Archiv für den Monat: Dezember 2011

Herrliche Glitzerkulisse

Er hätte seine stille Freude gehabt, der Maler des „Leeren“. Edward Hopper. Hier der Blick rüber in das brodelnde Weihnachtstreiben in der Altstadt. Und hier welche, die an schmückenden Girlanden aus weihnachtlichem Grün vorbeitändeln.

Sage niemand, Bielefeld sei nicht schön. Viele Hopper-Bilder werden hier entstanden sein. Motive fand er sicher überreichlich.

Der „talentierte“ Dr. c. p. * Karl-Theodor

Diese EU ist einfach grandios. Ein Tollhaus ausgebrannter Politiker und entsorgter Politpfeifen. Die nach wie vor unter einem gewissen Tatverdacht des gedeckten Waffenschmuggels stehende Kommissarin Nelli Kroes sucht ja „Leute mit Talent“. Nun, in Verwahrung sitzende Diebe und anderweitig Verurteilte haben oft gewaltig Talent. Einseitig zwar, aber immerhin. Und „copy & paste“ beherrschen sie meist besser als der Baron aus dem Fränkischen, der jetzt die EU-Kommission in Sachen Internet berät. Tja, was sagen da wohl die Koryphäen unserer hiesigen Software- und IT-Schmieden dazu?

*Dr. c.p. = Dr. copy and paste

„Versifftes Parkhaus Boulevard“

Die NW „testete“ ja kürzlich (26. November) in ihrer gewohnt liebediendenden Art Parkhäuser der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm. Die Parkfäche an Goldbecks Boulevard im neuen Bahnhofsviertel erhielt gute Noten. Eine Leserbriefschreiberin, Kerstin Grote aus Bielefeld, schildert dagegen heute, was wir alle wissen, die schon öfter die versifften Treppenhäuser und Aufzüge benutzen mußten. Und fragt, ob die NW-Tester das Parkhaus „per Strickleiter oder Seilwinde betreten haben“.

Nein, liebe Kerstin. Das ist Absicht. Das hat Stil. Der eine Boulevard hackt dem anderen keine Augen aus 🙂

Ausstellungseröffnung: woanders von vorne, Jürgen Noltensmeier

Eröffnung in der galerie 61: Fr., 16.12.2011 um 20:00 Uhr

Laufzeit: 16.12. – 28.01.2012

Jürgen Noltensmeier ist kein Realist, auch wenn er reale Dinge malt: Siedlungs- und Mehrfamilienhäuser, Supermärkte, Garagen in Hinterhöfen. Ihn interessiert das malerische Moment im gewöhnlichen. Die aus dem Drang zur Dekoration entstandenen, Kombinationen aus Materialien und Texturen an Einfamilienhäusern der fünfziger und sechziger Jahre, die für ihn malerische Qualität entwickeln. Der Bildaufbau, der entsteht, wenn über einer querformatigen schwarzen Fläche ein weißes Rechteck auf einer blaugrauen Fläche asymmetrisch angeordnet ist: Eine Discounter-Filiale auf ihrem überdimensionierte Parkplatz. Noltensmeier hat eine Vorliebe für die Grau- und Beigetöne angeschmuddelter, älterer Fassaden, die er mit seiner mehrschichtig lasierenden Malerei in changierende Farbflächen  verwandelt und  die oft mit grell fehlfarbigen Konturen umrissen werden. Es ist eine Malerei, die mit ihrer malerischen Auffassung gegen den Realismus steht und doch vermeintlich präzise das Objekt wiedergibt.

Gibt es Geschichten zu den Bildern, manchmal ja, aber sie sind nur ahnbar und bleiben verborgen; nur manchmal dringt das hinter einer harmlosen Fassade verborgenen Grauen an die Oberfläche: Wenn etwa bei einem seiner neuen Bildern, ein Haus nur noch ausgebrannte Ruine ist, das dann als cut-out eine eigenartig geisterhafte Dreidimensionalität entwickelt.

Jürgen Noltensmeier ist zum vierten Mal mit neuen Arbeiten in der galerie 61 zu sehen und es gibt diesmal die Möglichkeit, neue und alte Bilder zu vergleichen: Parallel zur Ausstellung in der galerie 61 ist vom 15.12. – 16.03.2012 eine große Auswahl älterer Arbeiten in der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld ausgestellt.

Kontakt:
galerie 61, Neustädter Str. 10, 33602 Bielefeld

info@galerie61.de

www.galerie61.de

Bolles Wohnzimmer?

