Archiv für den Monat: Januar 2012

Glückliches Bielefeld

Welch glückliche Stadt, dieses Bielefeld. Der Zeitungsleser schlägt den Lokalteil der Bunten aus Sennestadt auf und wird freundlich begrüsst von einer Blondine (sind eigentlich alle Frauen in Bielefeld blond?) mit einem menschlichen Hirn in der linken Hand begrüsst. keine Angst, weder Mord noch Totschlag sind hier das Thema. es geht um das alle brennend interessierende Thema des Aufnahmetests des Vereins für Hochbegabte, Mensa. Man sieht sie förmlich vor sich, die Heerscharen von Müttern, die über das Himmelbett ihres kleinen Lieblings gebeugt, die dessen beim sabbern entstandenen blödsinnigen Kehllaute für die Ausgeburt einsteinscher Intelligenz halten und sich schon mal die e-mail-Adresse des Vereins aufschreiben.

Seite zwei ist der Werbung für das Bielefelder Klinikum und der Commezbank vorbehalten. Aber das echte Highlight der Ausgabe vom Samstag lauert auf Seite drei. „Im Frühjahr gibt’s Lack“, prangt da die Überschrift in fetten Lettern. Heidi Hagen-Pekdemir erlegt den Leser mit einem Blattschuss. „Flieder, Minze und Seerosen: Auf den Nägeln blüht Ihnen was“. Das mir etwas auf den Nägeln blüht, wage ich zu bezweifeln. Das mir aber einiges auf den Nägeln brennt, dafür hat die Heidi mit ihrem PR-Artikel für die Drogerie Wolff und die international agierenden Kosmetikfirmen gesorgt.

Deutsch for run aways

The ausländischen Schüler go to scool um to learn Deutsch by the fellow from the Bildungsinitiative „teach first Deutschland. That is why the Deutsche Post spends eine Million Euro pro year to the Bildungsinitiative. The ehemalige Bundestagsabgeordnete Rainer Wend says in Bielefeld, that his new Arbeitgeber will unterstütz „Teach First Deutschland“ weitere three Years.

Wie man am besten nette Leute kennenlernt, wenn man neu in einer Stadt ist

Manchmal ist es gar nicht so einfach, Kontakte zu knüpfen, wenn man neu in einer Stadt ist. Da gibt es nun eine schöne seriöse Seite, auf der man Gleichgesinnte treffen kann, die sich in der Nähe von Dir aufhalten und ebenfalls vielleicht mal einen Wein oder Kaffee mit dir trinken gehen möchten. Und das geht ganz einfach: unter  www.quqii.com anmelden, stöbern, nette Leute kontaktieren, die einem sympathisch sind und mit denen vielleicht verabreden. Man kann diese Seite jedoch auch für Businesskontakte nutzen – wenn man zum Beispiel abends allein in der Hotellobby sitzt, oder vielleicht spontan zum Mittagessen nicht alleine gehen möchte und gerne Businessmenschen kennen lernen möchte – eine ziemlich coole Aquisemöglichkeit wie ich finde!

Also checkt ein bei www.quqii.com!

Geschmackvoll zugemüllt

Auf der Titelseite zeigt uns ein örtliches Geschichtenerzählerblättchen, wie man sich dort die „Vermarktung“ des Hermann zum NRW-Tag vorstellt.

In liebevoller Bastelarbeit pflastert man eine wilde Mischung von Firmenlogos aufs Hermann-Foto und hält das dann  für eine titelseitenwürdige „Werbefigur“!

Da drehen sich der Tchibo-Mann und Klementine aber im Grabe um!

Und selbst das alte HB-Männchen kann gar nicht so schnell in die Luft gehen, wie man schreien möchte!

Derartig verunstaltet möchte man den armen Hermann gleich zur nächsten Ski-WM schicken,

denn da sieht man sie ja in Aktion, die „Werbefiguren“ (nach NW-Art).

