht nicht mehr auf Glaube und Christentum, höchstens im Miss- und Unverständnis der Menschen von diesem. Was manche – und sicher nicht alle – Muslime vielleicht auch noch lernen sollten.

Ansonsten haben sich Radikale verschiedener Richtungen wohl gefunden .. Aber eher schlagen sie sich gegenseitig tot, als dass sie die ihnen gemeinsame Angst – jawohl: Angst! – erkennen. Angst vor .. allem ‚anderen‘, Veränderungen – die doch kommen, so oder so.

Zur Moschee gehört nun mal ein Minarett wie der Turm zur Kirche – aus Tradition und nicht weil Gott/Allah es so will. Wenn dann Kirchturmglocken läuten dürfen (für den Atheisten Lärm) – darf auch der Gebetsruf vom Minarett erschallen, warum nicht?! – Einst in Istanbul fand ich es schön, von diesem geweckt zu werden: ist’s doch der Glaube, der uns eint – mögen Traditionen noch so verschieden sein. Kirche mit Turm und Moschee mit Minarett nebeneinander – zeugen von Achtung und Respekt. Mehr will mensch gar nicht. Und dass beide im Stadtbild zueinander passen – sah ich in Istanbul.

Übrigens: Vorbild der Moscheen war eine oströmische Kirche – ohne Turm, aber mit Kuppel; heute Museum.

Landtagswahlen …

Die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein sind gelaufen – und siehe da: die FDP, doch eben noch am Ende, ist haushoch wieder drin. Keine Überraschung: Schwarz-Gelb ‚abgestraft‘: ein wenig. Dann die Piraten drin – und Die Linke draußen.

Lobby ‚der Wirtschaft‘ bestimmt – in weiten Teilen korrumpierte – Politik und Medien; mit ihren Vertretern bis in Ministerien und PR-Kampagnen. Längst ist Pressefreiheit zu der Freiheit der Verleger verkommen, ihre Meinung zu verbreiten; andere schmieren nur noch ab (vielleicht auch, weil kleine Zeilenhonorare Recherche nicht mehr erlauben). Doch auch im Internet lässt sich Meinungsmache betreiben – in Foren und Portalen, selbst im ‚freien‘ Wikipedia.

Da wurde wohlwollend über die FDP berichtet – und auch so, als sei sie eine Volkspartei; sie ‚ist wieder wer‘, nur der Rösler (wie einst Westerwelle) seien ein Problem, doch da fand rechtzeitig und passend ja die Personalwahl in Gütersloh statt ..

Ob nun CDU oder SPD – wo ist der Unterschied? – Diese einst sozialdemokratische Partei steigt – wie im Saarland, in Thüringen und anderswo doch lieber als Juniorpartner zu der CDU ins Bett statt mit Der Linken die Politik zu machen, die sie nur mit dem Maul noch fordert, aber nicht so wirklich machen will. Von den einstigen Idealen der Grünen ist kaum mehr als Anti-Atomstrom geblieben.

Die Linke ist ‚glücklich‘ draußen. Diese Igitt-Partei, die ‚unser‘ schönes demokratisches System, überwinden will: dieses System. In dem Reiche immer reicher und Arme mehr und ärmer werden, in dem die Allgemeinheit für Spielschulden der Banken aufzukommen hat (die munter weiter zocken), das dabei ist, mit dem Euro gleich noch Europa zu ruinieren. Eine Partei, die im Grunde mehrheitlich sozialdemokratisch orientiert ist – im Sinn eines Willy Brandt, der auch „mehr Demokratie wagen“ wollte. Die Linke also kommt in den Medien selten vor, wenn doch, vorzugsweise ungünstig dargestellt – getreu der gefahrenen Linie: ‚Die Linke kann sich in den westdeutschen Ländern nicht verankern; sie bleibt eine ostdeutsche Regionalpartei.’

Dann noch die Piraten, die außer ihrem Kern um Internet und freiem Wissensaustausch noch gar nicht so genau wissen (können), was sie denn wollen – nur: Internet allein reicht für Politik nicht: viele weiße Flecken, die zu füllen sind – frei von ihnen selber oder mittels Mediendruck? – Bleibt abzuwarten (meine guten Wünsche begleiten sie). Dass eher wohlwollend – aber auch mit teils heftiger Kritik, um sie nicht allzu vielen schmackhaft zu machen – in den Medien über sie berichtet wird, hat einen Grund: sie stören (noch?) die etablierten Parteien als Ganzes (in dem egal ist, wer gerade die Regierungsrolle übernimmt) nicht – sind aber attraktiv für Protestwähler und geeignet, von Der Linken Stimmen abzuziehen; in SLH hat es geklappt.

Noch ein Ergebnis lässt erschrecken: eine Wahlbeteiligung von eben mal 60,4%. Die, so vermute ich, ein Gutteil Resignation. Vom Kalb, das willig sich zur Schlachtbank führen lässt.