Unsere Abozeitung beherrscht ein ganz besonderes Spiel: Das Fegefeuer der Eitelkeiten. Seitdem man ein paar Workstations und Flachbildschirme zum weltweit einzigartigen 🙂 Nuhs-Ruhm zusammengewürfelt hat, vergeht keine Woche mit einem Vorzeigebild. Wie sagte doch der Chefredaktor laut NW?

„Ziel ist es, die NW als modernstes Medienunternehmen der Region zu präsentieren“ Uff de Bilderschau vonnen Blatt kannste kicken.

Warum nur „Ziel“? Was ist mit dem Weg dahìn? „Irjentwie hat dat wat von Bolle“, würden Berliner sagen.

ARMinia erzittert Remis

Glaubt man dem nicht verfolgten Live-Ticker kann das Drittliga-Spiel vor über 15.000 auf der Alm kein Festival der Ballspielfeinheiten gewesen. So gab ein 1:1 gegen die Mannen jenseits des Teuto, den VfL Osnabrück. Da gibts aus dem Blechkasten an der A33 bei Paderborn schon langsames Rütteln an Liga 1 zu hören. Und das mit dem kleinsten Etat der 2. Liga.

Sensation: RTL zeigt Doku „Anfahrt auf Bielefeld“

Gewöhnlich völlig uninformierte Kreise beim Konzern in der Stadt G. nebenan haben durchsickern lassen, daß Elisabeth M. und Anke S. die Stadt wo nicht gibt strafen wollen für die Unbotmäßigkeiten, die ein gewisses Blog immer ausstreut gen Heilige Familie. Deshalb wird ein Kamerateam in Ultraslowmotion zeigen, wie es aussieht, wenn man auf Bielefeld schienenmäßig zurollt und – nichts sieht.

Elisabeth M. und Anke S.gehen davon aus, daß solch eine Doku erzieherische Wirkung hat und als „Bielefelder Modell“ in das Programm der gemein nützigen Stiftung derer von B. aufgenommen wird. Als Synchronstimme hat man sich bereits die Katzenberger gesichert, die das neben Bohlen übernehmen wird.

V-Mann „Joe“ Ackermann in Gefahr?

Was für ein bescheuerter Hype. Der oberste Brieföffner der deutschesten aller Banken in Gefahr? Ob der wohl jemals einen Brief selbst geöffnet hat? Wohl kaum. Aber das passt nahtlos in die allgemeine Eurohysterie. Uns hier am Teuto juckt das alles nicht. Wir sind gut geschützt durch unsere grünen Wälder und Hermann. Im Ernstfall leuchtet ja immer noch die dorfeigene Lampe-Bank am Alten Markt.

Oh weh, oh weh: ELL III PEEE!

Es war mal wieder soweit: Heute von 11:28 bis 12 Uhr konnte die Bahn der Linie 3 Richtung Stieghorst dank eines Deppen aus LIP in der Nikolaus-Dürkopp-Straße ihre Fahrt nicht fortsetzen.  (Wie auch alle nachfolgenden Bahnen auf dieser Strecke!)

Die Schicksalgemeinschaft der festsitzenden Fahrgäste ertrug den halbstündigen(!) Aufenthalt relativ gelassen und während ein mitreisender Mobiel-Mann per Handy Kontakt zur Außenwelt hielt und andere Fahrgäste ebenfalls ihre Angehörigen verständigten, bekämpfte eine ebenfalls gefangene Kindergartentruppe im vorderen Teil des hinteren Wagens mit gemeinsamem Absingen von „In der Weihnachtsbäckerei“  den langsam einsetzenden Stimmungsniedergang (siehe auch Titanic: Die Kapelle spielt bis zum Schluss!) .

Als der Abschleppwagen mit dem Täterfahrzeug (wie erwartet: ein Minivan mit LIP-Kennzeichen!) endlich auf der Gegenfahrbahn vorbeirauschte setzte die Bahn unter dem Kurzjubel der Insassen ihre Fahrt fort.

Wie lange noch will Mobiel seinen Fahrgästen diese von Lippern gemachten Unannehmlichkeiten zumuten?
Wann werden die Parkstreifen an Straßen mit S-Bahn-Schienen offiziell zu No-go-Areas für Kraftfahrer aus LIP erklärt?

Und wie sieht es eigentlich mit Regress aus, auch für den volkswirtschaftlichen Schaden, der zum Beispiel durch verpasste Termine aufgrund solcher Parkbauern entsteht?