Was halten eigentlich die Unternehmen, deren Logos hier zu einer insgesamt negativen Bildaussage

verwurstet wurden, von dieser Banalisierung ihrer Markenzeichen?

Ja, der Wulff…

http://dejure.org/gesetze/GG/18.html

Könnte man daraus keine Präsidenten- oder wenigstens eine Organanklage basteln?

Sonst dauert es bis 2015, bis ein neuer gewählt ist. Wenn, so wahrscheinlich 2013 Rot-Grün wiederkommt, so wird eine Abwahl 2 Jahre später sicher sein. Doch muß man solange warten? Das Ansehen im Ausland leidet zwar nicht allzusehr darunter (gerade im “Nachberlusconi-Italien”) doch für deutsche Verhältnisse ist Herr Wulff unhaltbar geworden.

So etwas, was er, Wulff, sich geleistet hat, kann man nicht verzeihen. Ich bin überzeugt, daß bei anderen Berufspolitikern ähnliche Ergebnisse herauskommen werden. Seit Guttenberg wird die politische Klasse immer stärker unter die Lupe genommen…

Bielefeld erhält Haus der Bildung

45 Millionen Euro spendiert die Stadt Bielefeld dem Immobilienfond HFS in den nächsten 25 Jahren an Miete für dessen Fehlinvestition, Amerikahaus. Dazu kommen noch, nach Angaben der Stadt, 11,5 Millionen Umbaukosten. Bekanntlich sind solche Zahlen eher „konservativ“ gerechnet. Und da sag einer in Deutschland sei kein Geld für Bildung da.

Vom legendären Baudezernenten Mausbach stammte der Plan, Amerikafreund und Makler Hartmut Wolff goss es ab 1991 in Beton, ein den Bürgern als städtebauliche Wundertüte verkaufter Laden für „Toys ure us“ . Schon bald zeigte sich, dass an dieser Stelle kein Einzelhandel möglich war und die stolze Speerspitze Amerikas in Bielefeld wurde zu einer Leerstandsruine.

Als Retter in der Not kommt jetzt die Stadt, räumt ein eigenes Gebäude, gibt es dem Abriss preis, saniert das marode Amerikahaus auf eigene Kosten und mietet dann das erstmals wirklich funktionstüchtige Gebäude für 25 Jahre.

Für Freunde der etwas altmodischen, aber wie ich finde, sympathischen, Marotte für etwas längere, informativere Texte und um die Anderen nicht zu langweilen, gibt es einen sehr langen, informativen Text hier.

Triumph deutscher Ingeneurskunst: Brustimplantat, unplatzbar!

Deutschen Ingeneuren ist ein epochaler Fortschritt in der Technik der Brustimplantate gelungen. „Wir haben den französichen Wabbeldingern aus giftigem Slicon ein grundsolides deutsches Implantat, massiv aus Glas gegossen, entgegengestellt. Dieses Produkt, dass es in verschiedenen Grössen gibt, ab Doppel-D aufwärts, ist praktisch unzerstörbar und gesundheitlich absolut unbedenklich,“ so einer der stolzen Erfinder, der im Moment noch ungenannt sein will.

Wir fanden ein Exemplar des neuen deutschen Exportschlagers, leider von einem Bielefelder Goldschmied als Schaufensterdeko missbraucht.

Oh, Ihr Pharisäer!

 

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Von einem Minus von 11 Millionen Euro im Jahre 2007 auf ein Plus von zuletzt 4 Millionen Euro in der Bilanz des Evangelischen Krankenhaus Bethel hat der, nun in die Wüste geschickte, Geschäftsführer Dr. Heiner Meyer zu Lösebeck saniert, zumeist auf den Knochen der Mitarbeiter.

Lösebeck muss den Sündenbock geben. Die Herren Pastoren aus Bethel, die genau wussten, wen sie sich da holten (s. Bielefeld.Blog vom 01.12.2011) und die ihn sich gerade deswegen holten, waschen ihre Hände ein weiteres Mal in Unschuld. Lösebeck hat nur das getan, wofür er engagiert wurde.