Übrigens: Albrecht Müller hat seine Wette, die er lieber verloren hätte, nun gewonnen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=13127

Wahlthema Schulden

Schulden sind ja, glaubt man einschlägigen Parteipropagisten, irgendwie .. nun ´ja: Igitt; Schulden macht man einfach nicht, sie belasten zukünftige Generationen und was dergleichen Blabla mehr ist. Also was da die ‚Schwäbische Hausfrau‘ ist …

Aber komisch: Unternehmen machen zuweilen Schulden: dann nämlich, wenn sie eine Investition vornehmen, von denen sie zukünftigen Gewinn erwarten; Gewinn, der hoch genug ist, auch die Schulden zu bedienen.

OK: der Staat kann Schulden machen, weil er Geld zum Fenster rauswirft – eine schlechte Idee.

Er kann aber auch für die Zukunft investieren – Straßen und Schienen bauen, die Lehrerausbildung verbessern und so weiter; gibt eigentlich genug zu tun. Teils – wie bei Straße und Schiene – stecken die Geldschulden dann in Sachwerten; hier ist die Bilanzsumme ausgeglichen. Mehr und bessere Lehrer mögen erst mal ‚kosten‘. Doch sie verbessern die Ausbildung der Kinder – damit deren Chancen auf einen gut bezahlten Job, stiften also Nutzen. Straße und Schiene werden auch genutzt; auch als Transportwege für die Industrie – oder damit Berufstätige zum Arbeitsplatz gelangen können. Sollten etwa die, die später den Nutzen haben, nicht auch später dafür – in Form von Steuern – zahlen?

Ein anderes Beispiel: Theater interessiert nicht jeden – wäre also zu fragen: sind Theater Kulturgut? – Die Opern, Operetten, Musicals, Stücke? Wenn ja: auch erhaltenswert? – Nun kann man sagen: soll doch der dafür zahlen, der sie nutzt – was unter 100 Euro je Eintrittskarte dann nicht zu haben wäre, zu hoch für viele, Sollen alle die Möglichkeit haben, ins Theater zu gehen. Müssen die Eintrittspreise niedriger sein – und dass heißt eben Subvention, durch den Staat, aus Steuermitteln (so lange es große Einkommensunterschiede gibt).

Hier ‚zieht‘ ein weiterer Punkt: soll der Staat Aufgaben haben, muss er sie auch finanzieren können. Durch Einnahmen: und die sind nun mal Steuern. Unternehmen etwa profitieren von der allgemeinen Infrastruktur bis hin zu Gerichten, die zu ‚Recht‘ verhelfen – sollen sie für diesen geldwerten Nutzen nicht etwa zahlen? – Und wer ‚besser verdient‘ – verdankt auch dies mit einer Ausbildung, die er nicht zahlte – also darf er diesen Ausbildungserfolg nun mit höherer Steuer nachträglich zahlen; was spricht dagegen?

Was noch die ’schwäbische Hausfrau‘ anbelangt: eine gute Ausbildung ihrer Kinder, die es ‚mal besser haben sollen‘ zu zahlen, würde ie wohl auch Schulden machen, so lange sie diese auch abbezahlen kann.

Merke: Schulden sind nicht automatisch schlecht; manche machen Sinn.

Landtagswahlen

Sind ja nun bald Wahlen, auch in NRW und somit auch in Bielefeld. – Wählen gehen? – Is doch blöd“ krieg‘ ich da zu hören, oder „Ändert sich ja doch nix“. Noch schöner: aus ‚Protest‘ nicht wählen gehen, den Stimmzettel verschmieren (ist dann ungültig) oder ganz ohne Kreuzchen jungfräulich wieder reinschmeißen in die Urne. Na Glückwunsch: da ändert sich dann – NICHTS.

Was macht es schon, dümpelt die Wahlbeteiligung so um die 50% dahin – von denen 30% die Partei XY wählen; sattes Ergebnis. 30% ist überall zu lesen – dabei war’ns mal eben schlappe 15%; interessiert aber keine Sau. Und wählen nur noch 10% – na, dann reichen drei von hundert Stimmenkreuzchen immer noch für’n knappes Drittel.

Wirklich hilft nur eines: ABwählen, und zwar konsequent. Und das g3eht nun mal nur mit wählen, und zwar der Opposition. Und da meine ich nicht die Theatertruppen von Schwarz-Gelb-Grün-‚Rot‘, von denen jeder mit jedem ‚kann‘. Sondern eine echte Opposition. Ob schon im Landtag oder nicht: das ist die Sprache, die diese Bagage auch versteht: weniger Mandate, dazu noch Gegenwind.

Was mir auch zu denken gibt: einige Landtage gibt es ja inzwischen, da hätte die SPD regieren können – aber eben mit Der Linken. Das will sie aber nicht; steigt lieber als Juniorpartner zu der CDU ins Bett – und wird nicht mal vor Scham noch rot.

„Aber ‚die..‘ kann man doch nicht wählen‘, höre ich noch oft. Na und? – Vielleicht bauen die auch Mist – dann hat sich eben nichts geändert, werden die halt wieder abgewählt. Stellen die denn gleich die Regierung? – Oder aber sie machen’s besser. Vielleicht reicht’s aber auch, dass andere Parteien dann ‚verstanden‘ haben.

Eines ist auch klar: WAHLEN allein ändern so viel nicht – da muss, wer Änderung will, sich selber auch bewegen.