 

U N V E R N U N F T – Ein elektronisches Tanzfest – Teil 2

Das sollte man sich als Bielefelder nicht entgehen lassen:

KONZERT/ PARTY:

U N V E R N U N F T – Ein elektronisches Tanzfest – Teil 2

Live:
GEBRÜDER TEICHMANN (Berlin – Techno/ Elektro/ Ambient)
http://www.gebruederteichmann.net/
http://www.facebook.com/GebruederTeichmann

THE VON DUESZ (Bielefeld – Elektro/ Impro/ Organisch)
http://www.myspace.com/thevonduesz
http://www.thevonduesz.com/

DJs:
NN (Bielefeld – Sonicsubversion)
V.E.B. (Bielefeld)

Samstag, 07.01.2012
Bielefeld, Forum
Meller Str. 2, 33613 Bielefeld

Beginn: 23:00 Uhr

Eintritt: VVK 5€ / AK 7€
Tickets ab dem 01.12. nur im Café Berlin, Mellow Gold, Café Milestones & in den OZONE Läden erhältlich.

Mehr Informationen:

Nach dem grandiosen Erfolg der UNVERNUNFT Party am Anfang des Jahres lag es nah, dieses Konzept weiterzuführen. Doch dieses Mal werden nicht nur alle lokalen Größen in einen Topf geworfen, denn neben den bekannten und geliebten Bielefeldern THE VON DUESZ werden dieses Jahr auch die GEBRÜDER TEICHMANN aus Berlin auftreten. Das besondere daran, Techno mit analogen Geräten live zu präsentieren, womit die GEBRÜDER TEICHMANN sich seit Jahren einen sehr guten Namen in der Techno/ Electro Szene machen konnten. Vom großen B ins kleine B und wieder zurück. Urbanes schwitzen bei wummernden Bässen im heiligen Forum.

Unterstützt wird das ganze Projekt in Kooperation mit TOOMUCHTODO von:
WG 86 – für ein neues Lichtkonzept im Forum
NACHTEULE PROD. – Exhibition in der Smokers Lounge

CROWD CONTROL – für spektakuläre Videoprojektionen
Auch Teil 2 der UNVERNUNFT Party ist wieder ein Muss für die Bielefelder Elektro-Szene und jeden Feierwütigen, der etwas anderes erleben möchte als die wöchentlichen Partykonzepte.

„Der vernünftige Mensch passt sich der Welt an. Der unvernünftige besteht auf dem Versuch, die Welt sich anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt vom unvernünftigen Menschen ab“ (G.B. Shaw).

Majestät Brigitte beleidigt?

Auf Seite 4 (Ostwestfalen-Lippe) fabuliert Lycos-Versenker und Unternehmersohn Christoph M. über die Wohltaten, die jetzt die Reinhard M.-Stiftung über die Nachbarstadt G. der Metropole ausschütten wird. Ein Projekt der wie immer so Guten „soll Eltern in die Lage versetzen, ihre Kinder positiv zu erziehen…..“Auch ein „International Baccalaureate Diploma“ soll gefördert werden.

Über die andere Majestät, Brigitte M. von der gemein-nützigen Siftung B. wurde indirekt vor dem Arbeitsgericht Bielefeld verhandelt. Ein Betriebsrat, der Majetät Brigitte widersprach, klagte. Die NW berichtete sogar darüber auf der Wirtschaftsseite. Wenn das mal nicht Punktabzüge bei der Zustellung von Nachrichten und Entzug von Anzeigenumsätzen nach sich zieht…

Wie der Bordfunk beim Konzern B. berichtet, hat Thommy M. damals so um die 20 Mio. (Euro) mitbekommen und Hartmut O., dem jetzt der Rabe mit seinem Weiberkommers (Beirat) folgt soll so um die 8 Mio. bekommen. So ist das, wenn man inoffiziell „nicht international genug“ ist….

KiK mal an. Auch die Guttenbergen

Nachdem der Textildiscounter KiK nach einer Online-Befragung zum „Händler des Jahres“ in den Kategorien Damen – und Herrenmode ausgezeichnet worden war, operierte der Mutterkonzern Tengelmann in der Öffentlichkeit mit weit überhöhten Teilnehmerzahlen. So verkündete Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub auf einer Pressekonferenz im Juli des Jahres: „Man höre und staune: Dieser doch manchmal gescholtene Textildiscounter KiK wurde von 48.000 Verbrauchern – da kann man kaum mehr was beeinflussen, selbst wenn man das wollte – … ausgezeichnet zum Händler des Jahres.“ Tatsächlich wurden für KiK im Bereich Damenmode für die Auszeichnung nur 1416 Stimmen abgegeben, im Bereich Herrenmode sogar lediglich 416 Stimmen. Diese erhebliche Differenz förderten jetzt Recherchen der „Panorama“-Redaktion zu Tage.