Ausstellungseröffnung: Processione dei Misteri 2011, Tony Melvin

Wir laden Euch herzlich zur Ausstellungseröffnung in die galerie 61 ein.

 

„Processione dei Misteri 2011“

Tony Melvin, Fotografie, Kanada

Eröffnung: Freitag, 03.02.2012 um 20 Uhr

Ausstellung vom 03.02.–17.03.2012

Tony Melvin unternimmt eine fotografische Reise zu den eigenen Wurzeln, aber wichtiger noch: eine fotografische Reise zu den Osterprozessionen in Sizilien, den Feiern zum Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. Die Osterfeiern im Gedenken an die Familie und die Vorfahren, die Sizilien verließen, um in der Neuen Welt ein besseres, ein sicheres Leben zu finden. Tony Melvin lebt und arbeitet als Fotograf und Designer in Bielefeld.

galerie 61
Neustädter Straße 10
33602 Bielefeld

www.galerie61.de

Sensation: Bielefelder Politiker beschenkten viele Jahre lang Sozialverbände

„Die Zeit der Geschenke ist vorbei,“ so die SPD-Ratsherrin Barbara Schneider im Sozial- und Gesundheitsausschuss anlässlich der Beratung über die Leistungsverträge der Stadt mit den Wohlfahrtsverbänden.
Barbara Schneider hat damit offenbart: Jahrelang haben unsere Vertreter im Stadtrat ihre Privatschatullen weit geöffnet und die Wohlfahrtsverbände mit Geschenken überhäuft. Das, muss ich ehrlich sagen, habe ich nicht gewusst und ich werde in Zukunft die Bielefelder Politiker mit ganz anderen Augen sehen.
Und was machen diese Verbände? Frech und dreist fordern sie, dass die Lohnsteigerungen nicht weiter auf dem Stand von 2009 eingefroren bleiben, da doch die Leistungen in der Sozialarbeit zum allergrössten Teil aus Personalkosten bestehen.
Bleibt: Entweder Lohndumping bei den Beschäftigten, oder wie es FDP und Grüne bevorzugen, Kürzung der Leistungen bei denen, die dringend auf die Hilfe der Gesellschaft angewiesen sind.

Hierzu: Offener Brief an Bielefelder Ratsfrau Barbara Schneider  http://spiegelkabinett-blog.blogspot.com/

Welchen Sinn hat das?

Nachdem Doris Schröder-Köpf, Ehefrau von Gas-Gerd und unmittelbar nach der Kanzlerwahl von 1998 als „Pferdegesicht“ verspottet, bis zum Machtwort von Schröder, bekannt gab, sich für den Wahlbezirk Hannover aufstellen zu lassen, folgt nun Michelle Müntefering. 2. Ehegemalin des ehemaligen Merkelvizes und Arbeitsministers. Doch die eine wie die andere haben parteiinterne Konkurenz.

Das Ergebnis wird erst in einiger Zeit erwartet. Die Frage stellt sich, was wollen die da noch? Die Antwort könnte lauten: Arbeit für die Bevölkerung macht der Vorstand und ich kassiere eine höhere Rente.

Nach dem (absichtlichen) Versagen ihrer Ehemänner in der Politik wollen uns nun die Frauen belästigen. Na denn….

Überraschung……….

Schon mal in diesem Bielefeld-Blog in die linke Spalte geschaut? Da werden „aus dem Handgelenk“ plötzlich „Sponsoren“ gesucht. Also Leute, die dafür zahlen sollen, daß einige hier kostenlos seit Jahren Kontent liefern.

Für mich heißt das: Tschüss. Das war mein letzter Eintrag. Ab jetzt kümmere ich mich nur noch um meine eigenen Blogs, bzw. die, bei denen ich für meine Arbeit auch Rendite bekomme.