Der Marketing-Experte Prof. Michael Zerr von der Karlshochschule Karlsruhe erklärte gegenüber „Panorama“: Der Satz vom Tengelmann-Chef Haub sei „eindeutig falsch“. Zerr weiter: „Tatsächlich haben nicht 48.000 Leute sich für KiK entschieden und noch krasser: Nicht mal 48.000 Leute wurden zu KiK befragt.“ In Wahrheit seien überhaupt nur 416 Konsumenten bei den Herrenmoden und 1416 Käufer bei den Damenmoden zu KiK befragt worden. Das seien dann auch noch „überwiegend Leute“ gewesen, „die von KiK oder über die Kanäle von KiK geworben wurden“. Der Wissenschaftler bezeichnete die Haub-Aussage als eine „bewusste Täuschung der Verbraucher“.

Von „Panorama“ darauf angesprochen, räumten Tengelmann und KiK lediglich ein, der Konzernchef habe sich „missverständlich“
ausgedrückt.

Soweit eine Pressemeldung der Panoramisten. Mache sich jeder seinen Reim auf die roten Verschönerer der Innenstädte.

Piraten nehmen „Bedingungsloses Grundeinkommen“ in ihr Grundsatzprogramm auf!

Fakt ist, das Hartz IV-Gesetz hat Deutschland in Armut und Elend geführt. Das haben wir der SPD  und den Grünen zu verdanken. ( Schröder, Fischer ). Man braucht keine intellektuelle Analyse um zu verstehen. Die Praxis zeigt, dass die Menschen in Armut und Elend leben. Die Reichen aber immer reicher werden. Es ist verrückt, von denjenigen zu erwarten, die nicht wissen, ob sie morgens in Paris frühstücken und sich dem Stress aussetzen, um überlegen zu müssen, wo sie den Mittag und den Abend dinieren sollen. Es geht nicht darum auf Reiche neidisch zu sein, sondern es geht schlicht und einfach für Millionen Menschen in Deutschland darum ohne Existenzangst und Würde bis zum Ende des Monats zu überleben. Es soll nicht die Demokratie in Frage gestellt werden. Es geht ausschließlich um Chancengleichheit und gerechte Umverteilung!

Die Stadt. Die niemals schläft.

Die Berufsjammerer kriegen endlich Nässe von oben. Auf der Detmolder, die sich ab 17 Uhr in schönes Halbdunkel hüllt wackeln die Glaswände eines einschlägigen Autohauses mit weißblauem Propeller an den Autos und Heerscharen Angehöriger des Stammes 60+ drängeln sich auf dem traumhaften Weihnachtsmarkt der porta Oldentrup. Niemals zuvor hat Donna Lüttchen nebst Begleitung einen „Weihnachtsmarkt“ gesehen, der bar jeder Weihnachtskonsistenz ausschließlich der Abfütterung des Stammes 60+ und dem Vorzeigen der neuesten Volkswagenmodelle eines Bielefelder Verkäufers der Wolfsburger Truppe dient. Um den Kleinstwagen, der Up! zu neuen Ufern fahren soll drängte sich 60+ besonders dicht. Es gab schließlich ein Gewinnspiel. Das Autochen guckte sich niemand an. Wie sagte doch neulich mal ein bekannter Advokat der alten Leineweberstadt? „Das Möbelhaus der bildungsfernen Sxchichten“. Oha. Donna Lüttchen wollte da nur jemand grffen, der sich aber in einer ganz anderen porta aufhielt. Nahe Westfalica.

Lippenbekennnisse

… sagte Christian Böllhoff, der Chef des Wirtschaftsforschungsinstitiuts Prognos AG aus Basel als Gast der IHK Ostwestfalen und die NW berichtete darüber. Flugs erinnerten wir uns an die „grandiosen Ansätze“ diverser werblicher Stümpereien, die Werbung für diese Region anzuleiern. Böllhoff ist der älteste Sohn des Unternehmers Wolfgang Böllhoff und drückt zart aus, was OWL Marketing und Bielefeld-Marketing mehr schlecht als recht gebacken kriegen. Fähige Köpfe gibt es hier sicher genug. Man sollte sie mal machen lassen und nicht immer wieder die immer gleichen Pferdchen durch die Manege laufen lassen. Bequemlichkeit ist ja was Schönes, schadet aber meist frischen Ideen. Wie wir sicher erfahren werden, wenn die heutige Regionalkonferenz zu OWL und seiner Entwicklung im Rheda-Wiedenbrücker A2-Forum ihre vollmundigen Lippenbekenntnisse abgibt.