Euer textexter

Schleichwerbung im ZDF

Wer heute in der Früh‘ das Morgenmagazin des ZDF gesehen und dabei gefrühstückt hat, der stand in grosser Gefahr sich an Brötchen oder Müsli gewaltig zu verschlucken. Um genau 7.40 Uhr gab des Deutschen liebstes Skihaserl Maria Höfl-Riesch Tipps zur Skiausrüstung für Otto-Normal-Pistensau. Aus dem Waschkeller des Höfl-Rieschens Anwesen erfreute uns das ZDF mit einer, mit launiger Musik unterlegten, kostenlosen Werbesendung des Sportartikellieferanten Head aus Österreich.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/446#/beitrag/video/1536484/Tipps-vom-Skistar-Maria-Höfl-Riesch

Die Dame durfte geschlagene 2:22 Minuten frei und offen so ziemlich das gesamte Programm der Österreicher vorführen. So, als sei man aus versehen beim zappen auf einem Verkaufskanal gelandet. Damit aber auch der Zweitspoinsor, der mit den lila Kühen, keinen Ärger macht, wurde auch noch der Helm der geschäftstüchtigen Hinterherfahrerin im Weltcup provokant in die Kamera gehalten.
So etwas nennt man wohl Schleichwerbung und ist den Öffentlich-Rechtlichen bei Strafe verboten: Legal – illegal – scheissegal.

Alle Bilder Screenschots aus ZDF mo:ma vom 09.01.2012

BILD Dir Deine Meinung

„Deutsche Tradition“ im Sinne des „Stürmer“ oder „Völkischer Bebachter“ ist doch eigentlich die klassische Bücherverbrennung. Aber Mubarraks Schuhe? Andersrum gefragt: Hat ein Volk, das in Mehrheit vor der Mattscheibe sitzt und sich an Elisabeth M.`s und Anke S.´s „Inszenierungen für die blöde Masse mit Dieter Bohlen“ und „Im Dschungel mit der 5. Garnitur“ ergötzt, Besseres verdient? Will es das überhaupt, wenn es nicht im Hetzblatt stünde?

„Die verlorene Ehre der Katharina Blum“

Die ZEITUNG stellt den Verdacht gegen Götten als Tatsache hin. Tatsächlich ist der Verdacht falsch; Götten hat einen Safe der Bundeswehr ausgeplündert, Bilanzen gefälscht und Waffen gestohlen, aber keinen Mord oder Bankraub begangen.

Die ZEITUNG stellt Katharina als Göttens Mittäterin und „Flittchen“ hin. Sie behauptet, Katharina habe Götten schon seit Jahren gekannt, da andere Hausbewohner gegenüber der Polizei angeben, sie habe „Herrenbesuche“ empfangen. Tatsächlich ist dieser „Herrenbesuch“ ein bekannter Industrieller, den Katharina bei ihrem Arbeitgeber kennengelernt hatte; obwohl sie ihn stets abwies, hörte er nicht auf, sie zu bedrängen.

Die ZEITUNG verfälscht Aussagen von Personen, die Katharina kennen. So wird etwa aus dem Satz „Katharina ist eine sehr kluge und kühle Person“ in der ZEITUNG die Beschreibung „eiskalt und berechnend“. Die Charakterisierung „Wenn Katharina radikal ist, dann ist sie radikal hilfsbereit, planvoll und intelligent“ (S. 42) wird durch die ZEITUNG verdreht in „Eine in jeder Beziehung radikale Person, die uns geschickt getäuscht hat“ .

Der ZEITUNGsreporter Werner Tötges behauptet, Katharinas sterbende Mutter im Krankenhaus aufgesucht zu haben, wo er sie mit den Vorwürfen gegen ihre Tochter konfrontiert habe. Am darauffolgenden Tag stirbt die Mutter.

Infolge der Berichterstattung der ZEITUNG wird Katharina mit beleidigenden, hasserfüllten und obszönen Anrufen und Zuschriften bombardiert. Die zu Beginn gesellschaftlich voll integrierte junge Frau wird zu einer verachteten Außenseiterin. Auf den tröstenden Hinweis, dass es auch andere Zeitungen gebe, die korrekt berichteten, erwidert sie: „Alle Leute, die ich kenne, lesen die ZEITUNG!“

Nachdem Götten verhaftet ist, verabredet sich Katharina mit Tötges unter dem Vorwand, ihm ein Interview geben zu wollen, und erschießt ihn, als er ihr – wie viele andere Männer vorher – „an die Kledage“ (S. 135) (Kleid) geht: „Was guckst du mich denn so entgeistert an, mein Blümelein – ich schlage vor, daß wir jetzt erst einmal bumsen“ (ebd.). Danach streift Katharina durch die Stadt, „um Reue zu finden, habe aber keine Reue gefunden“ (S. 9), und stellt sich schließlich der Polizei.

In einer Entwurfsniederschrift der Erzählung hatte Böll einen Schluss mit einem Selbstmordversuch Katharinas konzipiert.

Nichts anderes macht aktuell die Verblödungspostille der Nation und schiebt scheibchenweise Bekanntes für die Masse des lechzenden, bereits extrem verdummten Volkes der DSDS und „Schwiegermutter gesucht“-Zuschauer nach. Vergessen Sie mal die Ungeschicktheiten eines durch eine Intrigantin und Machttaktikerin in das höchste Amt Geschobenen und völlig Überforderten ehemaligen Provinzpolitikers und braven Schweijk einer verkommenen „christlichen“ Partei und ersetzen Sie einfach „Zeitung“ durch beliebige Namen wie Diekmann, Döpfner, Springer, BILD, Spiegel usw. Würden Sie nicht auch Bölls Katharina Blum verstehen?

Deshalb würde OBPit niemals zum Bundespräsident gemacht werden wollen, selbst wenn die rote, von Madsack in Hannover gesteuerte Parteipresse das so wollte und ihn ins höchste Amt schrübe….

(Heinrich Böll: „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“. 1974)

BILD entdeckt Spermaflecken. NW druckt sie.

Erinnern Sie sich an die unappetliche ClintonLewinsky-Affäre? Als ein sich aufgeilender Idiot 40 Millionen Steuer-Dollar in die Hand nahm und vor laufenden Kameras im Ovaloffice mit der Lupe in der Hand auf dem Boden rutschend nach Spuren suchte? Damals dachten wir: US-Idiotie. Gibt es hier nicht.

Zur Zeit werden wir eines Besseren belehrt. Selbst unsere rote Dorfpostille hechelt, sabbert und schiebt Reuters-Stoff ins Blatt. Genial. Und BLÖD schiebt nach und schiebt nach. Wann hat denn Diekmann endlich seinen Orgasmus? Cui bono? Es war ein Genuß heute Morgen, das Feuerzeug an das Altpapier aus Senne zu halten und damit den Kamin zu entfachen. So werden wir zwar niemals erfahren, wie das damals beim gemeinsamen Besuch von Christian dem Blassen aus Osnabrück und Kai dem fettigen Diekmann in einem Etablissement in einem gewissen Viertel von Hannover….. und eine gewisse Margot K. sie nach Hause fuhr. Über rote Ampeln hinweg. Aber lassen wir das. Die Spinnerei und die Lächerlichkeiten überlassen wir lieber WDR 2, die heut in der Früh schon wieder via Jörg Schöneborn (das ist der Fritze, der immer am Wahlabend ganz früh weiß, welcher Schwachmat vorne liegt). Für Puddingtown hat das den Vorteil, die lokalen Ereignisse noch ungenauer als sonst beleuchten zu müssen. Sie hängen im NuhsRuhm an den Flachbildschirmen und verfolgen live wie ein gewisser Kai D. auf dem Fußboden des Schlosses Bellevue mit einer Lupe in der Hand und dem BILDeigenen Springerschen DNA-Test „Friede Springers kleine ganze Wahrheit. Bequem zurechtgebogen“ nach Spuren sucht. Damit er das flugs auf t-online stellen kann, das ja bekanntlich auch von derartigen Idiotengazetten mit Stoff und „Nuhs“ gefüttert wird.