Bethel: Tarnen, Täuschen, Turbokapitalismus

In Bethel zählt nur noch eins, cash. Die Geschichte der ehmaligen Wäscherei Bethel und wie man sich auf elegante Art und Weise 70 Mitarbeiter entledigte, sind ein Beleg dafür.

Am Sonntag gehen sie in die Kirche, beten, singen und halten von Altar und Kanzel ihre Schäfchen dazu an, ein gottgefälliges Leben zu führen. In der Woche da tricksen und täuschen sie. Gewinnmaximierung ist ihr erklärtes Ziel. Raubtierkapitalismus ihre Methode. Am Sonntag predigen sie Barmherzigkeit in der Woche ist ihr Prinzip Hire and Fire. Am Sonntag zitieren sie aus der Bergpredigt, in der Woche kennen sie keine Menschlichkeit, da werden ihre Untergebenen ausgenutzt, ausgelutscht und wenn sie nicht mehr profitabel arbeiten, entsorgt.
Die Rede ist vom Vorstand der Bethelstiftung, die Herren Pastoren Ulrich Pohl, Bernhard Wolf, Dr. Johannes Feldmann, der Dipl. Kaufmann Dr. Rainer Norden, der Jurist Thomas Oelkers und der Dipl. Psychologe Dr. Günther Wienberg.
Worum gehts? Im Jahre 2005 kam man in Bethel zu der Erkenntnis, dass die Stiftungseigene Wäscherei finanziell ein Klotz am christlich- barmherzigem Bein sei. Die Geschäfte in Bethel gingen schlecht und weil die Barmherzigkeit unter dem Strich der Bilanzen endet, mussten Opfer gebracht werden. Und da die Armen ja schon im Besitz des Himmelreichs sind, schien es den Herren nicht mehr als gerecht, sie auf Erden noch ein kleinwenig bluten zu lassen.
Die Wäscherei wurde outgesourct. Siebzig Fresser weniger am Tisch des Herrn. Natürlich wurde die Fa. Bardusch Textil-Mietservice verpflichtet alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu übernehmen und nach Tarif zu bezahlen. (Sowas macht sich gut in der Presse.)
Jetzt, nach nunmehr sechs Jahren lassen die kirchlichen Herren diesen Vertrag auslaufen und schliessen einen neuen, mit einem Unternehmen das keine Tariflöhne bezahlt. Bardusch muss nun höchstwahrscheinlich den Standort Bethel schliessen und die ehemaligen Bethelmitarbeiter entlassen. So macht man das, davon könnte so mancher Turbokapitalist noch einiges lernen.
Natürlich machen sich die Herren in den Talaren und den weissen Kragen die Finger nicht selbst schmutzig. Dafür holt man sich jemand, einen Sanierer, einen, für den Anstand und Menschlichkeit ein Fremdwort ist, einen, der  skrupellos und für Geld zu allem fähig und bereit ist.
So einen fand man in Heiner Meyer zu Lösebeck. Der war gerade vom Landesbetrieb Krankenhäuser Hamburg, LBK, als Geschäftsführer gefeuert worden. Dort hatte er eine Spur des sozialen Kahlschlags hinterlassen.
Die LBK trat unter seiner Ägide aus dem kommunalen Arbeitgeberverband aus, er entließ mehrere Hundert Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, kürzte die Löhne und Gehälter um 10%, verlängerte die Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden und strich Weihnachts- und Urlaubsgeld. http://www.abendblatt.de/hamburg/article334107/LBK-Vorstand-verteidigt-harten-Sanierungskurs.html
Soll keiner sagen, man habe dies oder das nicht gewollt. Die Herren Obersamariter haben genau gewusst wen sie sich da ins Haus holten, denn nur wegen Meyer zu Lösebecks absoluter S……………… wurde er engagiert.

Anmerkung: Leider mussten wir hier einen Begriff „entschärfen“, der rechtliche Maßnahmen nach sich ziehen könnte. Oder entsprechenden Link auf Hamburger Medien mit einschlägigen Nachrichten setzen.